/n Xür-26 er^/iei'nt bec/eu/eucie Oie Verteidigung Mitteleuropas lÄenausgegeben von friedrick von (ockenkausen zso s. Mit - Karten, geil, etwa 4.—, in Leinen etwa s.so Oer/iarz/ Oe^kreic/t, Oie I^erkesc/!§llNA A/stte/europas im ^eiiaiier cier Ke/ormaiion / U^i/iie/m Lc/ieicii, Oie I^ei-ieicii§un§ ^liiie/eur-opaL im ^eiia/ier c/e? Onnren OuZen / Oern/iarci Ac/lu-et'k/e§er', Oer /Camp/ KeZen c/ie /ranroUc/ie Kei^o/uiion unci §e§er> iVapoieon 6uni/ier Orani^, Oer I^eii^rie§ / //ermann Oi/mann, iVac/nvori Dieses ungewöhnlich bedeutsame Werk erscheint zur rechten Stunde. Worum es in dem großen deutschen Selbstverteidigungskampf geht, wurde in seinen historisch ent scheidende» Perspektiven selten mit dieser Klarheit dargclegt. Seit über 400 Jahren wicdcrbolt die abendländische Geschichte immer wieder die gleiche Konstellation: das in der Mitte des Kontinents liegende Reich wird im gemeinsamen Angriff von Ost und West zur Verteidigung seiner europäischen Geltung und Aufgabe aufgerufcn, ob es sich um den Kampf Karls V. gegen Franzosen und Türken oder um die Heer züge des Prinzen Eugen, ob es sich um die Befreiung Deutschlands vom napoleo- nischen Joch oder den Weltkrieg von 1914/18 handelt. Ungemein aufschlußreich wirkt, was die einzelnen Mitarbeiter in zusammenfaffender Einzeldarstellung, durch ein gutes Kartenmaterial unterstützt, dazu zu sagen haben. Die Verteidigung Mittel europas wird hier nicht nur als eine allen deutschen Stämme» und Gauen gemein same Leistung sichtbar, an der gerade die deutsche Ostmark ihren besonderen Anteil hat. Sie erscheint zugleich als die Vorstufe eines europäischen Neubaus, dessen Um risse hier in der Erfüllung eines historischen Auftrags sichtbar werden. iA Eugen Oiedericlis Verlag Zena -!« Mittwoch. t>c» I I. Jcliiiuir > 68S