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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 01.04.1853
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1853-04-01
- Erscheinungsdatum
- 01.04.1853
- Sprache
- Deutsch
- Sammlungen
- Zeitungen
- Saxonica
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475 1853.^j selbst anfertigen. Ist die Revision glücklich beendet, kommt vielleicht eine Stunde darauf decNaumburg'sche Wahlzettel unter Kreuzband per Post an, die Jagd beginnt von Neuem und siehe da, die vor herige Arbeit war zum größten Theile vergeblich; da sind ziemlich dieselben Artikel nochmals, und gerade die Verleger, welche im Börsenblatte nur einfache Titelanzeige ohne Zettel gemacht, schicken uns hier durch Naumburg's Vermittelung noch einen Zettel zu! Wie ärgerlich solche unnöthige Zeitvergeudung für den geplagten Geschäftsmann! — und doch muß er wohl oder übel jede Woche ein paar Mal dieselbe Erfahrung machen, will er sicher sein, nichts zu übersehen! — Leicht dürste es scheinen, als wären wir aus besonderen Grün den nur Lobredner des Herrn Naumburg, das ist aber nicht entfernt der Fall, wir haben durchaus keinerlei nähere Beziehungen zu ihm und loben unr, was er unserer Ansicht nach Lobenswerthes liefert, benutzen auch gern die Gelegenheit ihm hier zu sagen, was uns an seinem Wahlzettel nicht gefallen will, nämlich die Langsamkeit mit der die für denselben bestimmten Artikel zum Abdruck gelangen, so daß dieselben Anzeigen uns oft im Börsenblatte 2—3 Tage eher zu Gesicht kommen, als in dem per Briespost eintreffenden Wahl zettel, woher es dann kommt, daß man gar manchen Zettel nach dem Börsenblatte selbst anfertigt, der wie es sich nachher zeigt, hätte erspart werden können. So wie das Wahlzettelwesen jetzt beschaffen, kann es nicht bleiben, und wird die Angelegenheit nicht von dem verchrlichen Börsenvorstande auf zweckmäßige Weise regulirt, so bleibt nichts anders übrig, als daß sich eine Anzahl bedeutender Verleger über einen bestimmten, lediglich zu benutzenden, Wahlzettel einigt, event- denselben schafft. — Will das Börsenblatt aber sich nicht der Aufnahme aller Anzeigen von neuen Büchern freiwillig begeben, so bleibt unserer Ansicht nach nichts Anderes übrig, als daß es eine Beilage, ganz in der Art des Naumburg'schen Wahlzettels bringt, und daß es zum Besten der Sortimentshandlungen hier durchaus keine Anzeige ohne ange- dängten Bestellzettel aufnimmt. Fühlt man hierdurch aber Herrn Naumburg gegenüber sein Gewissen beschwert, so versuche man mit ihm ein Abkommen zu treffen, so daß vielleicht in Zukunft der Naumburg'sche Wahlzettel als Beilage zum Börsenblatt ausgegeben wird; cs würde dies sicher- üch der beste nwäus sein! Ob die Jnsertionskostcn etwas höher kommen, ist von keiner Bedeutung, spart doch der Verleger auch dabei, wenn er seine Anzeigen nur in ein Blatt zu senden hat, wo rr sicher, daß sie allseitig gelesen werden. Auf solche Weise wäre auch der große Vorlheil erreicht, daß so Manche scheinbar lucrative Offerten „mit 50 und mehr Procent Rabatt" aus dem eigentlichen Börsenblatt verschwinden und dem Publikum, das zu oft nur einen Blick in unser Blatt wirst, nicht zu Gesicht kämen. Buchhändler-Examina. Königsberg, 12. März 1353. Wenn es an andern Orten mit dem Buchhändler-Eraminibus so rasch fortschreitet wie hier, wird es bald an Raum für die lieben Eollegen fehlen und unser Geschäft im Ganzen