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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 01.12.1934
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1934-12-01
- Erscheinungsdatum
- 01.12.1934
- Sprache
- Deutsch
- Sammlungen
- Zeitungen
- Saxonica
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- ZeitungBörsenblatt für den deutschen Buchhandel
- Jahr1934
- Monat1934-12
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280, I. Dezember 1934. Redaktioneller Teil. Börsenblatt f. d. Dkschn Buchhandel. sammenwirkcn aller Beteiligten, als» des Papierlieferanten, Druckers, Buchbinders, Verlegers usw. eine zielstrebige, erfolgreiche Arbeit ge währleistet werden könne. Arbeitskameradschaft dürfte nicht nur im einzelnen Betrieb Selbstverständlichkeit sein, sondern müßte die Tätigkeit aller Glieder des ganzen Gewerbes untereinander beherr schen. Wir hoffen, den Bortrag unseren Lesern demnächst unter breiten zu können. Neichsfachschaft der Angestellten Ortsgruppe Berlin Am Dienstag, dem -I. Dezember, 20,15 Uhr, spricht Herr Johan nes War neck, Berlin, im Mnsiksaal der Schule, Oberwasser straße 11/12, über »Ein W e i h n a ch t s g e s p r ä ch für den Sortimente r«. Anschließend Anssprache. Weihnachtsverzeichnissc aller Art sind mitzubringen. Am Donnerstag, dem 6. Dezember, wird um 17 und 18 Uhr die Großbnchbinderei der Firma Lüderitz K Bauer, Berlin SW 48, Wil helmstraße 118, besichtigt. — Karten sind von der Geschäftsstelle Am Karlsbad 8, Zimmer 210, abzusordern. Ortsgruppe Mannheim/Ludwigshafen/Rh. scheu AiigesteUtenschaft Mannheim, C. 1, 10/11, 20 Uhr, Bibliotheks direktor Or. Johannes Beer über Jugend und Buch. Die Fachschaftsmitgliedcr haben vollzählig zu erscheinen. Die selbständi gen Buchhändler von Mannheim-Ludwigshasen sind zu dieser Ver anstaltung cingeladen. E r n st Nöltner, Ortsgruppenleiter. Was wird Neugründung einer Zeitschrift gleichgeachtet? Der Neichsverband der deutschen Zeitschriften-Verleger gibt in einem Rundschreiben folgendes bekannt: Häufig an uns gerichtete Anfragen geben uns zu folgender Klar stellung Veranlassung: Der N e u g r ii n d n n g einer Zeit schrift wird g l c i ch g e a ch t c t: i>) die Ausweitung des Inhalts einer Zeitschrift. Eine Ausweitung liegt nicht vor, wenn zur Behandlung des gleichen Inhalts eine unerhebliche Vermehrung der Seitenzahl des einzelnen Heftes vorgenommcn wird; 6) die Einführung eines öfteren Erscheinens; o) die Ausdehnung einer bezirklich begrenzten Zeitschrift aus neue Bezirke; <>) die Einführung von besonderen Ausgaben einschließlich Bezirks- ansgaben sowie von Bezirksbeilagen: o) d i e A n d e r u n g des Titels einer Zeitschrift; 1') die Wiedcrheransgabe einer Zeitschrift, die ihr Erscheinen ein gestellt hat. Maßnahmen vorstehender Art sind daher gemäß Ziffer 1 der Anordnung vom 13. Dezember 1933, der Anordnung vom 24. Fe bruar 1934 und der Anordnung vom 6. August 1934 der Neichspresse- kammer nur zulässig, wenn im Einzelfall ans einen über den Neichs verband der deutschen Zeitschriften-Verleger einzureichenden begrün deten Antrag von dem Herrn Präsidenten der Neichspressekammer eine Ausnahme von seinem Verbot bewilligt wird. Tagung der Anzeigenmittler Der Neichsverband der deutschen Anzeigenmittler hielt am 20. November in Berlin eine außerordentliche Hauptversammlung ab. Der stellvertretende Präsident des Werberates, vr. Hunke, hielt dabei eine bemerkenswerte Ansprache, in der er wichtige Auf schlüsse über die Maßnahmen des Werberates zur Verbesserung der Wirtschastöwerbnng und zur Förderung des gesamten Wirtschafts lebens gab und u. a. auch die Durchführung einer neuen Gemein- schaftSwerbuug ankündigte, die vom Neichsverband der deutschen Anzeigenmittler vorgeschlagen worden ist und die den Zweck hat, alle Kreise der Wirtschaft über den Wert und die Notwendigkeit guter Werbung aufzuklären. Deutschlands Fachschulen Im Zentralblatt für die gesamte Unterrichts-Verwaltung in Preußen Heft 22 ist das vom Ministerium für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung aufgestellte Neichsfachschulverzeichnis veröffentlicht. Obwohl dieses Verzeichnis noch nicht den Anspruch auf Vollständigkeit erhebt, ergibt sich dennoch bereits aus ihm, wie reich Deutschland an Möglichkeiten für die fachliche Fortbildung ist. Das erste Neichsfach schulverzeichnis umfaßt nämlich insgesamt mehr als 350 nun mehr reichsrechtlich anerkannte Fachschulen. Allein an höheren techni- gesprochene Handwerkerschulen erwähnt, wozu aber noch 124 gehobene