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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 31.01.1931
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- 1931-01-31
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- 31.01.1931
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- Deutsch
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x° 2«, 31. Januar 1831. Redaktioneller Teil. »«rsenilatt s. d.Dttch"-»uchSan»-l. Was kosten die Lehrbücher? Der Schulbuchhändler muß so oft Klagen über die hohen Kosten fiir die Schulbücher hören, die meistens von der Forderung nach Einschränkung der Lehrbücher begleitet sind. Es ist nicht immer leicht, derartigen Behauptungen entgegenzutreten und es dürfte daher interessant sein, dieser Sache einmal auf den Grund zu gehen. Die nachfolgende Aufstellung wird sowohl für den Schulbuchhandel als auch für das in Frage kommende Publikum von Nutzen sein. Sie gibt ein genaues Bild über die Aufwendungen für Schulbücher vom ersten Schuljahr bis zur Reifeprüfung in der Stadt Braunschwcig mit 9 höheren Schulen und 4 Mittelschulen sowie der Bürgerschulen. Sie ist nach den amtlichen Schulbücherverzeichnissen und nach den Ostern 1930 gültigen Preisen für das Schuljahr 1930/31 aufs ge naueste bearbeitet. Berücksichtigt sind sämtliche offiziell eingeführten und vorgeschriebenen Lehrbücher, unberücksichtigt blieb die Klassen lektüre, da diese jeweilig von dem Fachlehrer bestimmt wird und das Gesamtbild nicht wesentlich beeinflußt. Braun schweig. Oskar Philippson, Prokurist der Firma A. Graff's Buchhandlung. Linktzitssokule (DürAersekuIe) Übertrag 12.15 1. Leliulsalir 2.80 5. Lebuljatir 10.45 2. 5.15 6. .. 1.45 3. „ 3.55 7. „ 3.05 4. „ -.65 8. .. -.75 Übertrag 12.15 Lnnune 27.85 Hötiere Lelrulen LLL Lexts 40.— 35.20 25.50 37.35 38.40 27.70 — 45.70 27.70 23.— 18.70 18.10 17.50 l)uinta 9.30 16.60 15.30 11.35 10.40 24.60 — 16.90 24.60 19.— 12.40 . 7.60 11.60 (Quarta 29.— 33.30 47.70 4930 26.10 31.40 — 30.80 31.40 14.50 17.50 15.30 14.80 II. leri. 38.50 36.50 26.20 25.50 50.50 26.10 41.30 23.70 27.40 26/. 0 26.45 23.15 22.45 0. lert,. 27.50 9.65 23.50 21.60 20.05 17.50 14.40 32.85 17.50 15.30 10.10 10.30 10.30 II. See. 19.60 20.75 17.70 5.30 14.75 10.20 19.40 9.05 6.20 5.40 4.70 4.70 4.70 0. Lee. 17.— 29.05 39.10 43.40 38.35 39.60 41.60 ' — — — — — — II. kr. 22.20 15.60 14.60 6.20 13.35 3.40 16.80 — — — — — — 0. kr. 3.40 6.10 — 5.80 2.40 3.40 7.60 — — — — — — Summe 206.50 202.75 209.60 205.80 214.30 183.90 141.10 159.— 134.80 103.60 89.85 79.15 81.45 vurek- in 9 Satiren jäkrliek: in 6 Satiren Mrliek: eebmlt 22.95 22.55 23.30 22.85 23.80 20.45 23.50 26.50 22,50 17,25 i. 13,20 13.55 Kleine Klitieilungen Jubiläen. — KO Jahre besteht am 1. Februar die Firma W! l - helmZimm ermann, Buchhandlung in Euskirchen. Der Buchhändler Wilhelm Zimmermann aus Aachen gründete sie unter Übernahme der damaligen Franz Kreuder'schen Buchhandlung in Euskirchen. Durch sein leutseliges Wesen gewann er rasch die Gunst des Publikums und war besonders auch bei der Lehrerschast sehr geschätzt. So konnte er die Firma im Lause der Jahre immer weiter ausbanen. Am 1. Oktober 1808 setzte der Tod seinem un ermüdlichen Schassen ein Ziel. Das Geschäft ging zunächst an die Witwe und im Jahre 1811 gn die Tochter Karoline Zimmermann über. 1913 nahm diese Herrn Bruno Lux, der feit vielen Jahren als Gehilfe in der Handlung tätig war, als Teilhaber auf. Im gleichen Jahre wurde die Firma in eigene größere Räume an der Hauptstraße verlegt, wo sie sich bedeutend ausdehnte und besonders die Kunstabteilung erheblich vergrößert wurde. Herr Lux, der sich um das Geschäft sehr verdient gemacht hat, fiel im Kahre 181S an der Westfront. Während der Kriegsjahre führte nun Fräulein Zim mermann die Handlung allein. 