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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 30.01.1932
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1932-01-30
- Erscheinungsdatum
- 30.01.1932
- Sprache
- Deutsch
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- ZeitungBörsenblatt für den deutschen Buchhandel
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X- 25, 30. Januar 1932. Redaktioneller Teil. — Sprcchlaal. Börtcnbtat, s. d. Dtsch» «uchhandcl. konnte. Am 1. Januar 19S2 gelang cs ihm, ein neues modernes Sortiment mit fünf großen Schaufenster» an einer der besten Ver- kchrsecken Münsters ctnzurtchten, wodurch Ihm die Möglichkeit ge geben ist, mit sehr verstärktem Einfluß für die Verbreitung des Buches zu wirken. Die Firma Carl Fo erster G. in. b. H. in Düsseldorf besteht am 1. Februar LS Jahre. Zunächst als Werbeberatungs institut gegründet, wurde sie 1908 durch Angliederung einer An- noncen-Ezpedition vergrößert, in den folgenden Jahren noch durch eine» Verlag von Fachzeitschriften und Spezialwerken der Nahrungs mittelindustrie. Deutsche Buchhändler-Lehranstalt. — Im nächsten Studieniahr, das am 1L. April beginnt, wird zu den Schillern der Einjährigen Höheren Kachkurse auch ein Inder zählen: Herr N. Gangultz, der einzige Enkel des Nobelpreisträgers Rabindranalh Tagore. Er ist als Sohn eines Nniversitätsprofefsors am 5. Dezember 1S11 in Cal- cutta geboren und vor kurzem nach Leipzig gekommen, um hier a» den Quellen des deutschen Buchhandels und Buchgewerbes seine fachliche» Kenntnisse zu erweitern und zu vertiefen. Er wird des halb hier als Hospitant die Deutsche Buchhändler-Lehranstalt besuchen und gleichzeitig im Sommcrsemcster in der' Meisterschulc siir das graphische Gewerbe und im Winter in der Staatlichen Akademie für graphische Künste und Buchgewerbe arbeite». Herr Gangultz spricht ein gewandtes, gewähltes Deutsch ohne jeden sremdcn Akzent. Ina Seidel-Abend in Halle. — Auf Einladung der Buchhandlung Albert Neubert wird die Dichterin Ina Seidel am Donners tag, dem 11. Februar, in der Loge zu den drei Degen aus ihren Werken vorlescn. Der Reinertrag der Veranstaltung wird der Winterhilfe der Stabt Halle zufließen. Lichtbilder sür Goctheseicr». — Zu dem Verzeichnis der im Börsenblatt Nr. L3 angezeigten Goethe-Literatur auf Seite 446 tragen wir nach, daß es sich bei einer Reihe der vom Verlag E. A. Seemann-Leipzig angczeigten Bildcrserten nicht um Drucke, sondern um Lichtbilder (Diapositive) und Bildbänder handelt. Alles Nähere in der Anzeige S. 4L8. verkebrsnackrickten. Postkarten nach dem Ausland. — Der Wert, der auf den Post karten des innerdeutschen Verkehrs eingedruckten 8 Nps.-Wertzeichen beträgt seit dein 15. Januar nur noch 6 Npf. Wenn solche Post karten, auch mit Antwortkarte nach dem Ausland — abgesehen nach Freie Stadt Danzig, Litauen und Memclgebiet, Luxemburg und Österreich — versandt werden, sind auf der Postkarte und gegebenen falls auch auf dem Antwortteil Freimarken im Gesamtwert von 9 Npf. (jedoch im Verkehr mit der Tschechoslowakei und Ungarn 4 Npf.) nachzukleben. Die Aufgabcpostanstaltcn sind angewiesen, unzureichend freigemachte Postkarten dieser Art an den Absender, wenn dieser bekannt ist, zur richtigen Freimachung zuriickzugeben. Ist die Rückgabe nicht möglich, so werden die Postkarten mit Nach gebühren belegt. ?ersonalnackrickten. Gestorben: am 12. Januar an den Folgen eines Schlaganfalles Herr Arnold Funk, Inhaber der Sortiments- und Neisebuch- handlung gleichen Namens in Zürich im 73. Lebensjahr. Der Verstorbene war von Haus aus Kaufmann. Doch schon während seiner kaufmännischen Tätigkeit beschäftigte er sich nebenbei mit schriftstellerischen Arbeiten und war später auch Teilhaber der Buchdruckerei des »Anzeigers von Zlirichsee«. 