nicht dabei prosperiren. Seit 10- Oct. v. I. haben hier in 3 Abtheilungen vier Aspiranten das Examen überstanden und ist dazu noch der Umstand eingetreten, daß ein Mitglied der Examinations-Commission bei allen 4 hat fun- giren müssen. Unter diesen Umständen kann das Amt sehr beschwer lich werden. Todesfall. So eben erfahren wir, daß Herr Giovanni Ricordi in Mailand am 15. März 1853 verstorben ist. Das große Etablisse ment, bestehend in Musikalienhandlung, Druckerei, Opernpartituren- Geschäst u- s- w., wird vom Universalerben, des Verstorbenen Sohn, Titus Ricordi, in der bisherigen Ausdehnung fortgesetzt werden. Auctions- und antiquarische Kataloge. (Mitgetheilt von Herm. Fritzsche.) Angekommen in Leipzig seit 26. Marz 1853. I. Auctions-Kataloge. (vacaut). II. Antiquarische Kataloge. I. M. C. Armbrust» in Leipzig. Verzeichniß von Autographen deut scher, englischer, italienischer u- namentlich französischer Celebri- täten — ziemlich vollständige Vertretung der hervorragendsten Persönlichkeiten des stanz. Kaiserreichs rc- (Separatabdruck des noch erscheinenden Supplementkataloges Nr-VI.) 10 Seiten. Ge gen 300 Nrn. Ab. Büchting in Rordhausen. Nr. 6. (Haus- u. Landwirthschaft, Forst wissenschaft, Gewerbskunde, Bau- u. Handelswiffenschaft.) 16 Seiten. Nr. 1 bis 237. M. L. St. Goar in Frankfurt. Nr. V. (Schriften über freimaurerei, Ritter- u. Ordenwesen u. dgl.) 16 Spalten. Gegen 400 Nrn. I. Oberdörfer in München. Nr. 190. (Varia) Bogen in 4. Nr. I. bis 253. F. Schobingcr in St. Gallen. Nr. 4. Verzeichniß von Büchern aus allen Fächern, Kupfern u. Musikalien, welche nach den ange setzten Preisen den höchsten bis zum 6. Mai eingegangcnen schrift lichen Angeboten verabreicht werden. 100 Seiten. Nr- 1— 2982. I. A. Stargardt in Berlin. 6ko!x äs äoeument» et äs lsttres »utvxra. pkes. Nr. IV. ^ Bogen in Folio. 51 Nrn. A n z e i g c b l a t t. IJnserate von Mitglieder» des Börsenverein» werben die brcigcspalten« Zeile ober Raum mit S Pf. sächs., alle übrigen mit 10 Pf- sä<bs> berechnet.) Gerichtliche Bekanntmachungen. ^02) K^dmachung. o . 3um öffentlichen Striche einer werthvollen "chbibliothek, — „bestehend in 4420 Bänden, vsils in Halbleder, theils in Pappe gebunden, in gutem Zustande befindlich, enthaltend xssere und neuere Romane und Novellen, Al- Zeitschriften, Volkskalender und Ju- vrndschrifttn, grdßtentheils bis zum Jahre 1846 fortgesetzt, nebstdem interessante Werke aus dem Gebiete der Geschichte, der Länder- u- Völ kerkunde, Reisebeschreibungen, Biographien, Memoiren, dramatische Werke, Gedichte, Ue- bersetzungen griechischer u. lateinischer Classiker (Prosaiker) und viele andere Piecen gemisch ten Inhalts, —" wird unter Leitung einer vom Gerichte abgeordneten Beurkundungs-Com mission im Aufbewahrungsorte, nämlich im Gewölbe des Fürst-Fuggerhauses, Eingang im Apothekergäßchen dahier, am 9. Mai d. I. u. die folgenden Tage, jedes Mal früh 9 Uhr und Nachmittags 3 Uhr beginnend, geschritten, wo bei der Zuschlag an den Meistbietenden gegen Baarzahlung erfolgt. Die zu den Acten erhobene Schatzung kann bis zur Tagsfahrt in der dtesgerichtl. Regi stratur eingesehen werden. Gedruckte Kataloge sind durch die hiesigen Buchhandlungen Job- Gg. Lampart sc Comp, und Gust. Ad. Heine zu beziehen. Augsburg, den 15. März 1853. König!. Kreis- und Stadtgericht. Der k. Director du Pvnteil. ... von Hartllev.
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