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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 30.01.1936
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1936-01-30
- Erscheinungsdatum
- 30.01.1936
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- Deutsch
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Gehilfenprüfungen Gau Baden In Abänderung unserer Bekanntmachung im Börsenblatt vom 16. Januar findet die Gehilsenprüsung am 15. März in Freiburg i. Br. und am 28. März in Mannheim statt. Die Prüflinge erhielten eine besonders Einladung sowie die beiden Aufgaben für die schriftliche Prüfung vom Vorsitzenden des Prüfungsausschusses bereits zugestellt. Soweit noch nicht geschehen, sind die Prüfungsgelder in Höhe von RM 6.— umgehend zu ent richten auf das Postscheckkonto Buchhändler-Verband Gau Baden und Rheinpfalz-Saar, Karlsruhe 11526. Der Termin für die Anmeldung ist verstrichen. Bisher nicht gemeldete Prüflinge können erst im nächsten Jahr zugelassen werden. F. Nemnich, Gauobmann von Baden Gau Koblenz-Trier Die Gchilfenprüsungen im Gau Koblenz-Trier finden am 15., 22. und 29. März statt. Anmeldungen sind bis spätestens zum 5. Februar an den Unterzeichneten Gauobmann (Wittlich, Rheinprovinz, Marienstraße 17) zu richten. Die Prüslingc erhal ten daraufhin die Anmeldeformulare zugesandt. Wittlich, den 28. Januar 1936. Georg Fischer, Gauobmann Der zweite Schritt: Die »Ohne fachliche Schulung und Erziehung gibt es kein fachliches Können. Ohne fachliche Weiterbildung bleibt eine wesentliche Voraussetzung für die Ausrechterhal tung des Leistungsgrundsatzes und des Leistungswett bewerbs unerfüllt.» Prof. Or. Carl Liier. Das heutige Börsenblatt unterrichtet den gesamten deutschen Buchhandel und besonders die Obleute des Bundes und die Vertrauensmänner für die Buchwcrbung vom genauen Arbeits plan und der Durchführung der großen Aktion des kommen den Frühjahrs: der Werbung für das deutsche Fachbuch, der im Zusammenhang mit dem Rcichsberufswett- kampf der deutschen Jugend — in diesem Jahr in noch größerem Umfang als im verflossenen — ganz besondere Bedeutung zu kommt. Zwei große Gedanken haben diesen zweiten Schritt der deut schen Buchwerbung in bis jetzt nie gekanntem Maßstabe unter Mithilfe aller am Buch überhaupt interessierten Kreise entschei dend geformt: Das Prinzip der Leistungssteige rung, eine Forderung, die in ihrer jetzigen Eindringlichkeit erst durch das neue Reich geprägt wurde, und die Ausgabe, das Fachbuch dorthin zu bringen, wohin es, um wirken zu können, gebracht werden muß: an den schaffenden deutschen Menschen der Stirn und der Faust, anden Lehrling, der in der Ausbildung steht, an den Gesellen, der sich durch das Buch sein Wissen und Können vertiefen soll und an den Meister, der durch das Fachbuch neue Wege findet für seine Arbeit in der Lehrlingsausbildung. Der Buchhandel steht vor einer neuen großen Aufgabe, die, wenn sie erfolgreich durchgesührt wird, ihm das gleiche stolze Be wußtsein geben kann wie die Durchführung der Woche des Buches, die durch eine selten erlebte Zusammenarbeit aller das Buch bis in ihm seither verschlossene Schichten trug. Rein wirtschaftlich betrachtet verdient die Frühjahrsaktion noch größere Beachtung: sie soll Helsen, jeden arbeitenden Menschen so zu bilden und fähig zu machen, daß er den höchsten Stand seiner Leistungsfähigkeit im Arbeitsprozeß des Volkes erreicht, daß es diesem Volke möglich wird, alle Anforderungen, die an es gestellt werden, restlos zu er füllen, zum anderen bedeutet die Aktion die Fruchtbarmachung des Kapitals, das im deutschen