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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 07.02.1913
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1913-02-07
- Erscheinungsdatum
- 07.02.1913
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- Deutsch
- Sammlungen
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?36 j?hrUch?Äach ^dem^Dus^and'^?folgt ^iefervng ?! Daum l^pf.^^S.13^50 2S M^.^°S.^0 für Nicht" 8 Lubec Lmpzig oder- durchs Kreuzband, an Nichtmit^lieder in ZZ Mitglieder 40 -Pf.. 32 M..^ 60M..^ 100 Dl. — Deilagen werden ^ HÄÄMörsMffi Nr. 31. Leipzig, Freitag den 7. Februar 1913. 80. Jahrgang. Redaktioneller Teil. Der Verein der Buchhändler zu Leipzig. Bekanntmachung. In den Verein der Buchhändler zu Leipzig wurden im Monat Januar ausgenommen: Herr Adrian van den Broecke i/Fa. Adrian v. d. Broecke. „ Albrechl Brauns t/Fa. Gustav Brauns. „ Alfred Chemnitz. Prokurist der Fa. Th. Stauffer. „ Wilhelm Engelmann i/Fa. Wilhelm Engelmann. PaulGöhre i/Fa. Alfred Müller Verlag. .. Alexander Liebisch i/Fa. Beruh. Liebisch. .. Adolf Opetz i/Fa. Wilhelm Opetz. „ Curt Schaufuß i/Fa. Verlag des Schwaneberger Album Schaufuß L Stolpe. „ Erich Stolpe i/Fa. Verlag des Schwaneberger Album Schaufuß L Stolpe. vr. Curt Thesing i/Fa. Veit L Comp. „ Kurt Wolfs i/Fa. Ernst Rowohlt Verlag. Leipzig, den 1. Februar 1913. Der Vorstand des Vereins der Luchhändler zu Leipzig. Ferdinand Lomnitz Max Weg Vorsteher. Schriftführer. Buchhändler-Verband Hannover-Braunschweig E. V. Braunschweig. 7. Februar 1913. Der diesjährige satzungsgemäße 31. ordentliche Verbandstag unseres Verbandes findet amSonntag, den 2. März d. I.. in Braunschweig statt. Die Hauptversammlung ist auf 11 Uhr im Vereinszimmer der Handelskammer. Eingang 0 neben dem Gewandhause (Post- str. 8). festgesetzt. Anträge zur Hauptversammlung sind bis zum 15. Februar schriftlich dem Vorstande zu Händen des Herrn Stadtrat Julius Zwißler. Wolfenbüitel. cinzureichen. (Z lg der Satzungen.) Ausführliche Einladungen zum Verbandstage werden den Mitgliedern unseres Verbandes durch die Post zugehen. Der Vorstand des Verbandes. JuliusZwitzler. Rudolf Harzen s. Hamburger Briefe. i. Vom Weihnachtsgeschäft. — Hamburger Schriftsteller. — Die Raabe- Gcscllschaft. — Universität in Hamburg. — Deutsche Bilderbücher mit Text in lateinischen Buchstaben. — Deutsche Belletristik ebenso. — Die Schulbüchernot beseitigt. — Format-Einheitlichkeit. Zwar ist es schon Februar geworden, aber ein Brief, zu An fang des Jahres geschrieben, darf sich noch rückblickend mit Weih nachten beschäftigen. Im allgemeinen möchte ich nur sagen, daß nach meiner Kenntnis das. W e i h n a ch t s g e s ch ä f t für den Hamburger Sortimentsbuchhandel ein befriedigendes war. Im besondern will ich Hinweisen aus die stets wachsende hamburgische Literatur. Wir hatten zu Weihnachten eine verhältnismäßig große Zahl hamburgischer Bücher, von Hamburgern geschrieben und in Hamburg spielend. Ich denke dabei an Romane und Er zählungen, die beanspruchen dürfen, literarisch gewertet zu wer den. Voran stelle ich Gorch Fock, »Seefahrt ist not«. Schon im vorigen Jahre hatte ich auf Grund kleinerer Gaben dieses Dichters die Hoffnung ausgesprochen, daß er zu Größerem aufsteigen möge. Das ist mit seinem ersten Roman in der Tat geschehen. Dieser Finkenwärder Fischerjunge, der schon in jüng sten Jahren den Beinamen »Klaus Störtebeker- trug, um dessen Werdegang es sich in dem Buche handelt, ist eine hoch gelungene, dem Leben abgelauschte Romanfigur. Wie er, vielen Schwierigkeiten zum Trotz, sich zum Seefahrer durcharbeitet, ist meisterhaft geschildert. Da die Erzählung hochdeutsch und nur der Dialog plattdeutsch geschrieben ist, werden auch Leser, denen unser niederelbisches Platt nicht geläufig ist, Genuß an dem Buche haben. An zweiter Stelle nenne ich die »Familie Hahnekamp und ihr Freund Schnurig« von Hermann Krieger. Hamburgisches Klein- und Stilleben, zumeist in sogenannten Gartenkolonien /Schrebergärten) sich abspielend, wird uns geschildert. Es sind echt hamburgische Bevölkerungstypen, die wir kennen lernen, und da der Verfasser gründliche Naturkenntnisse und dazu eine stark humoristische Ader besitzt, ist das Buch, trotz stellenweise! Breiten, ein gut unterhaltendes zu nennen. Da ich aber an diesem Orte keine literarische Abhandlung schreiben soll, darf ich andere Bücher nur kurz erwähnen. Und da nenne ich zuerst noch Gustav Falke, der jüngst das 60. Lebensjahr vollendete, mit seiner »Stadt mit den goldenen Türmen, /womit allerdings Lübeck gemeint ist). Ferner Gerhard, »In der Jodutenstratze-, dessen Verfasser zwar nicht in Hamburg lebt, der aber Hamburg und die Hamburger genau kennen muß und ein Buch echt Ham, burgischen Gepräges geschrieben hat. Ferner zähle ich auch Caritas Bischofss »Bilder aus meinem Leben« zu den Ham- burgischen Büchern und hosse, daß das vortreffliche Buch eine ebenso große Verbreitung finden wird wie das von derselben Verfasserin pietätvoll geschilderte Lebensbild ihrer Mutter -Amalie Dietrich«. Endlich erwähne ich noch Emil Sandt mit seinem zwar schon im Sommer erschienenen Roman »Das Lichtmeer«. Von der Aufzählung kleinerer Erscheinungen will ich ab- sehen, sondern nur noch erwähnen, daß wir zu Weihnacht auch drei große illustrierte Werke hatten, nämlich: Juhl, »Hamburg. Land und Leute der Niederelbe-. Großfolio. 60.—, Gabain, »Bilder aus der Südheide-. 18. — , und Kirsten, »Alt-Blankenese«. ^ 20. — , die man alle drei als gediegen bezeichnen mutz. Weihnacht brachte uns auch Gesamtausgaben mehrerer Dichter, aber nicht alle entsprachen in Druck, Papier und Ein band den Anforderungen, die man heute auch an wohl feile Ausgaben mit Recht stellt. Aus jenen Zeiten sind wir heraus, wo man bei einem Buche nur auf den Inhalt sah. Mein hochverehrter Chef und Vorgänger G' E. Nolte gehörte noch zu den alten Buchhändlern, die in bezug auf Ausstattung mehr als anspruchslos waren. Ich erinnere mich noch deutlich, daß er bei Neudruck eines 18S
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