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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 12.04.1911
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1911-04-12
- Erscheinungsdatum
- 12.04.1911
- Sprache
- Deutsch
- Sammlungen
- Saxonica
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4578 Mrl-Nbl-Itt s, d, Dtschn. Buchhandel. Anitlicher Teil. ^ 35, 12. April ISll Blätter« feiern ihren hundertsten Band mit einer Gabe von 3808 und mit einer Spende von 16 866 zu baldiger Verteilung schmückt die Firma F. A. Brockhaus ihr hundertjähriges Jubiläum. Daneben wieder 4668 ^ von den »Söhnen einer verstorbenen, vor langen Jahren unterstützten Buchhändlerwitwe auf deren aus drücklichen Wunsch« und zwei Gaben »mit warmer Hand- und »aus treuer Gesinnung«. Ferdinand Hirts frommes Gemüt fand immer neue Gelegenheiten zum Anlaß liebevoller Sendungen. Viele andere senden Gabe um Gabe. Paul Parey überreicht 360 Mark »nach einer Unterhaltung über den eigenen Verlag mit Fürst Bismarck am l. April 1885«, und 1875 hieß es von anderer Seite: »166 Taler aus Freude über Bismarcks Rettung». Heiter klingt es von anderer Stelle: »aus den Zähnen gerissen», »als A. C. zum letzten Male als Junggeselle Skat spielte«, »von einem Bräutigam am Polterabend«, »am Geburtstag eines hartherzigen Onkels«. Dann wieder »Buße für ein»n in sträslichem Leichtsinn übernommenen Vorlagsartikel«, »sür regelmäßige Telephonbenutzung seitens einer nicht zur Kund schaft gehörenden Persönlichkeit-, oder >1 Mark wegen Ähnlichkeit mit Müller«. Besonders viel leisten die Kantatetage: »gesammeltes Porto sür einen Einschreibbrief nach Venedig: 126 Mark«, »im Salonwagen mit List ent lockt«, »sür eine verkniffene Rede«, »als Buße für etwas zu erhebliche Zitate«. Des Scherzes Meister aber, Otto PettersI Wie viele große und kleine Münzen sind ihm freudig sür uns gegeben worden um seines Humors und um seines warmen Herzens willen! Beim Leipziger Kantatemahl wartet man seiner »Unterstützungsredcn« seit 25 und mehr Jahren und bei der Stuttgarter Messe hat er den historischen Stahlfederhalter Karls des Großen seit 1884 vierzehnmal versteigert mit einem Erlös von mehr als 2666 Von unseren zahlreichen Stiftungen erwuchs ebenfalls eine große Zahl aus Jubiläen: F. A. Brockhaus, Werner Große, Otto August Schulz, Bernhard Tauchnitz, Karl Trübner, Wilhelm von Baensch und Max Grosse. Bei Carl Röstells Jubiläum waren es die Freunde, bei den Jubiläen von K. F. Koehler und R. Streller die Kommittenten, die den Grundstock zur Stiftung legten. Dem Andenken der Verstorbenen find die Stiftungen für August Campe, G. W. F. Müller, Gustav Hempel, Julius Springer, Julius Klinkhardt, Julius Friedlaender, Ludwig Staackmann. I. Engelhorn und Franz Wagner gewidmet. Dem Kummer um früh geschiedene Söhne entsprangen vier, diejenigen der Frau Dalentiner, des Herrn G. E. Schulze und der Frau Henriette Gieglsc, wie auch die Heinz Credner-Stiftung. Für Witwen, die ihre Kinder zum Beruf ausstatten müssen, sorgen die Stiftungen Ferdinand Hirts, Gustav Fischers und des anderen Breslauer Kollegen, der sie unter dem Psalmenwort spendet »Habe deine Lust am Herrn, der wird dir geben, waS dein Herz