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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 06.08.1932
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1932-08-06
- Erscheinungsdatum
- 06.08.1932
- Sprache
- Deutsch
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MMMMmDciMM ViMaM Nr. 182 <N. 85). Leipzig, Sonnabend den 6. August 1932. 99. Jahrgang. RedMioueller TÄ Bekanntmachung der Geschäftsstelle. Der Schutzverband Deutscher Schriftsteller E. V. in Berlin ist den Richtlinien für den Geschäftsverkehr zwischen erzählen den Schriftstellern und Verlegern, die im Börsenblatt Nr. 45 vom 23. Februar 1932 veröffentlicht worden sind, unterm 1l. Juli 1932 beigetreten. Leipzig, den l. August 1932. Or. Heß. Sächsisch-Thüringischer Buchhändler-Berband E. D. Die 48. ordentliche Verbandsversammlung findet Sonn tag, den 11. September 1 932, 9V- Uhr im Schloßhotel zu Gotha statt. Wir laden unsere Mitglieder schon jetzt herz- lichst dazu ein. Die Tagesordnung wird in Kürze bekanntgegeben. Magdeburg, den 3. August 1932. Der Vorstand des Sächsisch-Thüringischen Buchhändler-Verbandes. Friedrich Rein ecke, Vorsitzender. Verband der deutschen Buchhändler in der Tschechoslowakei. Im Interesse einer geregelten Zustellung von Sen dungen an Buchhandlungen nach der Tschecho slowakei sind bis auf Widerruf folgende Punkte zu beachten: 1. Bei Kreuzbändern und Postpaketen ist der Fakturenbetrag auf der Aufklebeadres-se zu notieren. (Nicht »Wertpaket«.) 2. Bei Sendungen, die Zeitschriften und Bücher enthalten, sind für Zeitschriften getrennte Fakturen auszustellen. 3. Aus den bisher üblichen Avis! der Kommissionäre muß folgen des ersichtlich sein: и) Beträge der Zeitschriften rechnungs Pakete; к) Beträge der Zeitschriften b a r Pakete. o) Ferner müssen auf dem Avis wie bisher die einzelnen Beträge der Barpakete für Bücher und Musikalien und (als Neuerung) die Rechnungspakete mit dem Fak turenbetrage angeführt werden. Zweck dieser Maßnahme ist, daß ohne weiteres sofort der Wert des Balleninhaltes, die Zeitschriften separat, der Finanzbehörde nachgewiesen wer den kann. Bei Nichtbeachtung vorstehender Bersendungsvorschriften ist zu gewärtigen, -daß die Sendung an den Absender zurückgeht. Prag, den 4. August 1932. Der Verband der deutschen Buchhändler in der Tschechoslowakei. I. A.: Arthur Hell er. Krankenkasse Deutscher Buchhandlungs gehilfen, Ersatzkasse Leipzig. Die 19. ordentliche Hauptversammlung findet am Sonn abend, dem 10. September 1932, vormittags 10 Uhr, im »Deut schen Buchhändlerhaus« zu Leipzig, Hospitalstraße 11, Ein gang Portal I, statt, wozu wir unsere Mitglieder ergebenst ein- laden. Als Ausweis dient den Mitgliedern die Beitragsquittung für August 1932. Das Stimmrecht kann durch Bevollmächtigte ausgeübt werden, die selbst stimmberechtigte Kassenmitglieder sind, doch dürfen einem Mitglieds nicht mehr als vier Vollmachten übertragen werden. Die Übertragung der Vollmachten, die in Verwahrung der Kasse übergehen, hat schriftlich zu erfolgen. An träge von Mitgliedern müssen, um aus die Tagesordnung gesetzt zu werden, spätestens zwei Wochen vor der Hauptversammlung beim Vorstand mit Begründung eingereicht werden und von mindestens zwanzig Mitgliedern unterschrieben sein. Die voll ständige Tagesordnung -wird noch rechtzeitig bekanntgegeben werden. ^ L e i p z i g, den 25. Juli 1932. Der Vorstand: Paul Schüssen Hauer, I. Vorsitzender. Otto Krüger, Geschäftsführer. Zur Lage. Aus dem Jahresbericht des Wllrttembcrgischcn Buchhändler- Vereins, erstattet von Hermann Kurtz. »Die Behörden sind machtlos, jeder nimmt sich was er will, Untertanen gibt es nicht mehr, es dreht sich das Land wie eine Töpferscheibe, die Bürger müssen hungern, ihre Frauen gehen in schäbiger Kleidung, dagegen führen die Weiber der niederen Stände das große Wort. Raub und Mord herrschen im Land. Es lohnt sich nicht mehr Landwirtschaft zu treiben, das Land ist wie ein abgemähtes Flachsfeld. Es gibt -im Lande kein Getreide mehr, niemand achtet auf Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit, Reinlich keit, man lacht nicht mehr, schon die Heranwachsenden Kinder sind des Lebens überdrüssig. Die Menschen werden weniger, die Geburten nehmen ab, und bei den meisten ist nur der Wunsch, daß doch -alles zu Ende gehen möge. Selbst die Räte des alten Staates machen in ihrer Not neuen Emporkömmlingen den Hof.« Diese Charakterisierung, die vielen ein Bild unserer Zeit zu sein scheinen mag, stammt aus dem Jahre 4000 v. Ehr. und steht, von wenigen Änderungen abgesehen, als Text eines Pa pyrus in Ermans Literatur -der Ägypter S. 130. Wenn ich diesem Ausblick über unseren Zeitabschnitt, der so wenig Licht und Hoffnung zeigt, dieses Zitat vorausschicke, so mag ein gewisser Trost darin liegen, daß andere Zeiten auch ihre Mühsal gehabt und durchgekämpft haben, aber auch die dringende Warnung vor der Gefahr, daß wir nicht in eine kul turlose Epoche zurücksinken. Nicht umsonst taucht, von einsich tigen Führern beschworen, das Gespenst aus, daß wir um viele Jahre — die Zahl spielt gar keine Rolle — zurückgeworfen werden, wenn wir uns nicht wehren. Gewiß, auch glücklichere Zeiten hatten ihre Sorgen, aber erstens war neben dem in der Hoffnung Getäuschten manch beachtenswerter Erfolg zu buchen,
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