KUt n«uem, wlrkungsoollem Llt,u«uml«I,I»g i^l. §cnok?k Äenjlunin Raule 0»s vrsm»«Ucve §MI«IU«> ves erlten veutllven ^VmIr»I» Zum erstenmal erfährt Benjamin Raule in diesem Roman die Würdigung, die seine überragende Per sönlichkeit verdient. Aus dem düsteren Schatten, den Neid, Laß und maßlose Verleumdung um seinen Namen woben, tritt — gestützt auf genaue geschicht liche Forschungen — das Bild des Gründers der kurbrandenburgischen Marine fleckenlos in das Licht unserer Zeit, Wir lernen in ihm, der in der Schule der mächtigen Landelsrepublik Lolland Welthandel und Weltpolitik sich aneignete, ein Finanzgenie ersten Ranges kennen. Tonnen Goldes hätten die Seemächte, hätte Lolland ihm gezahlt, um seine gefährliche Konkurrenz im kurfürstlichen Dienst los zuwerden. Denn seines Lerrn unbegrenztes Ver trauen, das ihn zum mächtigsten Mann Branden burgs erhob, belohnte er mit seiner fast phänome- »<« «0-°^ nalen Arbeitskraft. Seiner genauen Kenntnis der Kriegsmarine, seiner Erfahrung als Landelsherr verdankte Brandenburg die überraschenden Erfolge seiner jungen Marine, deren Kosten jahrelang allein aufseinen Schultern ruhten. Diese größte Schöpfung des großen Kurfürsten aber hatte nur einen Freund, wurde, abgesehen von den äußerst beunruhigten Nachbarstaaten, nur von einem in ihrer Größe und Bedeutung erkannt: von dem großen Lohenzollern selbst. Sein Tod besiegelte das Schicksal seines Werkes.Für„diekostspieligeundschädlicheMarine" wurde der Gründer, Raule, verantwortlich gemacht. Vier Jahre schmachtet er, seines Vermögens beraubt, in Einzelhaft in Spandau und stirbt in grauen voller Armut in Lamburg. feines Verbündeten und Lelfers am Werk vor uns hin. Ein tragische- persönltches Schicksal des Leiden gibt der historischen Linienführung die Dieses Buch stellt einen Gewinn der anschaulichen historischen Literatur Reichsstelle zur Förderung deS deutschen Schrifttum- vom 4. Februar 1935