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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 06.08.1932
- Strukturtyp
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- 1932-08-06
- Erscheinungsdatum
- 06.08.1932
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- Deutsch
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182, 6. August 1932. Redaktioneller Teil. vvrstublatt f. d.Dtschn Buchhandel. Aus schweben. — Nach dem Bericht des König!. Kommerzkolle- fliums für das Jahr 1861 ist die schwedische Ausfuhr immer noch im Sinken. Der Wert der schwedischen Gesamtausfuhr war 1931 nur 1122 Mill. Kr. gegen 1560 Mill. Kr. im Jahre 1930 und 1812 MM. Kr. im Jahre 1929. Im Jahre 1931 wurden aus Schweden 205 029 KZ Bücher in einem Wert von 1591809 Kr. ausgeführt gegen 346 734 KZ Au 1897 064 Kr. im J-ahre 1930 und 450 256 KZ zu 2 293 375 Kr. im Jahre 1929. Von den in schwedischer Sprache ge druckten Büchern wurden 71 258 KZ gebundene M 560 973 Kr. und 116 840 KZ broschierte z>u 872 819 Kr. ausgefiihrt, also zusammen für 1 433 792 Kr. gegen 1 560 091 Kr. im Jahre 1930. Die größten Zlb- nehmer waren Finnland (877 131 Kr.), Norwegen (221 606 Kr.), Dänemark (106 756 Kr.), U. S. A. (89 676 Kr.), Deutschland (48 325 Kr.) und Frankreich (27 499 Kr.). Am 27. Mai fand die Jahresversammlung des Schwedischen Buch händlervereins in Stockholm statt. Am meisten waren die kleineren Städte vertreten. Die Versammlung war verhältnismäßig gut be sucht, was wohl seinen Grund darin hatte, daß u. a. die sehr wichtige Frage der Neufassung der Geschäftsrcgeln zu erörtern war. Der Ge dankenaustausch wurde sehr lebhaft, da die Interessen der größeren und der kleineren Buchhändler gewissermaßen i.m Gegensatz standen. Die Diskussion wird hoffentlich dazm beitragen, bindende und zeit gemäßere Geschäftsregeln zu schaffen. Die Buchhändler scheinen be strebt zu sein, nicht bessere Bedingungen, sondern feste Bestim mungen zu erreichen. Wie es jetzt ist, sind Übertretungen keine Selten heit. Dies gilt seitens der Verleger z. B. bei dem oft zu frühen Ver kauf von Nestauflagen an Außenseiterfirmen. Viele Verleger scheinen aber die Not des Sortiments im allgemeinen und die der Kleinstadt buchhändler im besonderen einz-usehen. Diese Not hat sich infolge der durch die Valutalage hervorgerufenen Verteuerung aller Import ieren und das Entstehen von Einheitspreiswarenhäufern auch auf die Papierwarenbranche ausgedehnt, die das Rückgrat der meisten kleine ren Buchhäudler bildet. Aus den Vereinigten Staaten. — ?ub-Ii8ti«rs' Weskly gibt einen Bericht über die Buchhändler-Haupt'vcrsammUling, die diesmal in New Aork in sehr vereinfachter Form abgehalten wurde. Es ist das Be streben der amerikanischen Buchhandelsführer, die Buchhändler kauf männischer zu machen. So sprach auf der Versammlung Richard Füller über »L-uckZet-Oontrol«. Hat ein Buchhändler im Dezember erkannt, daß er im neuen Jahre weniger Umsetzer, wird, muß er so fort seinen neuen Haushaltplan daraufhin einstellen. Er muß Ab striche von den Einkäufen und den Unkosten machen. Wenn er dies nicht tut und sich nicht beizeiten einen Rückhalt schafft, wirch er bald aus der Konkursliste erscheinen. — Ellis Meyers, der Geschäftsführer der Vereinigung, sagte in der Aussprache, daß der Einkauf der Schlüssel zum Geschäft sei: es befindet sich augenblicklich ein solches Uberlager in den Buchhandlungen, daß es auf die Einkäufe drückt. Man soll einen Sechsmonatsplan aufstellen und jeden Monat diesen Plan beobachten. — Der zrveite Punkt, auf den schon häufig hinge wiesen wurde, ist 8tock Control, die Lageraufsicht. Es soll statt des in anderen Berufen üblichen Lagerbuches eine Kartei angelegt werden, in der jedes Buch seine Karte hat. Ein Verleger gibt zu seinen neuen Büchern bereits solche Karten in sestgelcgter Größe aus. Darauf soll die Geschichte des Buches, oder in diesem Falle die Ver- kaufsgeschichte vermerkt werden. Bei