wünschet«. — Über die Gustav Dittrich-Stistung berichteten wir schon oben; die Stiftungen des Börsen vereins sind Jubiläumsgaben von I8K1 und 1886. und die Otto Petters-Stistung verdanken wir seiner treuen, nie rastenden Werbearbeit. Die Cottaschen Erben freuen sich der Enthüllung des Bildnisses Cottas im Börsensaal, und Louis Ehlermann dankt mit seiner Stiftung dem Sortiment sür den Vertrieb von 49 Auflagen von Plates Englischem Lehrgang. Die Stiftungen der Kollegen C. W. Kreidel, August Klasing, Paul Parey, Albert Cohn, Elwin Paetel, Hermann Schönlein und Herrmann Julius Meyer empfingen wir nach testamentarischer Bestimmung als letzte Freundschasts- zeichen. So haben in 75 Jahren Tausende von Händen geholfen an unserem großen, edlen Werk, und was mehr ist: Tausende von Herzen, alle verbunden durch die eine tiefe Liebe zu unserem, wenn auch mühseligen, so doch herrlichen Beruf, alle eins in der Fürsorge für die von den Stürmen des Lebens bedrängten Standesgenossen. Ihnen allen, die mit uns noch am Werke sind, reichen wir im Geist die Hand voll herzlichen Dankes. Mit inniger Verehrung aber und mit Stolz denken wir der hochgesinnten Männer, die gebaut haben, was wir fortzusühren berufen sind. Generationen bereits haben sich des hehren Erbteils würdig gezeigt, das uns George Gropius hinterlassen hat. Weiterbauend haben sie den Unterstützungs-Verein zum Pflegling ihrer Beruss und Standcsliebe gemacht. So sind wir auch für die Zu kunft der Erfüllung gewiß, wenn es uns in dieser feier lichen Stunde das Herz bewegt: Gott erhalte dem deutschen Buchhandel den hohen Sinn, der Pfand und Bürg schaft ist für das Blühen, das Wachsen, das Gedeihen unseres Werkes, Gott segne ferner unsere Arbeit! Erschienene Neuigkeiten des deutschen Buchhandels. <Mitgeteilt von der I. C. Hinrichs'schen Buchhandlung.) t vor dem Preise -- nur mit Angabe eines Nettopreises cingeschickt. b — das Werk wird nur bar gegeben. n vor dem Einbandspreis -- der Einband wird nicht oder nur ver kürzt rabattiert, oder der Rabattsatz vom Verleger nicht mitgeteilt. Bei den mit n.n. u. u.n.u. bezeichneten Preisen ist eine Gebühr sür die Besorgung berechtigt. Preise in Mark und Pfennigen. Friedrich Cohen in Bonn. tLlttsUunASU Zer literardietorisoben ttosollsodakt Nona unter cism Vorsite v. llroi. ltsrtd. l.it'/.iuaun. 6. labrg. I9t1. gr. 8". zeüeg Heit —. 76; t. tlen lalugang V. 9 Kelten 6. — Coneordia Deutsche Verlags-Anstalt, 8. m. b. H. in Berlin. PreSber, Rud.: Die bunte Kuh. Humoristischer Roman. <1.-16. Aust.) <663 S.) 8». 'II. 5. —; geb. 6. — Abel L Mittler, 8. m. b. H. in Leipzig. Müller, Med.-R. vr. Ost: Wege zu gesundem Leben. Eine Dar- stellg. der Heilmethdden s. Laien. <XV, 3>8 S.) 8°. 'II. 3. — z geb. in Leint». 4. — Allgemeiner Verein s. deutsche Literatur in Berlin. Dtercks, vr. Gust.: Kreuz u. Halbmond. <111, 348 S. m. 8 Taf.) 8°. '16. 6. — Carl Bcllman» 8. m. b. H. in Prag. wooren. <71 8.) gr. 6». b 2. 60 H. A. Ludwig Dcgencr in Leipzig. C. F. Delfs in Husum. "Mitteilungen der nordsriesischen Vereins s. Heimatkunde u. Heimalliebe. Jahrg. IS69/I6. <8. Heft.) <XII, 176 S. m. 31 eingedr. Tos.) gr. 8°. <'11.) 4. —
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