Lehrstätten für das Handwerk kommen. Für die Fortbildung der Mädchen auf dem Gebiet des Fachwesens sind nicht weniger als acht verschiedene Schulgruppen festgestellt worden. Danach gibt es in Deutschland neun Lehrerinnenseminare, 26 Seminare für Kindergärt nerinnen, Hortnerinnen und Jugendleiterinnen, 27 Kranken- und Säuglingspflegeschulen, 30 Schulen für Volkspflege, 16 höhere Fach schulen für Frauenberufe und Haushaltspflcgerinnenlehrgänge, 5 SchnlnngSmöglichkeiten für technische Assistentinnen, 19 landwirt schaftliche Schulen mit der Möglichkeit der Fortbildung für Frauen nnd 9 höhere Handelsschulen für weibliche Schüler. Hermann Löns-Gedächtnis-Ausstellung Die Stadt- und Landesbibliothek Dortmund veranstaltet anläß lich der 20. Wiederkehr des Todestages des Dichters am 27. Septem ber 1934 sowie der Beisetzung seiner sterblichen Überreste in der Heide am 9. Dezember 1934 eine Hermann Löns-Gedächtnis-Ansstel- lnng. Zur Eröffnung wird am Montag, dem 3. Dezember, um 20.15 Uhr, im Ausstellungsraum (Hörsaal Markt 16) der bekannte Löns-Forscher 0r. Wilhelm Deimann einen Vortrag halten. Soldatendeutsch als »Schrappe« bezeichnet wurde, sondern nach einem geheimnisvollen Gesetze selbst »alter Mann« wurde und dann seinerseits wieder auf die »Grünen« herabsah: dieses erhebenden Augenblickes war man sich durchaus bewußt. Weniger bewußt war man sich, daß man bei Ge brauch dieser Worte mithalf eine Sprache zu schaffen, die — jenseits von Gut und Böse außerhalb der Sprache der alten unmilitärischen Umgebung lag. Haupt-Hcydemarck, bis vor kurzem Geschäftsführer des Nationalen Freiheitsverlages, hat sich nun darangemacht, diese Sprache mit all ihren rauhen aber herzlichen Köstlichkeiten zu sam meln. (Soldatendentsch. Hrsg. v. Hanptmann Haupt-Heydemarck. Mit 450 Abb. v. Döbrich, Eggers u. Thomas. Berlin, Freiheitsverlag 1934. Leinen. 4.80 NM.) Was bei dieser Sammlung herausgekommen ist, ist recht erfreulich. Es dürfte wohl kaum ein Gebiet militärischer Sprach- weise geben, das nicht erfaßt worden ist. Vom »Abendsegen« übers »Heimatschüßchen« bis zum »Zylinder« ist alles vorhanden. Von den 450 Abbildungen, die samt und sonders herzerfrischend sind, waren ja eine Reihe bei den Anzeigen dieses Buches im Börsenblatt abgedruckt. Wem sie da noch nicht aufgefallen sind, der nehme das Buch einmal selber her. Bei allem bittern Ernst, den das Buch enthält: er wird herzhaft lachen. vr. M artin v. Hase. Verbotene Druckschriften Auf Grund der Verordnung vom 28. Februar 1933 wurde die Verbreitung der nachstehend genannten ausländischen Druckschriften im Inland bis auf weiteres verboten: »In cke krancking« (Heerlen); Alfred Kerr: »Die Diktatur des.Hausknechts« (Brüssel); »Neichsver band der öffentlichen Angestellten« (Wien); »Saarwacht« (Saar brücken); Dorothy Woodman: »^u 8euil cke 1a Ouerre« (Paris). Gemäß 8 7 der Verordnung vom 4. Februar 1933 wurden für Preußen beschlagnahmt und cingezogen: »Dem Deutschen Volke Den Völkern der Erde«, Verfasser angeblich ein gewisser Bothe, Drucker und Erscheinungsort unbekannt; Arnold Höllriegel: »Die Derwisch-Trommel« (Volksverbaud der Bücherfreunde, Wegweiser- Verlag G. m. b. H.); Dr. Max Naumann: »Die nationaldentschen Juden nach dem 19. August 1934« (Verlag nationaldeutscher Juden e. V.). (Deutsches Kriminalpolizeiblatt Nr. 2016, 2018 nnd 2019 vom 26., 28. nnd 29. November.) Personalnachrichten Am 21. November starb im Alter von 74 Jahren der Verlags buchhändler Herr Otto Banmgärtel in Berlin. Nach Er lernung des Buchhandels in Halle kam der Verstorbene in seinen Wanderjahren nach Frankfurt a. O., Berlin, St. Petersburg, Ham burg und Buenos Aires. 1893 übernahm er den vom Börsenverein ausgeschriebenen Vertreterposten für die »Kollektivausstellung des Deutschen Buchhandels« auf der Weltausstellung in Chikago. Nach Deutschland zurückgekehrt, gründete er 1902 seinen Verlag für Kunst gewerbe und Architektur, in dem er besonders die Grabmalkunst pflegte und Vorlageuwerke für Maler, Bildhauer und Architekten heransgab. Verantwortlich: vr. Hellmuth Langenbuchcr. — Vcrantw. Anzetgenleiter: Walter H e r s u r t h, Leipzig.- Verlag: Der Börscnveretn der Deutschen Buchhändler zu Leipzig. — Anschrist der Schriftlcitnug und Expedition: Leipzig C 1, Gerichtsweg 26, Postschliehsach 274/71,. — Druck: E r n st Hedrich N a ch f., Leipzig C l, Hospitalstrahe 11»—16. — DA. 8014/X. Davon d. mit Angeboten«: und Gesuchte Viicher. Zur Zeit ist Preisliste Nr. 4 gültig! 1052
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