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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 24.05.1930
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1930-05-24
- Erscheinungsdatum
- 24.05.1930
- Sprache
- Deutsch
- Sammlungen
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- Saxonica
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- ZeitungBörsenblatt für den deutschen Buchhandel
- Jahr1930
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VMMMMdmMutsckmMM Nr. 119 (R. 62). Leipzig, Sonnabend den 24. Mai 1930. 97. Jahrgang. Redaktioneller TÄ Unterstützungs-BereinDeutscherBuchhändler und Duchhandlungs-Gehülfen. Hiermit geben wir das gegenüber den Vorjahren leider er heblich zurückgebliebene Ergebnis der Sammlungen während der »Kantate«-Tage in Leipzig bekannt: a) Sammlung in »Aeckerleins Keller« und an anderen Stellen Mk. 678.35 t>) Sammlung im »Kafseebaum« Mk. 93.05 Mk. 769.4» Allen Stiftern herzlichen Dank! Berlin, den 21. Mai 1930. Der Vorstand des Unterstützungs-Vereins Deutscher Buchhändler und Buchhandlnngs-Gehiilsen. MaxPaschke. MaxSchotte. ReinholdBorstell. Friedrich Feddersen. vr. Erich Berger. Kreisoerein Ost- und Westpreußischer Buchhändler. Die ordentliche 49. Hauptversammlung des Kreisvercins Ost- und Westpreußischer Buchhändler findet in diesem Jahre in ZoPpot statt, und zwar Sonntag, den 15. Juni 1930. Tagesordnung: 1. Jahresbericht über das verflossene Vereinsjahr. 2. Kassenbericht und Entlastung des Kassenwarts. 3. Festsetzung des Voranschlags und des Beitrages für das neue Vereinsjahr. 4. Neuwahl des Vorstandes. 5. Bestimmung des Ortes der nächsten Hauptversammlung. 6. Bewilligung von Vercinsmitteln sür das 50jährige Jubi läum des Kreisvereins 1931 und Drucklegung einer Fest schrift. 7. Beschlußfassung über eine außerordentliche Umlage bei den Mitgliedern für das Jubiläum. 8. Der Tag des Buches in Ostpreußen. 9. Bericht des Kollegen Koch-Königsberg über den Stand der Angelegenheit Hauptwohlfahrtsstelle. 10. Die Not der Zeit und das Schulbuchgeschäft. 11. Drucklegung der neuen Vereinssatzungen. 12. Verschiedenes. Weitere Vorträge und Referate werden noch bekanntgegeben. Anträge zur Tagesordnung sind bis spätestens Dienstag, den 27. Mai d. I. schriftlich dem Vorstand unter Beifügung einer Begründung zuzustellen. Fehlende Mitglieder zahlen laut Z 4 b Abs. 6 der Satzungen ein Fehlgeld von RM 10.—. Wir bitten unsere Mitglieder, sich den 15. Juni freihalten zu wollen, da 20 Jahre verflossen sind, seit wir zum letzten Mal in Danzig bzw. Zoppot tagten. Königsberg i. Pr., den 20. Mai 1930. Der Vorstand des Kreisvercins Ost- und Westpr. Buchhändler. Bernh. Teichert, Vorsitzender. Heinrich Kuttenkeuler, Schriftführer. Lager-Kontrolle.*) Bon W. PulewIa. Da es nun einmal eine unabänderliche Tatsache ist, daß wirtschaftliche Krisen sich am meisten im Buchhandel auswirken, so merken wir Buchhändler auch jetzt wiederum die wirtschaftliche Not Deutschlands am meisten. Dem Buchhändler, der nicht in dieser schweren Zeit in Konkurs geraten will, bleibt daher nichts anderes übrig, als sein Geschäft wirtschaftlich zu gestalten. Wer die Aufsätze der verschiedenen Fachblätter aufmerksam gelesen hat, wird inzwischen schon gemerkt haben, daß ihm sür diese wirtschaftliche Gestaltung nur zwei Wege zur Verfügung stehen. Es ist erstens das ganze Gebiet der Reklame und zweitens die innere Organisation des Geschäftes selbst. Es ist ganz klar, daß ein jeder zuerst versucht, den ersten Weg zu beschreiten. Denn bisher hat noch eine jede gute Reklame einen Erfolg gehabt, wenn er auch manchmal sehr bescheiden war. Aber es kam immerhin etwas Geld in die Kasse, sodaß man glaubte, man wäre aus dem Weg der Geschäftssanierung. Im Gegensatz dazu will ich heute den seltener benützten Weg der inneren Organisation behandeln. Ich bin sicher, daß sehr viele Kollegen nach der Lektüre des kleinen Abschnittes der inne ren Organisation, den ich heute beleuchten will, zur Überzeugung gelangen werden, daß auf diesem Gebiet mehr Reingewinn zu er zielen ist wie auf dem Gebiet der Reklame. Ich will aber voran stellen, daß ich kein Gegner der Reklame bin, sondern im Gegen teil eine jegliche Propagandamöglichkeit ausnütze. Aber auch das Gebiet der inneren Organisation will ich nur zu einem kleinen Teil behandeln. Es ist dieses die Kontrolle des Buchlagers des Sortimenters. Denn gerade dieses erfordert die schärfste Überwachung, wenn ein Sortiment rentabel geführt sein will. Aber auch nationale Gründe zwingen uns zu diesem Schritt. Zum Beweis brauche ich nur den Bericht von Professor vr. Hirsch, Berlin, über: »Die Ergebnisse der Enquete-Untersuchun gen über den Einzelhandel« zu erwähnen. Der Berichterstatter schreibt darin auf Seite 25 im Kapitel: Die Lehren -der Enquete: »Die vierte große Lehre aus der Handelsenquete ist die, daß unsere Warenlager durchweg zu groß sind. Die Verkleinerung des Warenlagers ist eine privatwirtschaftliche Auf gabe«. Er schreibt dann am Schlüsse des Kapitels weiter: »Es ist aber eine nationale Aufgabe, das Lagcrkapital zu verringern; denn das Lagerkapital einer Nation ist Praktisch gleich ihrem Be triebskapital. Wer Deutschlands Einkommen erhöhen will, der verkleinere das nationale Warenlager, beschleunige seinen Um schlag! Er wird dann den eigenen Gewinn bedeutend erhöhen.« Alle Sortimenter werden mir darin recht geben, daß unsere Läger viel zu groß sind. Aber ich bin sicher, daß die meisten nicht wissen, welche Abteilung des Lagers sich rentiert und wirklichen Nutzen bringt und welche nicht. *> Den obigen Aussatz empfehlen wir besonderer Beachtung. Nicht auf die einzelnen Zahlen darin kommt es an. Sie stammen ja nur aus einem Betrieb. In anderen mögen sich ganz andere Zahlen ergeben. Das Entscheidende ist das Thema selbst. Nicht die Höhe des Rabatts allein, sondern in erster Linie die Lagerbewegung und der sich daraus ergebende tatsächliche Bruttonutzcn entscheiden über die Rentabilität des Betriebs, Lagerkontrolle ist deshalb das A und O der Geschäftsführung. D. Schristk. 489
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