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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 21.02.1931
- Strukturtyp
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- 1931-02-21
- Erscheinungsdatum
- 21.02.1931
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- Deutsch
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^ 44, 21. Februar 1931. Redaktioneller Teil. Börsenblatt f. b.Dtschn. Buchhandel. ^Verlagsbuchhandlung Brosche! L Co., Ham burg 36. Dem Walter Uhlig u. der Katharine BUsing wurde Ges.-Prokura erteilt. (Dir.) HWaldmann Verlag, Ernst, Zürich (Schweiz). Adresse jetzt: Bahnhofstr. 14. »-<> jetzt: 31325. (Dir.) HZ eitgeist - Buchhandlung G. m. b. H., Berlin SW 11 errichtete eine Filiale in Shanghai (China), 13V llortd 8ooebow üoack, unter der Bezeichnung »Ids Leitgeist üoolc 8tore«. lDir.) Kleine Mitteilungen Vuchausstellung in Buenos Aires. — Die Deutsche Buchhand lung Gustav Krause in Buenos Aires (Argentinien, Blanco Enca- lada 1974^-84) verschickt an den deutschen Verlag Einladungen zur Unterstützung ihrer ständigen Buchausstellung deutscher Verleger in Buenos Aires. Zur Vermeidung von Jrrtümern sei mitgeteilt, daß diese private Ausstellung nicht identisch ist mit der geplanten großen deutschen Buch- und Graphik-Ausstellung in Buenos Aires, die vom Börsenverein veranstaltet und voraussichtlich im Mai ü. I. eröffnet werden wird. Ausgleichsverfahren. — Das Landesgericht Klagenfurt, Abt. 4, veröffentlicht nachstehenden Ausgleichsedikt: »Eröffnung des Aus gleichsverfahrens über das Vermögen des Schuldners Günther Wachs in Klagenfurt, Kardinalplatz 1. Ausgleichskommissär: Hofrat vr. Richard Techner des Landesgerichts Klagenfurt. Aus gleichsverwalter: vr. August Günther, Rechtsanwalt in Klagenfurt. Allgemeiner Deutscher Buchhandlungsgehilfen-Verband (Fach gruppe Buchhandel im D.H.V.), Kreis Mitteldeutschland, Orts gruppe Halle a. Saale. — Nach langer Pause wurde die hiesige Kollegenschaft zu einer Versammlung am 5. Februar 1931 im D.H.V.-Heim eingeladen, die Herr Kreisgeschäftsführer Ahrend vom D.H.V. eröffnete. Er begrüßte die erschienenen Kollegen, besonders den Kollegen Hoede aus Leipzig vom A.D.BLZ., der uns von dort zu einem Vortrag entsandt worden war, und gab seiner Freude Aus druck, daß nun endlich nach vielem Bemühen wieder zu Sitzungen zu sammen gekommen wird. Kollege Rudolf Krause (i. Hse. Ev. Soz. Preßverband für die Provinz Sachsen) wurde zum Vertrauensmann und Kollege Lochmann (i. Hse. Hermann Schroedel Verlag) zum Schriftführer gewählt.- In kurzen sachlichen Worten sprach Kollege Krause über Ziel und Zweck der Hulleschen Fachgruppe. Anschließend schilderte Kollege Hoede seine »Kriegserlebnisse im Kaukasus«. Es war nicht nur eine Kriegsschilderung, sondern auch eine Darstellung von Land und Leuten im Gebiete des Kaukasus. Auch an dieser Stelle sei nochmals dem Kollegen Hoede für seinen gut gelungenen Vortrag gedankt. Im weiteren Verlauf der Versammlung wurde aus Anregung des Vertrauensmannes als künftiger Versammlungs termin der 2. Mittwoch eines jeden Monats festgesetzt. Das wunder bar modern ausgestattete D.H.V.-Heim steht uns immer mit seinen Klassen- oder Versammlungsräumen zur Verfügung. Die nächste Sitzung findet am 11. März 1931 im D.H.V.-Heim statt. Angestelltenversicherung. — Die Fachgruppensitzung des All gemeinen Deutschen Buchhandlungsgehilfen-Verb-andes (Fachgruppe Buchhandel im D.H.V.)' am 12. Februar im Heim des Deutsch nationalen Handlungsgehilfen-Verban-des, Leipzig, Dittrichring 17 brachte einen sehr interessanten Vortrag des Herrn Stadtrats Otto Krüger, Obmann des Ortsausschusses der Vertrauensmänner der Angestelltenversicherung für Leipzig, über den heutigen Stand der Angestelltenversicherung. Bet dieser Gelegenheit wurde unter den Zuhörern ganz besonders der Wunsch laut, daß das Direktorium der Reichsversicherungsanstalt ernstlich einmal Stellung zu einer höheren Aufwertung der Papiermark-Beträge nehmen und daß vor allen Dingen in absehbarer Zeit eine Erhöhung des Steigerungs satzes der ab Januar 1924 gültigen Beitragssätze vorgenommen werden möge. Volle Befriedigung lösten die Ausführungen des Vor tragenden über die Vermögensanlage und die Leistungen ber Ange stelltenversicherung unter den Zuhörern aus. »Palm 1874«, Verein jüngerer Buchhändler, München. — Einen interessanten Überblick über die Entwicklung der »Palm«-Bibliothek gab gelegentlich der letzten Monatsversammlung der Bücherwart, Herr Hans Hartl i. H. Bauer. Kommunal-Schriften-Verlag. An Hand eines übersichtlich zusammengestellten Katalog-Nachtrages ließ er die 1V7 Neueingänge der letzter: paar Monate Revue passieren, 162 wobei er vielen Büchern eigene Besprechungen und Empfehlungen vorausschickte und dadurch die Versammlung zur