X- 158, 7, Juli 1922. Fertig« Bücher. > Das Sommerbuch des Jahres 1922 bringt der in letzter Zeit schnell bekannt gewordene Dichter Karl Demmel A in seinem köstlichen Kleinstadttagebuch m M. SS.- M. SS. Gebunden in weipem Leinenpapier mit obiger Titelzs chnung, entworfen von dem namhaften Darmstädter Graphiker A. M. Schwind! Sogleich bei Erscheinen liegt folgendes Urteil des bekannten Literarhistorikers Geh. Stuöienrat Prof. Dr. Alfred Biese vor- „In deutschen Landen toben Parteiwut und Klassenhas) und in deutscher Dichtung rast ein Heist wildester Leidenschaft und Zügellosigkeit, den wir nur mit undeutschen Morten wie ekstatisch, exzentrisch, expressionistisch bezeichnen können. Aber im Ver- borgenen blüht allenthalben das heimatliche Veilchen versonnener Idylle. Auch diese Bildchen von Karl Demmel sind unendlich harmlos und schlicht. Nichts Gekünsteltes oder Blasiertes haftet ihnen an. Gs ist eine zarte Kleinkunst, die aus dem von Naabe so warm verherrlichten Philistertum ihre Nahrung zieht. Sie kommt von Herzen und wird zu Herzen gehen, die schlicht und echt deutsch empfinden Wieviel Treuherzigkeit und Biederkeit in der Seele einer Kleinstadt lebt und webt, das zeigt uns dieses anspruchslose, sehr schmuck ausgestattete Bücklein." Alfred Biese. Bedingt Z5°/>, bar 45°/» und 11/10, Einband des Freistücks wird mit Mark 4.— berechnet. Verlag Dr. Karl Moninger / Oreifswald ^«S«U!!IIIIUU»I«UI»NI»ttI»«Ull»NN»»UNUNZ»^ülttr»«ttU»UUN!»IU«»»»tt»IUU»UU»«NW Verlag Aurora (Kurt Martin) Weinböhla bei Dresden W Für das Eommergeschäft empfehlen wir folgende Werke unseres Verlags, die allgemein beliebt sind und ^ ständig verlangt werden: A Hans R. Rack: Rübezahl. (Eine Dichtung) gebunden M. zo.- Prager Abendblatt: Von diesem „Ritt ins alte romantische Land" bringt der Dichter die köstlichsten Gaben heim und legt sie uns auf ^n Büchertisch. Gar sinnig und zart ist.die Rübezahlsage aufgefaßt; sie ward unter der Feder Nacks zum wundersamen Gewebe, von dessen Männlichen ragt in seinem Herrentum als packende Einjelfigur empor, er hat die Einfalt des Kindes, in seiner Liebe zur Frau wird er zum hilflosen Gütespender. Entzückend in ihrer Art ist auch die Szene, da er an Stelle des Lehrers Gotthold Schulunterricht erteilt. — Was dieses Buch so wertvoll macht, um von Hand zu Hand zu gehen, sind nicht allein die Vorzüge de» Formschönen und Gehaltvollen, vielmehr Fritz Kalesky: Sonnige Heide am düsteren Moor. (Erzählungen von Büdnern und Bauern) gebunden Mark 24.— Grazer Zeitung: Der schmucke Band birgt eine Anzahl Arbeiten, deren jede apart in der Wahl des Stoffes und voll eines eigenartigen § impressionistischen Reizes der Darstellung ein Meisterwerk für sich ist. KaleSky versteht es, in seinen Erzählungen eine prachtvolle Einheitlichkeit ^ der Stimmung zu wahren; er verfällt nicht in eine übermäßige Betonung des Stoffes, sondern er meistert die Spannung mit einer voll« M kommenen Sicherheit von innen heraus. Seine Schilderungen aus deutschem Heideland und düsteren Moorgründen, wo Sonne lacht und dicht ^ dabei dunkle Schwermut haust, sind außerordentlich fesselnd und interessant. Das Buch birgt durchaus wertvolle» Gut. Gernot Griesingen-Hain: Benediktus. (Geschi-ht. ».Gedank. aus d. Oderwalde) geb. M. zo.- Z Elegante Welt: Im slaweubedrohten Schlesien liegt die alte Piastenstadt Liegnih und unfern im herrlichen Oderwald der verlassene Pracht- 8 bau des ZisterzienserklosterS Leubus. An die Stätten deutscher Sie^e ^— auf der Walstatt gegen mongolische Horden,^ beim Pflug und Buch Rabatt: bar 40°/», 40 Exemplare 42>/2°/>, 25 Exemplare 45°/». 1000«