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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 24.02.1933
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1933-02-24
- Erscheinungsdatum
- 24.02.1933
- Sprache
- Deutsch
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- ZeitungBörsenblatt für den deutschen Buchhandel
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47, 24. Februar 1933. Redaktioneller Teil. Börsenblatt f. d. TtschnBuchhandel. Zustimmeirde Erklärungen gehen beim Sekretariat sür den Tag des Buches noch täglich ein: Das Anhaltische S t aa t s m i n i st e r i u m, Ab teilung Inneres, in Dessau schreibt uns: »Aus das gefällige Schreiben vom 10. Februar 1933 erwidern wir ergebenst, daß wir gern bereit sind, die Veranstaltung des für den LS. März 1933 unter dem Merkwall ,Bolk und Buch' in Aussicht genommenen Tages des Buches 1933 nach Möglichkeit zu unterstützen und die Erteilung besonders beantragter Genehmigun gen zur Vornahme oon Sammlungen in Aussicht zu stellen. Den Magistraten der vier Hauptstädte Dessau, Köthen, Bernlmrg und Zerbst sowie den Krcisämtern des Landes haben wir tunliche Förderung der Veranstaltung gleichfalls anheimgegeben.- Anhaltisches Staatsininisterium, Abteilung Inneres. Am Austrage: sgez.s v. Brunn. Der DeulscheP Hilologinnen-Verb and, Bre me n, der den Aufruf in feinem März-Mitteilungsblatt abdruckt, hofft, »daß Kolleginnen in der Presse über die Bedeutung des Buches für das Volk schreiben werden«. Der Verband der evangelischen Wohlfahrts- Pflegerinnen Deutschlands schreibt: »Auf das dortige Schreiben teilen wir mit, daß wir gern be reit sind, unsere Untergruppen von dem ,Tag des Buches' zu be nachrichtigen und bitte» deshalb um Übersendung von 80 Ausrufen, die wir weitergeben wollen. Ihrer Aufforderung, in unserem Blatt im März des ,Tag des Buches' zu gedenken und über.Volk und Buch' zu schreiben, werden wir, soweit als möglich gern Nach kommen.« Ähnlich äußern sich die Bereinigten Deutschen Prü fungsausschüsse sür Jugendfchriften, die Ver bandszentrale der katholischen Arbeiter- und Knap p e n v e r e i n e Westdeutschlands, die Reichs- Vereinigung ehem. Kriegsgefangener. Artikel zum Buchtag haben ferner ausgenommen die Monatsschrift »D e r K r i e g s b l i n d e«, Organ des Bundes erblindeter Krie ger e. B., der Reichsverband der B ü r o a n g e stell te n u n d B e a m t e n e. V. usw. Die Vorbereitung früherer Buchtage brachte dem Sortiment nicht geringe Mühe und Arbeit. Diesmal werden Besuche, Un terredungen, vielleicht auch mäßige Unkosten nicht zu vermeiden sein. Aber wesentlich einfacher und leichter sind in diesem Jahre die Vorbereitungen, denn gutwillige Helfer gibt es über all, wie nachstehender Brief (einer von vielen) der Volks hochschule in Ratibor beweist: Volkshochschule, Ratibor. Magistrat, Am Gymnasium 2. Ratibor, den 15. Februar 1933. »Auf das gefl. Schreiben vom 18. d. M. erwidern wir er gebenst, daß wir gern bereit sind, die Bestrebungen des .Tag des Buches', soweit es in unseren Kräften steht, zu unterstützen. Wir bitten Sie daher, uns 50 Stück Ihres Ausrufs kostenlos zur Ver fügung zu stellen, die wir an die uns angeschlossenen Vereine und Verbände absenden werden. Wir haben die Erfahrung gemacht, daß die Mitarbeit der einzelnen Vereine und Verbände, die in ihren Monatssitzungen und sonstigen Versammlungen auf den Wert des Buches sür unser Volk aufmerksam machen, von großem