1898, nach der Über siedelung aus seiner Heimat Wädenswil nach Zürich, erwarb er die Buchhandlung von N. Kraut am Nennwcg, die er aus kleinen Verhältnissen zu schöner Blüte brachte. Dem Sortiment gliederte er eine Neiscbuchhandlung an und hatte hier besonders durch den Vertrieb populärwissenschaftlicher Werke großen Erfolg. Der Ver storbene war ein unermüdlicher Arbeiter, verehrt von seinen Ange stellten und allen seinen Freunden und Bekannten. Ferner: Sprecksaal Zur Anfrage: „Umzcichnc» des Lagers". fS. Nr. 19, S. SL> Ich habe Anfang Januar die Neuheiten, die gesondert standen, und also sicher nach dem 1. Juli 19S1 erschienen waren, mit dem Vermerk n. P. ineuer Preis) versehen lassen. Neuetngänge werden ebenso ausgezeichnet, leider lassen die Angaben auf den Fakturen der Verleger manchmal an Deutlichkeit zu wünschen übrig. Außerdem habe ich sämtliche Mitteilungen der Verleger über Preisherabsetzung, sowohl die direkt eingegangcncn als auch die im Börsenblatt ver öffentlichten, in Ordnern gesammelt. Beim Verkauf eines Buches, i» dem nicht n. P. steht, oder bei dem der alte Preis nicht ausge strichen und durch den neuen ersetzt ist, wirb in diesen Verzeich nissen nachgesehen. Findet sich keine Angabe vor, so wird der Preis beim Verkauf um 19 Prozent gesenkt. Das setzt in Lieferungen im Börsenblatt erscheinende Verzeichnis der neuen Preise wird gesammelt und gebunden voraussichtlich elnen stattlichen Katalogband ergebe». Wertlos sind in diesem Verzeichnis Mitteilungen wie: »Stehe Börsenblattanzeige vom soundsovielten« odcr »Verzeichnis der herabgesetzten Preise geht auf Wunsch oder nach Erscheinen zu.- Eine anerkennenswerte Hilfe aber wird das Verzeichnis, tvenn cs erst vollständig sein wird, doch bringen. An zeigen in den einzelnen Börsenblättern haben den Nachteil, daß sie ans beiden Seiten des Börsenblattes stehe», sodaß man beim Ausschneiden und Sammeln nur immer den Verleger einreihen kann, der einem wichtiger erscheint i der andere geht durch diese Art des Sammelns verloren. Eben lese ich, daß ein Verlag seine Anfang Januar stark ge senkte» Preise nun wieder erhöht und die Ermäßigung nur noch bis 10 Prozent des ehemaligen Verkaufspreises betragen soll. Auf diö'Auseinandersetzungen mit der Kundschaft, die die niedrigen Preise mit Vergnügen zur Kenntnis genommen hatte und gelegentlich von Geburtstagen u. a. m. daraus zurückkommen wollte, kann man sich freuen. Wievteleu Verlegern fehlt doch der Blick dafür, was die Kundschaft wünscht und will. Sie ist durchaus nicht so geduldig, wie es der Sortimenter sein muß. G. W. Knorrn. Das U,»zeichnen des Lagers ist wahrscheinlich notwendig. Wir kommen darum im Sortiment nicht herum, doch ist die Arbeit diesmal einfacher als in der Jnslationszeit. Wir können uns das Radieren sparen, da die Kundschaft sicher nicht an den höheren Preisen Anstoß nimmt, sonder» sich über den Abschlag freut. In meinem Betrieb werden einfach die neuen Preise unter die alten gesetzt, getrennt durch einen Strich. Bei den im Januar neu eingegnngenen Büchern werden ebcnsalls die Preise unterstrichen, als Zeichen, daß hier der Notverorbnungsrabatt schon berücksichtigt ist. Walter Wcitbrecht i. Fa. I. F. Steinkopf. Inhaltsverzeichnis. Bekanntmachung der Geschäftsstelle des B.-V. betr. Mit- glicdcraufnahnien. S. 73. Artikel: Nochmals 8 7 des Umsatzsteucrgesetzes und der Verlagsbuch Handel. Bon vr. K. Nunqe. S. 73. Internationale Statistik der Geistesarbeit im Jahre 1930. Über setzt von E. Koerner. S. 75. Die Schriftgutablage. Von E. Dieze. S. 78. Wöchentliche Übersicht über geschäftliche Einrichtungen und Veränderungen. S. 78. Kleine Mitteilungen S. 79—80: Dnrchschnittssähe für die Einkommenbesteuerung nichtbuchftthrendcr Gewerbetreibender / Musikalien, die nach der Tschechoslowakei gehen / Die Titelseite des Bbl. / Liste der neuen geschlitzten Ladenpreise / Buchhändler gilde-Blatt Nr. 2 / Verbilligung der Schulbücher / Jubiläen: I. Pfeiffer, München: I. Thiele, Münster: C. Foerster, Düsseldorf / Deutsche Buchhändler-Lehranstalt / Ina Seidel-Abend in Halle / Lichtbilder für Goethefeiern. Verkehrsnachrichten S. 80: Postkarten nach dem Ausland. P e r s o n a l n a ch r i ch t e n S. 80: Gestorben: A. Funk, Zürich: E. Obernetter, München. Sprechsaal S. 80: Zur Anfrage: »Umzcichnen des Lagers«. am 2. Januar Herr Emil Obernetter, Geschäftsführer der Merian-Vcrlag G. m. b. H. in M ll n ch e n im 65. Lebensjahre. verantwort!. Schriftleiter: Druck: E. H e d r t ch " 80 D e r B 0 r se o o e r e t n der Deutschen Buchhändler zu Leipzig, Deutsche» vnchhändlerhau» v achf Simtl. in Leipzig. — Anschrift t>. Schriftleituug u. Expedition: Leipzig, Gerichtswegs lBuchhändlerhauS», PostschltebsachS74/7v.
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