X- 238, I I, Oktober 1832, Künftig erscheinende Bücher, BSrIEaU s, d, Micha Buchh»n»-l, 441g Anfang November erscheint: W a. vc »Mira Am Kärbergraben Erinnerungen um öle Aahchunöertwenüe In Leinen geb. NM 4.so, drosch. NM ?.;c> Aus üem Inhalt: Gründung der „Jugend" / Die Mitarbeiter / Erstes Lehrgeld / Fasching bei Sinzheimer / Mikado englisch / Pfarrer Kneipp / Die Krise der Me dizin / Oer Abderitenprozcß / Weisgerber / Karlchen / Lei Rosegger / Hüth als Führer und Seher / Freiheit / Ostini / Ärzte-Originale / Der Dauer als Fakir / Heiler oder Nichtheller / politischer Küchenjunge / Naumann und Geßler / Die Villa Paul Heisse am Gardasee / Rosse und Konkurrentenbändiger / Verleger und Verleger / Begegnung mit Klinger / Liliencrvn als Hüne / Ein Werkstudent vor 40 Jahren / Die geliebte Äadt. Mit diesem Buche gibt A, Oe Nora die längst erwartete Fortsetzung zu seinen vor zwei Jahren erschienenen „Erinnerungen eines Arztes und Dichters". Aber noch ungleich fesselnder und aktueller ist dieser Band, in dem die literarische Blütezeit Münchens um Ipso in lebendigster und ofi humorvoller Form beleuchtet und eine große Anzahl be rühmter Zeitgenossen, wie schon der knappe Auszug aus dem Inhaltsverzeichnis erkennen läßt, liebevoll, in scharfen Konturen gezeichnet, vor dem geistigen Auge des Lesers vorüberziehen, Oie große Bedeutung, die diesem Erinnerungsband beizumessen ist, wird noch dadurch erhöht, daß in ihm nicht nur der Dichter, sondern auch der Arzt A. De Nora zu Worte kommt, der in vielen Kapiteln Gelegenheit nimmt, sich mit der Medizin von heute in geistvoller Weise auseinanderzusetzen. — „Am Kärbergraben" wendet sich also an ein sehr breikes Publikum. Außer in literarisch und geistig inter essierten Kreisen sind die Käufer für dieses Buch in der gesamten Ärzteschaft zu suchen. Jedenfalls darf der vorliegende Band mit Kug und Recht den in letzter Zeit erfolg reichsten Lrinnerungsbüchern als durchaus ebenbürtig an die Veite gestellt werden. Über den früher erschienenen Band äußert sich u, a, L. Hoferichter wie folgt: ,A.De Noras »Erinnerungen* sinü spannenöer als jeöe Detektivgeschichte, weil sie von einem Schicksal hanöeln, öas immer unter üem Druck von 102000 Volt stanö. Wenn man am Lnüe üieserJugenü anlangt, wirö als Krönung offenbar/ öaß ein Kunstwerk erlebt wuröe, ein Dichterkeimen/ wie es in öer öeutschen Literatur selten so interessant wieöergegeben ist/ f. Berlin: E. Globig, Berlin SW 68, Charlottenstr.86