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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 31.03.1846
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1846-03-31
- Erscheinungsdatum
- 31.03.1846
- Sprache
- Deutsch
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355 1846.^ Gehülftnstellen, Lehrlings stellen u. s. w. (2445.) In einer Verlags- und Sortimentehand lung, verbunden mit Leihbibliothek, in einer Re sidenzstadt Mitteldeutschlands, ist eine Stelle va- cant. — Junge Männer, die sich hinsichtlich ihres moralischen Betragens und eines bescheide nen und gebildeten Lebenswandels auszuweisen vermögen, im Sortimentsfach wenigstens die Fä higkeit und Kenntnisse besitzen, den Kunden ge genüber sich anständig z,u benehmen und den Prin cipal in Abwesenheit einigermaßen zu vertreten, nicht aber junge Leute, die eben oder kürzlich die Lehre erst verlassen haben, wollen sich nur melden. — Herr Chr. E. Koll mann in Leip zig ertheilt Auskunft. s2446.j Eine Buchhandlung in einer Universi tätsstadt Rorddeutschlands, welche ein antiqua risches Lager besitzt, sucht einen Gehülfen, wel cher mit den, für das Antiquar ge sch äst er forderlichen Sprach kennt nissen hinlängliche Routine im Katalogisiren verbindet. Gefäl lige mit der Chiffre -4. X. versehene Anträge . werden durch die Rein sehe Buchh. in Leipzig er beten. — Der Eintritt könnte zu Johanni d. I., wenn es gewünscht wird auch schon früher, er folgen. 12447.) Gehülfen-Gesuch- Unterzeichneter sucht einen Gehülfen, der schon mehrjährige Erfahrung, namentlich im Sor- limentsbuchh. besitzt. Ein Erfordcrniß ist auch baldiger Eintritt, die Bewerber werden daher um direkte und schleunige Meldung gebeten. Frankfurt a. M., 25. März 46. Heinrich Zimmer. (2448.) Gehülfen, welche Stellen im südlichen Deutschland suchen, kann ich gegenwärtig meh rere Nachweisen. Stuttgart. - Paul Neff. (2449.) Ein im Sortimente sicherer und ge wandter Commis wird zum sofortigen An tritt in einem nicht unbedeutenden Sortiments geschäfte gesucht. Briefe und Zeugnisse befördert Wilh. Engelmann in Leipzig unter der Chiffre ^4. L. s2450.) Der in Nr. 20 von mir gesuchte Ge hülfe ist bereits gefunden, dieß zugleich zur Nach richt für diejenigen Herren, deren Anmeldungei ich nicht persönlich beantworten konnte. Leipzig, 28. März 1846- CH. E. Kollmann. 12451.) Ein gesetzter junger Mann, der seit bei nahe 15 Jahren im Buch- und Kunsthandel be schäftigt und mit den besten Zeugnissen versehen ist, sucht zu Ostern, oder auch sogleich, entwe der in einem Verlags- oder Sortimentsgeschäfte ein dauerndes Engagement. Nähere Auskunft wird Herr Th. Thomas in Leipzig zu crthei- len die Güte haben. 12452.)' Ein junger Mann, welcher 4 Jahre (u. davon 3 Jahre in meinem Geschäft) gelernt hat, sucht eine Stelle als Volontair in einem Sortimentsgeschäft. C. Flemnitiig. 12453.) Ein junger Mann von 19 Jahren, der das Gymnasium bis zur krims besucht hat, sucht die Stelle eines Lehrlings in einer Buchhandlung. Reflectanten werden ersucht, Ihre Briefe zur weitern Beförderung unter Litt. «. X. an die Redaction dieses Blattes zu senden. s2454.) Gesucht wird in eine bedeutende Stadt des nördl. Deutschlands ein Lehrling in eine Kunst-, Sortiments- und Verlags-Buchhandlung, wo derselbe Gelegenheit hat, alle Branchen des Geschäfts kennen zu lernen. Die Bedingungen, die gestellt werden, freie Kost und Wohnung, ohne Lehrgeld, sind sehr vortheilhaft. —Näheres bei Immanuel Müller in Leipzig. Vermischte Anzeigen. l2455,j (Bücherauction.) Vom 14. April d. I. an versteigert Unterzeichneter zu Nürnberg die von dem verstorbenen Herrn Studien-Rector Fabri nachgelassenen, größtenteils dem Fache der Philologie angehorenden B ü chcr, und em pfiehlt sich zu Besorgung von Aufträgen. Der Catalog ist bei den bekannten Herren Commissio- nairen zu finden. Mehrbedarf bei Herrn R. Weigel in Leipzig. Nürnberg. I. A. Börner. (2456.) Dorpat, den 8. Febr. 1846. Erwiederung. Den in No. 12 dies. Blattes enthaltenen Auf satz des Herrn Otto Model habe ich gelesen. Der selbe enthält eine solche Mischung von Entstell»», gen, Wahrem und Unwahrem, von Schein und Üebertreibüngen, daß ich ganze Bogen füllen müßte, wenn ich meinen Herren Collegen dieses Chaos entwirren und den einfachreinen Thatbe- stand vor Augen legen wollte. Dazu gebricht es mir aber sowohl an Zeit als an Lust, indem die allgemeine Meinung, in welcher mein Gegner bei dem größten Theil der Herren Collegen steht, (wie es Hunderte mir aus allen Orten Deutsch lands zugekommener Briefe schriftlich beweisen) ohnehin mein Verbündeter ist und mir das Wort redet, ich beweise daher die Wahrheit meiner Worte in meinem Circulaire