7466 Börsenblatt f. d. Dtschn. Buchhandel. Amtlicher Teil. 142, 22. Juni 1911. Kirchheim L Co. in Mainz ferner: LllAlisobsn von Loüult?. 1 80 H A6d. 2 ^ 50 0 ^ 3 g §ed. 60 ^U3 »^76lt§6setiielit.6 in Larnkterdilcisrn« r v. klsrtlin^r ^uxugtin. 10. u. 11. Inns, (llsuanü.) 6sb. 4 ^L. I^LnälNLvn: Napoleon 1- 8. u. 9. 1'g.u8. (Vsrl>638. ^sunnü.) 6sb. 4 «erhard Kühtmann in Dresden. 7487/89 supsrleur. 5^40 gsd. 5 ^ 80 M. «L H. MarcuS in Breslau. 7491 -Braun: Geschichte der Juden. 2. Teil. 3. Aufl. 2 ^i. E. G. Mittler L Sohn in Berlin. 7489 -Schulz: Manöver-Taschenbuch. Geb. 2 Ernst Reinhardt in München. 7491 Otto Schmidt-Bertsch in München (Abt. Verlag). 7483 Josef Singer in Gtratzburg i. S. 7472 Müller: Kunst und rechtschaffene Arbeit sind Religion und führen zum Frieden. 1 Schnurpfeil: Das Glas in seiner verschiedenen Farbentechnik. 2 Gnau: Die Zensur unter Josef II. 7 Straßburger: Die Mädchenerziehung in der Geschichte der Pädagogik des 17. und 18. Jahrhunderts in Frankreich und Deutschland. 4 «. Ttrübigs Verlag (M. Altmann) in Leipzig. 7493 -Rathmann: Amtstagebuch für evangelische Geistliche pro 1912. 20. Jahrgang. Geb. 1 ^ 20 H. Tempel-Berlag in Leipzig. 7475 Geschenkausgaben der Tempel-Klassiker: Goethe: Westöstlicher Divan. Geb. in Leinen 4 ; in Ganzleder 6 — Gedichte. Geb. in Leinen 5 in Ganzleder 7 — Jtaliänische Reise. Geb. in Leinen 6 in Ganz leder 8 — Faust. Geb. in Leinen 6 ^ 60 L; in Ganzleder 7 60 H. Heine: Buch der Lieder. Geb. in Leinen 4 ^ 60 «H; in Ganzleder 6 60 H. Nibelungenlied (hochdeutsch). Geb. in Leinen 6 in Ganzleder 7 Berlag der „Lustigen Blätter" (vi-. EYSler «L Co.) 7484/85 G. m. b. H in Berlin. Xenien-Verlag in Leipzig. 7473 gsb. 6 Nichtamtlicher Teil. Lehrmittel und Lehrmittelhandel. (Vgl. Nr. 107., II. Die Frage, wie das Sortiment seine Rentabilität steigern könne, ist eine alte und oft gestellte, sind doch erst wieder in der diesjährigen Kantate-Hauptversammlung des Börsenvereins die Meinungen darüber temperamentvoll aus- getauscht worden. Die Verwendung für gut und hoch rabattlerte Artikel, die stets in erster Linie als ein Mittel zur Verbesserung der Lage angeführt wird, schließt auch eine Berück sichtigung der »Lehrmittel« ein. Wir wollen nicht behaupten, daß diese bei einem Durchschnittsrabatt von zirka 3V Prozent hoch rabattiert werden, aber wir können bei ihnen von einem guten, sicheren und permanenten Geschäfte reden, wenn wir bedenken, daß es sich fast immer um größere und jährlich wiedcrkehrende Aufträge von Behörden handelt. Und diese Lieferungen sollten ausschließlich durch den Sortimentsbuch handel gehen, der eben seiner Beziehungen wegen und den Artikeln nach, die zu einem nicht geringen Teile zur eigent lichen Sphäre des Buchhandels gehören, der berufenste Zwischenhändler ist. Es ist eine erfreuliche Tatsache, daß es den energischen Bemühungen und Vorstellungen des Sorti ments in den meisten Städten gelungen ist, durchzusetzen, daß die Aufträge im Orte bleiben und bei ihrer Verteilung außer dem Buchhandel höchstens bei den Naturwissenschaften oder Einrichtungsgegenständen ansässige Mechaniker, Optiker, Präparatoren oder Handiverker mit in Frage kommen. Auch diese auszuschalten ist schon sehr oft durch die Ver bindung mit einer leistungsfähigen Bezugsquelle möglich gewesen. Die Konkurrenten des Sortiments find die direkt an Schulen liefernden Lehrmittelanstalten und die Verleger und Fabrikanten, soweit sie reisen lassen und direkt liefern. Diese direkten Lieferungen werden aber wieder zu einem wesentlichen Prozentsätze dadurch illusorisch gemacht, daß die Verrechnung in den meisten Fällen aus Grund behördlicher Vorschriften durch das einheimische Sor timent zu erfolgen hat. Wenn auch diese Aufträge nicht immer mit dem vollen Rabatte erledigt werden können, so find es doch zuweilen recht annehmbare Provisionen, die dem Sortiment ohne direkte Gegenleistung zufallen. So schmerzlich es für die Reisefirmen, deren Tätigkeit wir mit unseren Ausführungen nicht bekämpfen wollen, da ihre Aufklärungsarbeit weit eher Anerkennung ver dient, auch sein mag, von ihrem Verdienste abzugeben, so muß doch anerkannt werden, daß sie in solchen Fällen be müht find, sich den Verhältnissen anzupassen. Eine wenig rühm liche Ausnahme nur macht u. W. eine Dresdner Kunst anstalt, die in keinem Fall von der direkten Erledigung ihrer Aufträge abgehen will und überhaupt jedem Händler die Lieferung verweigert. Wir respektieren Grundsätze, aber in diesem Fall haben wir es mit einer Prinzipicnreiterei