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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 12.02.1931
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1931-02-12
- Erscheinungsdatum
- 12.02.1931
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- Deutsch
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36, 12. Februar 1931. Redaktioneller Teil. — Sprechsaal. Börsenblatt f. d.Dtschn.Buchhandel. Sammlung deutscher Bücher in spanischer Sprache. — Den Buch handel dürfte es interessieren, daß in dem im vorigen Herbste ein- geweihten Jbero-Amerikanischen Institut in Berlin sC 2, Schloß- platz 7) eine besondere Bibliothek deutscher Werke, die ins Spanische, Portugiesische und Katalanische übersetzt wurden, im Entstehen be griffen ist. Im letzten Heft des stattlichen, vierteljährlich erscheinen den »Jbero-Amerikanischen Archivs« wird mitgeteilt, daß das Institut damit in der Hauptsache den Zweck verfolgt, iberoamerikanischen Wissenschaftlern und Studenten, die sich studienhalber in Deutschland aufhalten und denen anfangs mangelnde Sprachkenntnis die Be nutzung deutscher wissenschaftlicher Werke im Original erschwert, die Möglichkeit zu bieten, gute Übersetzungen dieser Werke kennen zu lernen. Die Sonderabteilung der großen Jnstitutsbibliothek, deren über 80 000 Bänden bildet, umfaßt bereits mehr als 500 Bände, die von spanischen und deutschen Verlagsanstalten in dankenswerter Weise überwiesen worden sind. Im »Archiv« wird laufend eine Liste der Werke veröffentlicht werden, und das letzte Heft 4 zählt bereits etwa 90 Bände des Verlages Gustavo Gili und des Verlages Editorial Labor, S. A., beide in Barcelona, auf. Die zahlreichen Bändchen der eolecciün I^ador entsprechen etwa unserer »Jedermanns Bücherei« in Umfang und Ausstattung. Die Listen enthalten Übersetzungen bekannter Autoren aus allen Wissensgebieten, besonders aus der Medizin, Technik und den Naturwissenschaften und ergänzen so die von vr. A. von Löwis of Menar jeweils im Börsenblatt mitgeteilten Jahresverzeichnisse (zuletzt Jg. 97, Nr. 175 vom 31. Juli 1930). Damit ist wiederum ein wertvolles Mittel zur Ausgestaltung der wissenschaftlich kulturellen Beziehungen zwischen Deutschland und der Jbero-Amerikanischen Welt geschaffen worden. vr. Pr. Lohnhcrabsekung für Buchdruckerei-Buchbindcr. — Zwischen den beteiligten Tarifkontrahenten im Buchbindereigewerbe, Papierver arbeitung usw., zu denen auch der Deutsche Buchdrucker-Verein- zählt, ist es am 4. Februar zu einer beiderseitigen Verständigung über den Lohnabzug gekommen. Für die gelernten Arbeiter über 23 Jahre in Ortsklasse I wird der Spihenstundenlohn auf 107 Npf. festge setzt. Es bedeutet dies eine Lohnherabsetzung um 6,1 Prozent. Die übrigen Lohnsätze errechnen sich nach dem Lohnschema des Mantel tarifvertrages. Der neue Lohn trat bereits am 5. Februar in Kraft und gilt bis 12. Aug-ust 1931: er kann bis zu diesem Termin mit einmonatlicher Frist gekündigt werden. Geschieht dies nicht, so läuft der Lohn mit der gleichen Kündigungsfrist jeweils um drei Monate weiter. E. Feier der Frau Rat Goethe in Weimar. — Der 300. Geburtstag von Goethes Mutter, der 19. Februar, wird in Weimar von der dortigen Ortsgruppe der Goethe-Gesellschaft durch eine Feier im Wittumspalais der Herzogin Anna Amalia begangen werden. Nach einem einleitenden Vortrag von Prof. Werner Deetjen werden Briefe und Äußerungen der Frau Rat durch Gertrud Treßnitz (Berlin) und Goethesche Lieder in zeitgenössischer Vertonung durch Frau Petrich vom Deutschen Nationaltheater in Weimar zum Vortrag kommen. Verleihung des Braunschweiger Lessingprciscs. — Im Wett bewerb um den anläßlich des Braunschweiger Goethe-Lessing-Jahres 1929 vom Reichspräsidenten gestifteten Lessingpreis von 5000 Mark für die beste wissenschaftlich begründete und gemeinverständlich ge faßte Darstellung von »Lessings Weltanschauung« sind beim Preis richter Ausschuß, dem als wissenschaftliche Beurteiler die Professoren Kühnemann-Breslau, Petersen und Spranger-Berlin und Unger- Göttingen angehören, wertvolle Arbeiten eingegangen. Die Über gabe des Preises wird innerhalb einer von der Stadt Braunschweig am 15. Februar, dem 150. Todestage