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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 14.03.1935
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1935-03-14
- Erscheinungsdatum
- 14.03.1935
- Sprache
- Deutsch
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- Saxonica
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- ZeitungBörsenblatt für den deutschen Buchhandel
- Jahr1935
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62, 14. März.193ö. Redaktioneller Teil. Börsenblatt f. d. Ttschn Buchhandel. Ehrentage der pfälzisch-saarländischen Dichtung 23.-25. März 1935 Veranstaltet von der R ei ch ssch ri fttumskamr stelle Pfalz/Saar des R e i ch s mini st er iu: Für die im Börsenblatt vom 23. Februar d. I. angekün- digtcn »Ehrentage der pfälzisch-saarländischen Dichtung« hat die Reichsschristtninskammer ein Programm aufgestellt, das wir nachstehend bekanntgeben. Ferner ist auf Veranlassung der Kam mer ein Auswahlverzeichnis des Pfälzisch-saarländischen Schrift tums (s. Seite 212 bis 214 dieser Nummer) ausgearbcitel wor den, das den Verlegern sowie den Sortimentsbuchhandlungen für die Herrichtung der Sonderauslagen, Ausstellungen usw. willkommen sein wird. Die Kammer hat außerdem ein Bild plakat Herstellen lassen, das selbstverständlich von den Buchhand lungen im pfälzisch-saarländischen Bezirk, aber wo immer es möglich ist auch von den übrigen Buchhandlungen im Reiche verwendet werden soll. Sonnabend, den 23. März: 13 Uhr: Treffen der Teilnehmer und Ehrengäste im Wittels bacher Hof zu Speyer. 1b Uhr: Stilles Gedenken an den Kaisergräbern im Dom. Kranz niederlegung am Ehrenmal der pfälzischen Freiheitskämpfer Hcllinger und Wiesmann unter Teilnahme eines Spielmanns zuges der HI. — Bor dem Dom Ansprache: Dr.Suchen- wirth: »Pfalz und Reichsgedanke«. 18.4b Uhr: Gemeinsame Fahrt nach Mannheim. 19.30 Uhr: Im Nationalthcatcr Begrüßung der Ehrengäste durch den Intendanten. Entgegnung: vr. Heinz Wismann. 20 Uhr: Festausführung »Treibjagd auf Hukatan« Schauspiel des pfälzischen Dichters Karl Baumberger. Prolog von K. I. Keller. Sonntag, den 24. März: 11 Uhr: Besichtigung des Brurcholdisstuhls bei Bad Dürkheim. 12 Uhr: Fahrt nach Kaiserslautern. Besuch der Bar barossaburg. Mittagessen im Ferdinand Wiesmann-Haus. er, durchgesührt von der Landespropaganda- s für Volksaufklärung und Propaganda. lb Uhr: Kundgebung im Landestheater Kaiserslautern. An sprachen: vr. Hans Friedrich Blunck, Vertreter der Gaulcitung, Or. Heinz Wismann: »Die Aufgaben des Schrifttums im Leben der Nation«. Umrahmung: Sprcchchöre (Theo Jörg). Orchester der Pfalzoper (Pfälzisch-saarländische Komponisten). 16.30 Uhr: Festaufführung des Volksstückcs: »Das Musikantcn- dorf« des pfälzischen Dichters Heinz Lorenz-Lambrecht durch das Landestheater für Pfalz und Saargebiet. Prolog von L. Reih. 20 Uhr: Zwangloses Zusammensein (Schrifttumskammcr, Gau leitung, Kreisleitung und Stadt). Montag, den 2b. März: 10 Uhr: Fahrt nach Saarbrücken. 11.30 Uhr: Begrüßung durch den Oberbürgermeister und einen Vertreter des Kulturamtcs der Deutschen Front im Rats keller zu Saarbrücken. Entgegnung: vr. Suchenwirth. 14 Uhr: Kranzniederlegung am Grab« Jakob Johannes'. Anschlie ßend Gelegenheit zu einer Rundfahrt durch das Saargebiet. 