gespanntesten Auf merksamkeit zwang. Die darauf einsetzende Diskussion bewies denn auch die Anteilnahme der Anwesenden am Gehörten, und die auf- gewandte Zeit und Mühe wird in einer noch stärkeren Inanspruch nahme der Vereinsbibliothek ihre Früchte tragen. Sicher ist, daß dadurch so manches Buch in den Brennpunkt des Interesses eines größeren Kreises gerückt wurde, was wiederum den betreffenden Verlegern zugute kommen wird. Einige Wochen- vorher hatte Herr Voelkl i. H. Georg D. W. Callwey über Stereophotographie gesprochen, und Herr Direktor Hack- stetter i. H. Braun L Schneider belebte die Vereinsabende durch zwei Vorträge über das Lombardgeschäft, bzw. über A. v. Menzel. Sch. Aus Schweden. — Nach den vorliegenden Berichten und münd lichen Auskünsten hat das letzte Weihnachtsgeschäft in Schweden im allgemeinen einen recht befriedigenden Verlauf genommen. Die große Anzahl der vor Weihnachten erschienenen Neuigkeiten, die allgemeines Interesse beanspruchen können, hat ihr Teil dazu beigetragen. Auch der Umstand, daß die in den übrigen europäischen Ländern sich immer verhängnisvoller aus wirkende Wirtschaftsnot in Schweden noch nicht im gleichen Maße fühlbar ist (sich aber bereits bedenklich bemerkbar macht), hat dazu beigetragen, die Kauflust des Publikums rege zu erhalten. Ent gegen den früheren Jahren ist dieses Mal kein Buch erschienen, das den Markt übermäßig beeinflußt hätte. Eine Ausnahme hiervon macht der ungeheuer große Erfolg des auch in den meisten fremden Sprachen veröffentlichten Andree-Buches »Mit dem Adler dem Pol entgegen«, von dem bis Weihnachten die für Schweden besonders hohe Anzahl von 70 000 Exemplaren verkauft wurde. Hierbei mag noch erwähnt werden, daß der Reingewinn ans dem Verkauf des Buches (die Übersetzungen mit einbegriffen) dem Andree-Fonds zirr Förderung der arktischen Forschung zugute kommen soll. In Nor me g e n ist man mit dem Weihnachtsgeschäft ebenfalls recht zufrieden. Der Erfolg ist einesteils der zielbewußten, einmütigen Werbearbeit seitens des norwegischen Buchhändlervereins und andernteils der diesmal besonders geschmackvollen äußeren Ausstattung der Weih nachtsneuigkeiten zu verdanken. Neben den üblichen Werbemaß- nahmen ist noch zu erwähnen, daß die vier größten Verleger Schwe dens: Albert Bonnier, Wahlström L Widstranb, Hugo Geber und P. A. Norstedt L Söner in Stockholm die Sortimentsbuchhändler und deren Gehilfen zu einem Fünfuhrtee eingeladen hatten, der sich eines sehr lebhaften Besuches erfreute und ein Novum darstellt. Die Verleger haben teils persönlich, teils durch ihre literarischen Rat geber die Sortimenter über die wichtigsten Weihnachtsnovitäten in äußerst interessanter, auf die Vorzüge der einzelnen Werke eingehen der und unterhaltender Form orientiert, was sicherlich mit zum guten Erfolg wenigstens in Stockholm beigetragen hat. Bemerkenswert ist die Auflagenhöhe der von den nordischen Buchhändlervereinigungen jährlich herausgegebenen Weihnachtskataloge. Der norwegische Kata log wird in der für Norwegen ungewöhnlich hohen Auflage von 145 000 Exemplaren herausgebracht, wogegen der schwedische Weih nachtskatalog bei einer bedeutend größeren Einwohnerzahl des Landes nur in 72 000 Exemplaren zum Versand gelangt. Gewiß ist hierbei zu berücksichtigen, daß einzelne große Firmen eigene Kataloge heraus geben. Zur Weihnachtswerbung haben sich zum ersten Male die Buchhändler der südschwedischen Provinz Skäne zusammengetan und gemeinsam in den Zeitungen durch Inserate das Publikum aufgefordert, den O r t s buchhandel zu fördern. Der Text der Auf forderung lautete: »Kauft die Weihnachtsbücher bei den Buchhändlern der Provinz Skäne!« In einzelnen Städten wieder hieß es: »Stütze die Buchhändler unserer Stadt!« Felix Värkonyi. Aus den Vereinigten Staaten. — In Amerika war in den letzten Jahren eigentlich nur Nachfrage nach neuen Büchern, und es wurde erzählt, daß, wenn ein Verlagsreisender Bücher anbot, die vor vier Wochen erschienen waren, ihm gesagt wurde, er solle mit neuen Büchern kommen. Jetzt, wo das große Geschäft stark abgeflaut hat, besinnt man sich auf gute ältere Bücher, und die Verlegerzeit schrift kublisdsrs' will sogar einmal im Monat in mehreren Spalten über ältere Bücher berichten. Gleichsam als Einleitung wird ein sehr lehrreicher Aufsatz abgedruckt, der von dem Verlagshaus Dut- ton stammt. Der junge Sohn eines der Inhaber war im Laden beschäftigt (den in Amerika noch beinahe jedes Verlagshaus aufrecht erhält) und er sah an einer abgelegenen Stelle 9 oder 10 Bücher liegen, die von allen Angestellten eifrig gemieden wurden. Er wollte diese Bücher zum Verlagslager zurückschicken, als er, halb in Gedanken, ein Buch aufschlug, zu lesen anfing und so gefesselt
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