1821 vermählte sie sich mit dem Buchhändler Herrn Theodor Dahl aus Gelsenkirchen, der im gleichen Jahre als Teilhaber in das Geschäft eintrat. Die Firma Otto Lüssi Albert Zellers Nachs. in Zürich wurde 1881 von Fr. I. Friedlänber als Architektur- und Gewerbebuchhanblung gegründet, und zwar, soweit sich heute noch feststellen läßt, am 1. Februar. Friedlänber starb schon wenige Jahre nach der Gründung des Geschäfts, das daher bereits am IS. No vember 1887 an Wilh. Krüger-Römer überging, der die Witwe Friebländers geheiratet halte. Am 1. April 1888 verkauste er sie an Albert Müller-Jsler und Jak. Albert Zeller, die sie unter der Firma Müller L Zeller bis Februar 1805 betrieben. Die starke Entwick lung und die Verschiedenarttgkeit der Geschäftszweige ließ dann eine Trennung als günstig erscheinen. Die Sortiments-Abteilung ging an Carl Bachmann Uber, der diese noch heute unter seinem Namen führt, während nach dem Tode von Albert Müller-Jsler im April 1805 Albert Zeller die Reise- und Versandabteilung in vorbildlicher Weise weiter ausbaute und bis Herbst 1825 unter seinem Namen führte. Seit dieser Zeit ist die Firma im Besitz von Herrn Otto Lüssi und wird von diesem im Sinne seines Vorgängers betrieben. Den Tag ihres 25jährigen Bestehens feiert am 1. Februar die Firma Gebr. Höpfel, Lehrmittel-Anstalt und Verlag in Ber lin. Inhaber der Firma ist der seit 42 Jahren im Lehrmitiel- gewerbc stehende frühere Lehrer Herr Hermann Höpfel. Im Jahre 1808 gründete er in Gemeinschaft mit seinem Bruder Max Höpfel sch 18L8>, der bis dahin in der chemisch-physikalischen Branche tätig war, obengenannte Firma. Ein vorbildliches, brüderliches Verhältnis bestand dauernd zwischen den beiden Inhabern, unter deren rastloser, unermüdlicher Tätigkeit sich die Firma aus den kleinsten Anfängen bis zur heutigen Höhe entwickelt hat. Schon im Jahre 1818 wurde ihr aus der Weltausstellung in Brüssel, die im Anstrage des Preußischen Unterrichts-Ministeriums von ihr beschickt wurde, die große »Goldene Medaille, zucrkannt. Seit 15 Jahren hat sie die Generalvertretung der geographischen Verlagsanstalt Justus Perthes in Gotha und der naturwissenschaftlichen Lehrmittel- Anstalt von Or. Schlüter L Or. Maß in Halle a. Saale für Groß- Berlin und Umgebung. Eine große Anzahl von Lehr- und Lern mitteln sowie von Schulausstattungsgegenständen hat die Firma im eigenen Verlag. Sie erfreut sich bei staatlichen und städtischen Be hörden sowie in allen pädagogischen Kreisen des größten Ansehens. Auch Wiederverkäufer und Exporteure bedienen sich der Firma als Bezugsquelle. — Trotz des in letzter Zeit verhängnisvollen Abbaues der Etats sllr Lehrmittel, der sich an dem Mangel der Erfüllung der wichtigsten Ausgabe für die Jugend in äußerst nachteiliger Weise bemerkbar macht, ist die Firma ständig bemüht, die neuesten, zeit gemäßen Lehrmittel herzustellen und bet den Schulen einzuführen. » Anfang Februar besteht auch die Firma Wilhelm A. Schwarze, Verlagsbuchhandlung in Dresden 25 Jahre. Sie wurde vom jetzigen Inhaber, der damals kaum 23 Jahre alt war, ursprünglich als Reisebuchhandlung gegründet. Nach einigen Jahren stellte sie sich ganz aus den Verlag ein und brachte in der Hauptsache populäre Bücher, Theaterstücke und musikalische Humo- ristika heraus, die teilweise recht hohe Auflagen erzielten. S1
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