17 Uhr: Eröffnung der Ausstellung »Das Westmarkcnbuch« im Vorraum des Saalbaus zu Saarbrücken. Ansprachen: Schul rat Hard, Vertreter des jungen saarländischen Schrifttums (Wallachcr), vr. Günther Haupt. 20 Uhr: Fcstkundgcbung im Stadttheater Saarbrücken (Übertra gung durch den Rundfunk). Rede: Kurt Kölsch: »Dichtung der Westmark«. — Vortrag von Werken pfälzisch-saarländischer Dichtung (Kurt Faber, Kirschweng, Roland Bctsch, Martin Greif, L. Dillmann, K. Kölsch, Lina Staab, Rupert Rupp, Schandcin, Nik. Fox, Paul Münch). — Pfälzisch-saarländische Musik: Ncumcyer »Marienlieder«, Bornschein »Licnhard-Lic- der«, Jung »Sinfonie Stück«, Möhler (Sinfonieorchester Saar brücken). Volkslieder. Verkündigung des Dichterprcises der Westmark. Anschließend: Zwangloses Zusammensein und Ver abschiedung. Zur Wirtschaftslage Von Prof. Dr. G. Menz Die Leipziger Reden — Die Weltwährungslage — Die Brechung der Zinsknechtschaft — Konjunkturberichte — Buchgewerbe und Buchhandel Wie schon im vorigen Herbst hat auch diesmal die Leip ziger Messe Gelegenheit gegeben zu grundlegenden Kund gebungen der verantwortlichen Leiter der deutschen Wirtschafts politik, Kundgebungen, die vor der breitesten in- und ausländischen Hörerschaft, und zwar einer in diesen Dingen gerade besonders sach verständigen und der nächstbeteiligten Hörerschaft die Voraus setzungen und die Richtlinien darlegen, von denen aus und nach denen heute deutsche Wirtschaft betrieben werden kann und muß. Es sprachen Or. Schacht, Or. Goerdeler, Präsident Hecker und Bern hard Köhler, der Leiter der Kommission für Wirtschaftspolitik der NSDAP., von der die Kundgebung veranstaltet wurde. Die vier Reden, die unter dem Motto »Deutschland in der Weltwirtschaft« standen, müssen nach der Textil-Zeitung wie vier aufeinander folgende Abschnitte einer einzigen Ansprache des Neuen Deutsch land an die Welt und an das deutsche Volk gelesen werden. Diese vier Teile seien aus einem Guß und ergäben zusammengesetzt ein deutliches Bild von den Sorgen, mit denen wir zu kämpfen haben, von den Mitteln, mit denen wir die Schwierigkeiten überwinden wollen und überwinden werden, von den Gedanken, die wir uns über unsere Zukunft machen und vor allen Dingen von dem Geist, in dem alles bei uns geschieht. Der Völkische Beobachter machte da bei besonders noch darauf aufmerksam, daß die große Kundgebung der Kommission für Wirtschaftspolitik vor allem auch den Zweck verfolgte, die Einheitlichkeit, Geschlossenheit und Einmütigkeit der deutschen Wirtschaftspolitik in überzeugender Weise zu veranschau lichen. Vertrauen und Wille, diktiert allein von der Entschlossen heit, Deutschland seiner wirtschaftlichen Gesundung wieder cnt- gegenzuführen, hätten sich erneut als die beseelenden Kräfte natio nalsozialistischen Handelns dokumentiert. Gerade insofern fühlt sich das Blatt veranlaßt, die Worte in der Rede des Roichsbanipräsi- denten Or. Schacht nach der positiven Seite hinzudcutcn, wenn er meine, daß sicherlich vom wirtschaftlichen Gesichtspunkt allein herz lich wenig Grund zum Optimismus vorhanden fei. Denn Schwie rigkeiten hätten im nationalsozialistischen Wollen nie eine Rolle gespielt, vor allem nicht, um sie zum Anlaß zu einer pessimistischen Zukunftsbetrachtung zu nehmen. Im Gegenteil, in ihrer über- 209
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