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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 12.05.1928
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1928-05-12
- Erscheinungsdatum
- 12.05.1928
- Sprache
- Deutsch
- Sammlungen
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- Saxonica
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- http://digital.slub-dresden.de/id39946221X-19280512
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- urn:nbn:de:bsz:14-db-id39946221X-192805125
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- ZeitungBörsenblatt für den deutschen Buchhandel
- Jahr1928
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X» 110, 12. Mai 1928. Redaktioneller Teil. vnd Bergmeistern, Feldtherrn, Kriegsobristen, Hauptleuthen, Be-/sclchhabern, Büchsenmeistern, vnd dergleichen kunst liebhabern, son-/derlich nützlich vnd nohtwendig. / Jetzo denselben zum besten, aufi Mangel der Excmplaricn, mit sein selbst eigenen ge-/machten vnd geschnittenen zugehörigen Figuren, von newem auffge-/legt vnd gelruckt. / Monogramm (57x64 ww.) / Zu Arnem, / bei Johan Jansen, Buchführer daselbst. / Anno M DCJJJJ. / — Rückseite leer. — Fol. 2a: Vorred dev Truckers, an den ZÜnsti-/gen Leser. / ES berühmen sich etliche frembde Nationen, / daS bey... Unter schrieben: Jan Jansen. / Bürger vnd Buchtruckcr / zu Arnem / Erste Gesamtausgabe, ^ ^ ^ ^ f f'h 3 W t D" i N Die beiden ^inleitungsblätte? komme,? aber auch^'in zwei typographischen Va- 33b) Hier finden wir in Zeile 4: weitberhümb-/1en ... und in Zeile b: Mahlers Al-/brechten... — Unter dem Monogramm: Zu Arnhem, /. — Ebenso in der letzten Zeile der Rückseite: zu Arnhem. / (Nach dem Exemplar: Wien, Liechtenstein'sche Bibliothek.) 33 e) In Zeile 4: weitberühmb-/ten... und in Zeile b: Mahlers / Albrcchten... — Unter dem Monogramm: Zu Arnhem, /. — Ebenso in der letzten Zeile der Rückseite: zu Arnhem. / Falls fich eine genügende Anzahl von Interessenten dafür findet, ist beabsichtigt, diese Bibliographie als Sonderdruck in Vroschürenform herauszugeben. Der Preis wird etwa SV Rpf. no. betragen. Bestellungen bitten wir an den Verlag des Vörsenvereins zu richten. Kleine Mitteilungen Verschiebung von BLchcrwogcn wegen des Himmelsahrtstages. — Die regelmäßig am Donnerstag von Leipzig abgehenden Bllcher- wagcn werden wegen des Himmeijahrtstages wie soigt abgclassen: Breslau am Mittwoch, Stuttgart, Basel, Schasshansen am Freitag. Wir bitten bei Ausgabe der Bestellungen hiermit zu rechnen. Verein Leipziger Kommissionäre. Ausocrkaus. — Die Firma Leonhard Tietz A. -G., Zweig niederlassung Krefeld, hat ihre Bücherabteilung ausgelöst und veranstaltet aus diesem Grunde einen Ausverkaus sämtlicher Bestände. Wir mache» darauf aufmerksam, daß Nachbezlige gesetz lich unzulässig sind. Prinzipale, schickt Eure Angestellten und Lehrlinge zu Frei zeiten und Kursen! — Die in diesem Fahre veranstalteten Frei zeiten und Wochenendkurse ans dem Dobel, zu Breslau, auf der Com bürg und der Sachsenburg waren durchweg er folgreich. Berichte darüber -find im Börsenblatt veröffentlicht bzw. erscheinen demnächst. Nach den bei der Geschäftsstelle des Börsenvereins eingegan genen Anmeldungen find noch folgende Kurse und Freizeiten ge plant: Leipzig vom 11.—18. Juni. Werbekursus, veranstaltet vom Börsenverein lProgramm wird in diesen Tagen veröffentlicht!. Hohnstorf a. Elbe vom 17.—24. Juni. Freizeit der Kresse Norden und Haiinover-Braunschweig. Pr« row vom 22. Juni bis 1. Juli. Freizeit aus Anregung des Bildungsausschnsfes des Dörsenvereins ss. Ausruf aus S. 527 der gleichen Nummer des Bist.). Retchenberg t. Böhmen Juni 1928. Ausbildungskursus des deutschen Buchhändlerverbandes in der 6.S.R. Saarbrücken 28. Juni bis 1. Juli. Wochcnendkursus, ver anstaltet von Jungbuchhandel und Volkshochschule Saarbrücken. Dreißigackcr 29. Juli bis 8. August. Ausbildu-ngswoche des Sächsisch-Thüving. Buchhändler-Verbandes. Auskunft erteilen die Veranstalter. Kunstausstellungen — Die Firma P. H. BcyerLSohnin Leipzig erössnete eine ungewöhnliche interessante und instruktive Ausstellung des graphischen Werkes von Edvard Munch-Oslo in einer Auswahl von mehr als achtzig Arbeiten aus allen Schaf- senszeiien des großen nordischen Künstlers von 1895 an bis in die neueste Zeit. Werktags geöffnet von 9—19 Uhr. Dem Graphischen Kabinett G. m. b. H. in München (Leitung: G. Franke) tst es gelungen, die berühmte Sammlung von Handzeichnungen und Aquarellen van Goghs aus holländischem Privatbcsitz letztmalig für Deutschland in einer Ausstellung im Mai zu vereinigen, bevor die Kollektion nach Paris geht. Die