der Besprechung der Unkostcn- senkung und einer Anfrage, wie das zu machen sei, wurde erzählt, daß einzelne Buchhändler ihren Angestellten je 14 Tage Urlaub ohne Lohnweiterzahlung gäben und die freien Sonnabende auch abzögen. Der Verband will Vorschläge für Ausgabensenkung machen und sie veröffentlichen. Dann wurden die Nebenwaren besprochen, die zu führen den kleineren Buchhändlern empfohlen wurde. Ein Ausschuß des Verbandes wird sich hiermit beschäftigen und Warcnlistcn wie Bezugsquellen bekanntmachen. — Ein Teilnehmer der Versammlung schlägt Verlegerbriefe vor, die persönlich abgesaßt werden müssen und an die Kunden der Buchhandlungen gehen sollen. Die Kosten sollen dreigeteilt werden zur Umlage an Verleger, Buchhändler und Ver fasser. — Der Vorschlag, die Besuche der Verlagsreisenden auf be stimmte Tage zu setzen, um den Buchhändlern Zeit zu ersparen und einen besseren Vergleich der angebotenen Werke zu ermöglichen, wurde allgemein begrüßt. Little, Brown L Comp, bringen auf zwei Anzeigenseiten in kubligbers' >VeekIy ihre Sommer- und Herbstliste von Neuerschei nungen. Sie betonen, daß es diesmal nur 39 sind gegen 34 im vori gen Jahre, 35 im Jahre 1930 und 42 im Jahre 1929. Sie geben schon jetzt genau die Erscheinungstage vom 3. Juni bis zum 18. November bekannt, ferner die Preise (1 F bis 6 §) und die Art der Bücher, wo bei sie das Schrifttum einteilen in ?iction, Crimo Ltorieg, >V68lern, kioZrapky und sson-k'ictiyn. Dann wird die Höhe der Erstauflage vermerkt (1500 bis 25 000) und sogar die Anzahl, die sie hoffen, in diesem Jahre abzusetzen. Einige New Dorker Verleger hatten vor etwa einem Jahre einen Versuch gemacht, gemeinsam eine Versendungsstelle zu gründen. Der Versuch glückte, sodaß die Leiter unter dem Namen »lös publigkerg' 8dippinZ an-ck Zorviee Company« das Geschäft für eigene Rechnung übernahmen. Sch. Verlag Josef Köscl L Friedrich Pustet, Komm. Ges. a. A. in München. — Bilanz per 31. Dezember 1931. Aktiva. RM Geschäftsgebäude 276 500.— Allgemeine Abschreibung . . 6 500.— Sonderabschreibung 85 000.— 91 600.— 186 000 — Maschinen, Kraftanlage, Fuhrpark 140 393 — Zugang 26 297.— 166 690.— Abschreibung 39 574.— 127 116 — Technische Einrichtung, Schriften, Metalle usw 66 409.— Zugang 8 216.41 74 625.41 Abschreibung 20.267.41 54 368 — Mobilien 24 385.80 Zugang 4 000.60 28 386.40 Abschreibung 5 232.40 23 154 — Beteiligung 84 500.— Abgang 9 000.— 7S Svv.— Abschreibung 4 999 — 70 501 — Rohmaterial 30 430 47 Halbfabrikate 12 840 Berlagswerte und Büchervorräte der Sortimente.... 962 482 22 7 032 25 707 859 05 Forderungen an abhängige Gesellschaften . . 100 491 59 Forderungen nach ? LSI a. IV Ziss. IO LGB 64 280 50 922 242 79 Kasse, Postscheck, Devisen - . . 22 807 92 3 290 595 79 Passiva. Kapital 1 470 ooc Gesetz!. Reservefonds 147 000 Rückstellungen 141 61b Hypotheken 221 140 Warenverbindlichkeiten und Honorarverpflichtungen. . . 260 054 04 Darlehen und Kontokorrent-Verpflichtungen . 351 333 09 Akzepte 90 118 27 Bankschulden 594 970 23 Karl Mutstiftung 10 000 Transitorische Posten 4 361 16 3 290 595 79 Gewinn- und Verlustrechnung per 31. Dezember 1931. Soll. RM L> Löhne und Gehälter 832 662 35 Soziale Abgaben 60 486 74 Abschreibung auf Anlagewerte 166 573 81 Sonstige Abschreibungen 319 722 44 Zinsen 46 329 63 46 066 80 Sonstige Steuern und Versicherungen 93 991 74 Zuweisung an Delkredere-Konto u. qesetzl. Reservefonds 171 808 51 Handlungsunkosten 940 327 68 Haben. 2 667 969 60 Rohqewinn 1 879 909 96 Erlös aus Beteiligungen usw 8 779 05 Gewinnvortrag aus 1930 7 020 59 Buchgewinn aus Einziehung eigener Aktien 142 260 Buchgewinn aus Kapitalherabsetzung 630 000 — 2 667 959 60 Im Geschäftsbericht heißt es u. a.: Trotz aller Anstrengungen, die Umsätze zu halten, und trotz vorsichtigster Produktion und Herabsetzung kapitals von 2,10 auf 1,47 Mill. RM, die züm Ausgleich von Wert- 599
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