Fachbuch steckt, und zum dritten Gau Köln-Aachen Die Gchilfenprüsungen im Ga» Köln-Aachen finden am 15., 22. und 29. März statt. Alle Prüflinge haben ihre Anmeldungen bis zum 5. Februar an den Unterzeichneten Gauobmann Wöln, Hohe Straße, Ecke der Passage) einzureichen. Weitere Mit teilungen werden daraufhin zugesandt. Köln, den 28. Januar 1936. Egon Sohn, Gauobmann Gau Westfalen-Nord Die Gehilfenprüfungen im Gau Westfalen-Nord finden am 15., 22. und 29. März statt. Anmeldungen sind bis zum 5. Februar an den Unterzeichneten Gauobmann zu richten. Die Prüflinge erhalten alsdann die Anmeldeformulare zugesandt. Münster i. W., den 28. Januar 1936. Ludwig Th eissing, Gauobmann Diejenigen, die ihre Meldung zur Gehilsenprüsung Frühjahr 1936 einzureichen haben, erinnern wir nochmals an die Bekannt machungen der einzelnen Gaue. Eine Sammclvcröffentlichung findet sich im Börsenblatt Nr. 13 vom 16. Januar, Nachträge dazu in den Nrn. 15, 17> und 19 vom 18., 21. und 23. Januar. Einige Fristen lausen in diesen Tagen ab bzw. sind schon ab gelaufen. Nachträgliche Anmeldungen brauchen nicht berücksichtigt zu werden. große Fachbuchwerbung wird diese Aktion fördernd einwirken auf die zukünftige Gestaltung des deutschen Lehr- und Fachbuches, wird neue Wege zeigen, die gegangen werden müssen, wird Lücken aufiveisen, die für kommende Jahre auszufüllen sind und wird als nicht zu unterschätzendes Er gebnis die Bestandsaufnahme des Fachschristtums erbringen. Diese Bestandsaufnahme in Form eines Verzeichnisses, das gegliedert ist nach den achtzehn verschiedenen Reichsbetriebsgcmeinschaftcn, ist einmal Voraussetzung für die reibungslose und erfolgreiche Durchführung der Fachbuchiverbung und dann wird sie unentbehr liches Hilfsmittel für die Bctricbsgcmeinschaftcn und für den deutschen Buchhandel sein auch nach Abschluß der Aktion, denn aus dem ersten Verzeichnis wird dann im Lauf der Jahre die große Übersicht über den Fachbuchbestand überhaupt entstehen. Diese Übersicht wird nicht bestimmt sein von rein katalogmäßig- bibliothekarischen Gesichtspunkten, die die Vollständigkeit der Titel erstrebt, fie wird vielmehr entstehen nach dem Wert und der B e d e u t u n g des Buches für die Schulungs- und Fort bildungsarbeit. So wird das Verzeichnis ein wertendes und nicht nur ein titelmäßig aufzählendcs sein. Daß dieser Gesichts punkt den Wert der Fachbuchproduktion heben wird ist klar. Diese Fachbuchliste, die sür das Frühjahr auch in einzelnen Werbe blättern hergestellt wird, wird aus dem gleichen Grunde den Buchmarkt im Hinblick auf den Verkauf des Fachbuches ent scheidend beeinflussen. Im Mittelpunkt der Aktion steht der Gedanke: jeder Betriebs sichrer und Meister gibt seinem aus der Lehre ausscheidcnden sowie dem in der Ausbildung stehenden Jungarbeiter ein Fachbuch als Geschenk mit auf seinen weiteren Lebensweg. Fast selbstverständlich ist, daß die -Beschenkten« diesen Gedanken begrüßen werden, es gilt, auch den »Schenker« davon zu überzeugen. Beiden aber wird letzten Endes der Rcichsberusswettkampf klarmachcn, was ein gutes Fachbuch für das weitere Fortkommen bedeutet, wird aus dem I n t e r c s s c sür das Fachbuch allmählich einBedürfnis werden lassen. Erst das Bedürfnisist das letzte zu erreichende Ziel, und erst dieses Ziel bedeutet den erfolgreichen Ab schluß der Werbung. Wir wissen, daß das in einem Jahr nicht erreicht werden kann, die erste Werbung aber wird zunächst ein mal den Gedanken überhaupt ins Volk tragen, so wie die Buch woche den Gedanken vom guten deutschen Buch aller Arten ins
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