übernommen hat. Die Säkularallsgabe*) Ser Werke wirü sich, was Gediegenheit der Aus stattung anbelangt, Sen anöeren Rlassikerpublikationen des Verlages, Sie ja auch äußerlich ihre Zusammengehörigkeit dokumentieren, würdig anschließen. Zakstmilierungen und Illu strationen werden in reichem Maße beigegeben und manches bisher Unbekannte wird dabei ans Tageslicht gebracht. Wichtiger aber als die äußere Ausgestaltung ist, daß auch bei dieser Ausgabe chr0N0l0gl<<he pkiNZlp ^ wie bei den anderen Rlasstkerausgaben des Verlages zum ersten Male auch bei Hebbel angewandt wird. Oie Säkularausgabe, die sich lebendigem Genüsse bestimmt, ohne deswegen im Punkte wissenschaftlicher Zuverlässigkeit die geringsten Freiheiten für sich in Anspruch zu nehmen, will also recht im Sinne des Geistes unserer Zeit das großzügige Sild der menschlich künstlerischen Entwicklung Friedrich Hebbels von Sand zu Sand vor dem Leser aufrollen. Demnach werden die Tagebücher Hebbels als eminent wichtige Zeugnisse dieser Entwick lung in vollem Umfange, die Sriefe dagegen nur unter sorgsamer Auswahl alles Sedeutsamcn auszunehmen sein***). Daß, in diesem Sinne angewendet, das chronologiche Prinzip gerade bei Hebbel von ungemeiner und höchst besonderer Fruchtbarkeit sich erweisen muß, wird keiner leugnen, der von dieses Dichters Wesen auch nur einen hauch verspürte. Denn gerade die Entwicklung Friedrich Hebbels führt, wie kaum die eines anderen deutschen Poeten, aus dumpfsten Niederungen des Daseins und bedrückender geistiger Enge in Rampf und heftigster Sewegung steil aufwärts zu ragenden Gipfeln der Runst und des Lebens. Schon der erste Sand wirü die Sefonüerheiten meiner Ausgabe gegenüber den bisherigen klar vor singen führen. Zum ersten Male wird die gesamte Wesselbnrener Jugenöpro- Suktion ohne Rücksicht auf Art und Gattung, nur unter dem Gesichtspunkte zeitlicher Ent stehung ungeordnet erscheinen. Die auffallend vielen Zünde, welche die letzte Zeit gerade zu dieser Periode Hebbels brachte, werden aufgenommen, die meisten von ihnen werden hier zum ersten Male überhaupt im Rahmen einer Gesamtausgabe erscheinen. Die Sezugsbeüingungen bei dieser meiner neuen Rlassikerausgabe sind die gleich günstigen wie bei meinen anderen derartigen Unternehmungen. *) Eine Sezeichnung, Sie nachweislich seit Sem IS. >11. 1910 feststeht. **) Es ist selbstverstänölich, Saß Sie chronologische Anorönung öurch Register unS Tabellen irgenöeiner anSeren Ausgabe nicht ersetzt werSen kann. "*) Auch in Sieser Hinsicht öarf wohl Siese meine Ausgabe als Sie vollständigste unS in An betracht Ser Vorzüglichkeit Sec Ausstattung als Sie verhältnismäßig billigste bezeichnet werüen, Senn alle anüern Ausgaben bringen Sie Tagebücher unö Sriefe nur in Supplementen, währenS bei meiner Ausgabe Sem chronologischen Prinzip zufolge Sie Tagebücher unö Sriefe Sen anüeren Werken eingeorünet sinS. vor Erscheinen bestellt bis zu S Expl.mit4S?«, EinbanS no. Die Luxusausg. mit ZS/». Prospekte stehen in jeder gewünschten Anzahl gratis zur Verfügung. Ich bitte umgehend zu verlangen. Georg Müller Verlag in München^