6coir6 8cttklucxi.c rum so. 6eburtstag mit der 6oetke-/Vledaille ausgereicknet Zu welchem Volke soll sich heute der Künstler zurücksuchen? Zu dem Volke einer mechanisierten, materialisier ten Zeit? Der Künstler, Dichter, Musiker, der seinem Volke dienen will, muß es zurücksühren zu den heilige» Quellen, die es verloren hat. Es ist nicht wahr, daß die deutsch« Kunst sich vom Volk« entfernt hat und deshalb die Fühlung mit ihm verloren ha« — beide haben sie sich entfern« von der Harmonie, die Volk, Landschaft und Leben im Gleichgewicht hielt. Sie können sich nur wiederfinden, Volk und Kunst, wenn sie zurückfinden zum Gesetz ihres Wesens. Dann ja, dann werden sie wesensgleich geworden sei». Aus „Zeitliches und Ewiges" leitlickes und kiviges Kulturelle Betrachtungen eines Dichters. 11.—13. Tausend. Ln. RM. 4.80, drosch. RM. 3.60 / Betrachtungen, die in ihrer gediegenen Sachkenntnis, ihrer sprachlichen Formung, wie auch in ihrer männlichen Gradlinigkeit kaum etwas Ebenbürtiges in der zeitgenössischen Literatur besitzen. Das Buch ist herzhaft im Iasagen, aber auch erfreulich klar, wenn es sich darum handelt, Schwächen mit dem rechten Namen zu nennen. Niedersächsische Tageszeitung Viktoria -^ccorombona Novelle. 7.-9. Tausend. Ln. RM. 2.80 / Wie kostbares Geschmeide heben sich die Hauptgestalten dieser Erzählung von dem Hintergrund ein^ ungemein bewegten und wilden Zeit ab, der Zeit der schrankenlosen Genußsucht und Willkür. Funkelnd, mit feinfühliger Sorgfalt gehandhabt, ist die Sprache, in der der Dichter, ein Meister der gewählten, dabei erregenden Dar. stellung, das dramatische Schicksal der Viktoria Gestalt gewinnen läßt. Dresdner Neueste Nachrichten Vas kätsel des Unton »rück und andere Geschichten. Ln. RM. 2.50, brosch. RM. l.5O / Erzählerische Kabinettstücke von funkelnder Unterhaltsamkeit. Im szenischen Ausschnitt werden Figuren und Begebenheiten dramatisch beleuchtet, deren ernste oder heilere Besonderheiten mit stilistischer Meisterschaft zur Wirkung gebracht werden — handelt es sich dabei um Menschen unserer Tage, um Herren und Damen des fürstlichen Barock, um handfeste Kerle aus dem Bauernkrieg oder um mittelalterliche Heilige. O du bieb ln allen Winden Gedichte. Ln. RM. 2.40 / Selten findet man in der deutschen Dichtung so wie hier jene letzte Kunst, durch alle Bildung, Er- fahrung und Weisheit hindurch zum einfach Wesentlichen und zur volksnahen Natur hinzufinden. Goethe, Claudius, Eichendorff haben uns von jener schönsten Fähigkeit gültige Zeugnisse geschenkt. Es ist eine hohe Freude, jenen Quell nun wieder so hell und stark rauschen zu hören. Württcmberger Zeitung Selammelte Werke in sechs Bänden. Insgesamt 7ZZ8 Seiten. Ln. RM. Z5.—, Halbleder RM. 47.— / Aus der farbigen Füll- dieses Schassen«, dessen Gips-l im Lause der Zeit einzeln ins GesschtSseld getreten waren, wächst als etwa« Neues das Panorama einer Leistung empor, die dm Sechzigsährigen aus dem heimischen Grunde bedeutsam ins Reich wirken läßt, männlich und kraftvoll, beides vereinend und gestaltend: schwäbisches Erb- und deutsche Verpflichtung. C> tt0ttclbi§7^urcrt --vckl.^6 >H 3772 Nr. US Srettag, den 2S. Sluaust I«0