gegen Herrn Model ganz einfach durch den Abdruck folgender, aus der Beilage zur Dörptschen Zeitung No. 11 vom 5. Febr. entnommenen gerichtlichen Anzeige, von welcher ich das Original bei der Redaction d. Bl. niedergelegt habe. Von Einem Edlen Rathe der Kaiserlichen Stadt Dorpat wird hierdurch bekannt gemacht, daß das dem Buchhändler Otto Model gehörige hicrselbst >», I. Stadttheile sub Nr. >9 n belegene Wohnhaus toe. gen Schulden öffentlich verkauft werden soll, und werden demnach Kaufliebhaber aufgefordert, sich zu dem deshalb auf den 28. März d, I. anberaumtcn Torg-, so wie dem alsdann zu bestimmenden Nere. torgtcrmine, Vormittags um 12 Uhr in Eines Edlen Raths Sitzungszimmer cinzufinde», ihren Bot und Ueberbot zu »erlautbaren und wegen des Zuschlags die weitere Verfügung abzuwarten. Dorpat-RathhauS, am 28. Januar 1848. Im Namen und von wegen Es. Edlen RathcS der Kaiserlichen Stadt Dorpat: Justizbürgermcister Hclwig. Ober-Secr. A. I. Woyrich. Diese Anzeige ist zugleich die beste Widerle gung auf die Behauptung des Herrn Model, daß auf seinem Hause nur eine alleinige Anleihe ruhe, welche kaum dessen halben Werth betrage, und die schlagendste Antwort auf seine Heraus forderung „ich möge ihm doch irgend eine einzige dieses sein Eigenthum gefährdende gerichtliche Zwangsmaaßregel Nachweisen", ich glaube sie be weist deutlich, wie sehr Herr Model nur bemüht ist, Allen, die seine Verhältnisse nicht näher ken nen, Schein für Wahrheit zu geben und wie al les was er sagt, Seifenblasen sind, die kaum erschaffen, zerplatzen. Wenn ich nun auch meine, daß Obiges hin reichend sein wird für Alle die hell sehen wollen und hell zu sehen vermögen, so muß ich doch, noch einige Worte über die mehrfach von Hrn. O- Model beregten Außenstände von 12060 Rb. S.-M- hinzufügen, von denen er sagr, daß ich absichtlich über sie schweige. Gerne gebe ich ihm zu, daß mir sä mint liehe Außenstände bei der Rücknahme der Handlung mit verkauft sind — dieses besagt ja schon mein öffentlich mit- gethcilter Rückkaufscontract — gerne bekenne ich auch, daß die Liste dieser Außenstände bei derUc- bergabe 11581 Rb. 34 Cop. S.-M. betrug, lei der aber war diese Summe großcntheils nur Schein, denn es waren nicht allein viele u. große Posten für zur Ansicht verschickt gewe sene Novitäten, die später zurück gekom men sind, darin ausgenommen, sondern es 'besteht: fast die Hälfte der ganzen Liste, zufolge des Be strebens des Herrn Model, immer nur recht viel Eclat zu machen und den übrigen hiesigen Buch handlungen möglichst zu schaden, indem er unbe dingt einem Jeden Credit gab, aus „schlechtem Schulden" und so ist die Liste großentheils auf Sand gebaut. Durch diese schlechten Schul den sinken die so laut beregten 12000 Rb. S.-M. welche ich mit dem größten Vergnügen sogleich mit 60U Verlust gegen baar abgebe — bis unter die Hälfre herab und selbst diese gute Hälfte ist darum noch immer kein baares Geld, weil sie auf dem Papiere steht, denn ehe alle diese guten Außenstände noch wirklich eingchen, vergehen vielleicht noch mehrere Jahre. Wenn nun also Hr. Model selbst anzeigt daß ich in der nächstbevorstehenden O.-M. in allem circa 8300 ^ Passiva zu bezahlen, ich dagegen aber nur höch stens 5000 Rb. S--M. als gut, auf dem Pa pier stehend von ihm empfangen habe, so glaube ich leider Grund genug zu besitzen von schweren Opfern und Verpflichtungen sprechen zu müssen, mit denen die Zurücknahme des Dorpatcr Geschäfts um den allgemeinen Concurs zu ver hüten, verknüpft gewesen ist. Dieses seien meine wenigen und letzten Worte gegen Herrn Model, denn selbst wenn er Mähr- chen und Verleumdungen auf Mährchen häuft, wozu ihm seine seit 8 Monate» geschästslosc Stel lung hinreichend Zeit giebt, wird die Wahrheit: des Sprichworts mir den Mund schließen „Recht wird und muß dennoch Recht bleiben." Ganz ergebenst Friedr. Severin. (2457.) Anfrage. Weiß keiner meiner Herren Collegen, wo sich ein Candidat der Theologie, Namens Bur bach, jetzt aufhält? Zuletzt war er in Neu stadt-Eberswalde. Gefällige Nachrichren hierüber würde ich mit Diskretion und bestem Dank ent gegen nehmen. Waren, den 25. März 1846. E. W. Zimbel. ^ Da fast sämmtliche Schrifte über Deuts chkatholizismus, sowie ander m der Politik hervorragende Piexen, r Bayern nicht verbreitet werden dürfen, so bit tcn wir unsere geehrten Herren Collegen, un mit der Zusendung derselben gütigst zu verschonen Dagegen sind uns rein religöse u religiös-politische Novitäten aus dc> . > 8 l v v - p v iir >1 a) e vcovllaeri, Flugschriftcn - Litcratur immer 2 o bi> 50sach gleich nach Erscheinen Ambrosi'S Curatcl. kommen.
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