Erfolg gekrönt ist. Wir werden de» Vereinen ferner Mitteilen, daß wir ihnen zu diesem Zweck auch Redner von der Volkshoch schule stellen werden. Ob wir eine eigene Veranstaltung in die sem Jahre treffen werden, erscheint uns noch insofern fraglich, als wir um die gleiche Zeit die Abschlußfeier des Winterhalbjahres 1932/33 in einem größeren Umfange planen: es wird sich aber bei dieser Veranstaltung bestimmt Gelegenheit finden, auf die volksbildnerische Wirkung des Buches vor allen Dingen auch im Grenzlande Hinzuwellen. Im übrigen werden wir uns mit der hiesigen Städtischen Volksbücherei in Verbindung setzen und ge meinsam Mittel und Wege finden, um in Ihrem Sinne diese Be strebungen zu fördern. Mit vorzüglicher Hochachtung Volkshochschule Rattbor. U. S. Soeben hat sich der Leiter der Stadtbiicherci bereit er klärt, selbst Vorträge in unseren Vereinen zu halten.« Bon vielen Universitäten und Technischen Hoch schulen liegen Erklärungen vor, den Aufruf am Schwarzen Brett auszuhängen und Lehrkörper wie Studentenschaft über die Vorbereitungen zum Buchtag zu unterrichten. Zur Herrichtung von Sonder fenstern für den »Tag des Buches« schreibt Herr Otto Schramm i. Fa. Robert Lutz Nachf. Otto Schramm, Stuttgart, wie folgt: Sonderfenstcrgedanken für den Tag des Buches. »Volk und Buch« — ein verlockendes Stichwort für den dies jährigen Tag des Buches, das Eindruck macht und zu mancherlei Gedanken anregt, und zwar die geistig hochstehenden Menschen ebenso wie die große Masse des Volkes. Im Vordergründe müssen bei der Durchführung des Planes selbstverständlich die Bücher deutscher Menschen stehen: Deutsches Volk und deutsches Buch. Das Thema »Volk und Buch« regt insbesondere zu den viel seitigsten und auch Erfolg versprechenden Werbemaßnahme» der Behörde, der geistigen Führer des Volkes, der Schriftsteller und Künstler und der Buchhändler an. Die Vielseitigkeit des Themas kann sich vor allem sehr gün stig in den Sonderfenftern answirken, und so hat man es in der Hand, in jeder Stabt die Sonderfenster recht abwechslungsreich zu gestalten, um zu verhüten, daß viele Firmen mehr oder weniger das Gleiche oder Ähnliches tun, wie das bei früheren Büchertagcn geschehen ist. Sonderfenster-Jbeen werden bei dem Thema »Volk und Buch« ganz gewiß bei jedem Sortimenter sofort lebendig. Es kann aber wohl nichts schaden, wenn ich hier einige solcher Sonder- fenster-Jdeen in bunter Reihe zum Ausdruck bringe: Unser Volk und seine große Geschichte, Bolkswohl und Volksgesundheit, Das Landvolk, Volksbildung und geistiges Volksgut, Nahrung, Wohnung, Kleidung, Deutsche Heimat, wie bist du so schön! Der deutsche Kaufmann in der Weltwirtschaft, Das Volk bei Sport und Spiel, Der deutsche Jüngling und Weltenstllrmer, Deutsches Jndustrievolk und seine Wirtschaftssührcr, Bolkssllhrer, Parteien und Volk, Familie, Heim und Herd, Schule und Volk, Deutsche Kämpfer um Gott, Arbeitsdienst- und Siedlungs-Bewegung. Vieles und vielerlei ließe sich über die obengenannten Sonder- senster sagen. Wer Raum und Zeit und Geld und Mut hat unter den Sortimentern, der mache zu gleicher Zeit mit dem betreffen den Sonberfenster eine demgemütze erweiterte Sonderausstellnng des betreffenden Literaturzweiges in seinen Räumen und lasse Vorträge über dieses Literaturgebiet und über die wesentlichsten ausgestellten Bücher von einem angesehenen Schriftsteller der Stadt halten. 129
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