Lessings, im Landestheater veranstalteten Morgenfeier erfolgen, bei der der Preisträger über die Idee seines Werkes sprechen wird. Den 75 besten Schülern der Braunschweiger Schulen wird eine sechsbändige Ausgabe von Lessings Werken übergeben, während 100 weitere Exemplare an deutsche Auslandschulen zur Verteilung kommen. ?ersonalnaclrrickterr. Gestorben: am 9. Februar nach kurzer Krankheit im 70. Lebensjahre Herr Adolf Schneemann in Leipzig. Seit dem Jahre 1882 ist er mit Ausnahme seiner einjährigen freiwilligen Dienstzeit ununterbrochen bis zu der im vorigen Jahre erfolgten Pensionierung als Leiter der Sortimentsabteilung in der Firma Fr. Kistner L C. F. W. Siegel tätig gewesen. Er hat sich durch seine stete Treue und Zuverlässigkeit sowie seine allzeitige Anteilnahme in guten und bösen Tagen die Herzen seiner Chefs und Mitarbeiter für immer gewonnen. Ein dankbares Gedenken bleibt ihm gewahrt. SprecksLLi Bessere Verpackung bei Fe'itschriftensendungen nach Übersee. Beinahe jede Post bringt uns einen oder mehrere leere Um schläge, bei denen infolge mangelhafter Verpackung der Inhalt unter wegs verloren gegangen ist. Der Grund hierfür liegt darin, daß die Zeitschriften-Sendungen nach Ubersee genau so verpackt werden wie etwa eine Sendung von Leipzig nach Dresden. Dabei werden beispielsweise Sendungen hierher nach Johannisburg, die etwa drei Wochen unterwegs sind, mindestens sechsmal umsortiert und um geladen. Jede Woche müssen wir wieder an den einen oder anderen Verleger schreiben und um bessere Verpackung bitten. Für Ubersee muß das stärkste Papier verwandt werden und außerdem ist die Sendung zweckmäßig durch eine Schnur zu schützen. Dann ist eine ziemliche Sicherheit gegeben, daß die Sendungen sicher und vor allen Dingen auch unbeschädigt ankommen. Verloren gegangene Zeitschriften bedeuten Verlust an Geld, Zeit und gar nicht selten auch Verlust an Kunden. Wenn ein Kunde seine Zeitschrift nur unregelmäßig oder oft beschädigt erhält, verliert er bald die Lust am Weiterhalten und bestellt ab. Also: Zeitschriften-Verlcger: weist die Expedition an, Ubersee- Sendungen besonders gut und nicht einfach wie Inland-Sendungen zu verpacken. Es ist zum eigenen Vorteil! Johannesburg. Ferdinand Stich. Kreuzbandsendungen nach Österreich. Da es sehr häufig vorkommt, daß Kreuzbandsendungen aus Deutschland trotz wiederholter Postreklamationen überslüssigerweise aufs Zollamt in Wien gehen, empfiehlt es sich, auf der Anschrift seite (Adreßzettel) deutlich gedruckt oder mit Stempelaufdruck »Bücher (Zeitschrift) zollfrei« anzubringcn, wodurch Zeit verlust und unnötige Reklamationen vermieden werden. Wien. Brüder Suschitzky. Inhaltsverzeichnis. Bekanntmachung: Tag des Buches 1931. S. 121. Artikel: Das »interessante« Buchfenster. Von F. Coppenrath. S. 121. Vom Wert der Schaufenster. S. 122. Buchhändler-Schaufenster, warum schweigt ihr? Von W. E. F. Halberstadt. S. 123. Neue Literatur zum amerikanischen Buch- und Schriftwesen. Von Ludwig Schüz. S. 123. Besprechung: Warneyer, Gewerblicher Rechtsschutz und Ur heberrecht. S. 124. Neue Zeitschriften und periodische Erscheinungen. S. 124. Wöchentliche Übersicht über geschäftliche Einrichtungen und Veränderungen. S. 126. Kleine Mitteilungen S. 126—128: Anzeigen zum »Tag des Buches« / Allgem. Dtschr. Buchh.-Gehilf.-Verband / Jungbuch handel Halle a. S. / Bücherwurm, Hannover / Hauff, Stuttgart / Bur Leipziger Frühjahrsmesse / Die Papierwarenindustrie auf der Leipziger Messe / Aus Großbritannien / Sammlung deut scher Bücher in spanischer Sprache / Lohnherabsetzung für Buch- druckerei-Buchbinder / Feier der Frau Rat Goethe in Weimar / Verleihung des Braunschweiger Lessingpreises. Personalnachrichten S. 128: Adolf Schneemann, Leipzig -f. Sprechsaal S. 128: Bessere Verpackung bei Zeitschriftensendun gen nach Ubersee / Kreuzbandsendungen nach Österreich. Verantwort!. Schriftleiter: Franz Wagner — Verlag: DerVörsenveretn der Deutschen Buchhändler zu Leipzig. Deutsches BiichhänblcrhauS. SH-drich Nachs Sämtl in Lrtoztg. — Anschrift d SchriMeiülng u. Expedition: Leipzig. Gerichtswegs lBuchbändlerbansi, Pvstschtiebsach274/7V. 128
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