NeueGalerteOttoNtrcnsteintnWienI, Grltn- angergaffe 1, eröffnet« am 5. Mat ihre 44. Ausstellung und zeigt Ge mälde von Vincent van Gogh. Die Ausstellung ist bis Mitte Juni geöffnet, und zwar Wochentags von 9—1 und 3—S, Sonntags von 9—1 Uhr. Die Galerie Neumann-Nierenborf in Berlin W 35, Llltzowstraße 32, erössnet am Sonnabend, dem 12. Mai, nach mittags 4 Uhr, eine Ausstellung von Max Pretzfelder, dar unter spanische Landschaften, sowie eine umfassende Kollektion von Handzeichnungen junger deutscher Künstler. Das Kunsthaus Schalter in Stuttgart veranstaltet bis Ende Mai folgende Ausstellungen: Otto Schließler (Zeichnun gen und Plastik), Gertrud Stein ml er (Gemälde), Erich Thum (Gemälde), Ernst Jelin (Kleinplastik), Rudolf Je ts II (Zeichnungen). In den Galerien Thannhauser in BerlinW 9, Bellevue straße 13, gelangt tm Mai Marc Chagalls Rabierwerk zu den »Toten Seelen- von Gogol (98 Arbeiten) zur Ausstellung. Das Graphische Kabinett der Kunsthandlung Heinrich Trittler, Frankfurt a. M., veranstaltet tm Monat Mai eine Dürer-Ausstellung, in der Gemälde, Handzeichnungen, Kupferstiche und Holzschnitte des Meisters in den Wiedergaben der Piper-, Hansstaengl-, Medici-, Amsler-, Albertina- und Reichsdrucke gezeigt werden. Im »Krebs» Verein jüngerer Buchhändler zu Berlin hatte unser Mitglied Herr vr. Wolsg. Hofmann zu einem Vortrag in den Redaktionsräumen des Kladderadatsch etngeladcn. Am 13. April er zählte Herr Or. Hdsmann, der selbst Redaktionsmitglied ist, »Wie der Kladderadatsch entsteht-, von der ersten Beschluß fassung über die Ausgestaltung einer Kladderadatschnummer, von der Bilderkonserenz, an der die Berliner Redakteure und Zeichner, unter dem Vorsitz des Herausgebers Herrn Rudolf Hofmann teilnehmen, bis zur Ablieserung der fertig gedruckten Nummer an die Expedition des Verlages. Nachdem man sich über die über- und Unterschriften der Bilder sowie über die zur Anwendung kommenden Karben schlüssig geworden ist, kommt der Eingang der Manuskripte von den zahlreichen ständigen und gelegentlichen Mitarbeitern zur Sichtung. In letzter Stunde werden aber sehr oft noch Änderungen notwendig, wenn etwa die behandelten Ereignisse durch andere überholt sind, oder die Angelegenheit so erledigt ist, daß eine Glosse nicht mehr angebracht erscheint. Besonders diese letzten Änderungen erfordern viel Ausmerksamkctt, Energie und Mühe, von denen der Laie meist nichts ahnt. Um das alles klar zu veranschaulichen, gingen die Manuskripte, die Fahnen, der Umbruch, die korrigierten Abzüge, Korrekturen und Revisionen der neuesten Nummer i» Mappe» während des Vortrages von Hand zu Hand. über die Illustrationen sprach unser Mitglied, Herr Karl Peters, Geschäftsführer des Kladderadatsch-Verlages. Er hatte eine umfang reiche Ausstellung von Zeichnungen früherer Mitarbeiter vorbereitet und wies durch diese Auswahl die besonderen Talente der einzelnen Künstler nach. Neben verschiedenen Bleistift-, Feder- und Tusch zeichnungen von Jüttner, Retemeyer, Krüger und Stutz ». a. waren wundervolle Schabkunstblätter Brandts zu sehen. An einer beson deren Serie »Zeitgenossen- von Brandt erläuterte Herr Peiers Be griff und Wesen der Karikatur. Seitdem der Kladderadatsch im Osssetvcrfahren hergestellt wirb, werden von den Berliner Künstlern Johnson, Hohmann, Lindloss, Garvens die Zeichnungen direkt aus Lithographtesteine gezeichnet. In einem zweiten Zimmer waren als weiteres Anschauungsmaterial für die Illustration alte Original- Holzschnitte, Klischees sür ein- und mehrfarbigen Druck und die Lithographtesteine der neuesten Nummer ausgestellt. Die sich er gänzenden Erläuterungen der Herren vr. Hosmann und Peters gaben den Zuhörern ein recht klares und verständliches Bild der redaktionellen und technischen Arbeiten, die eine illustrierte Zeit schrift erfordert. In einem dritten Zimmer war eine Reihe von Jahrgängen aus gelegt, die interessante Nummern enthalten, z. B. die Teusels- schwanznuminer, die dem alten Johannes Troja» eine dreimonatige Festungshaft etnbrachte, die Kamclsnummer, die das Verfahren der Berliner Stadtverordneten bei Bismarcks 8V. Geburtstag geißelte, eine Zeichnung von Wilhelm Busch und vieles andere. Bel dieser Besichtigung des Kladderadatsch-Archivs erwähnte vr. Hofmann äußerst interessante Einzelheiten, aus denen hervorgeht, daß der Kladderadatsch als Witzblatt doch recht ernst genommen wird, beson ders, wenn er, seiner Richtung entsprechend, in recht satirischer Weise gegen Mißstände kämpft. Mehrmals haben Redakteure hinter vergit terten Fenstern gesessen, Redakteur Polstorsf hat sogar im Duell der 531
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