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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 22.05.1928
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1928-05-22
- Erscheinungsdatum
- 22.05.1928
- Sprache
- Deutsch
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- ZeitungBörsenblatt für den deutschen Buchhandel
- Jahr1928
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X- lI7, 22. Mai 1928. Redaktioneller Teil. Börsenblatt f. d. Dtschn. Buchhandel. Wiesbadener Buchhändler-Verein. — Der Vorstand des Wies badener Buchhändler-Vereins setzt sich wie folgt zusammen: 1. Vor sitzender: Herr Carl Psetl i. Fa.: Carl Pseil; Kassierer: Herr Otto Pr üb i. Fa.: Hermann Scheilenberg'sche Buchhandlung; Schriftführer: Herr Oskar Müller i. Fa.: Heinrich Henß. Buchausstellung Madrid. Sonderheft für das deutsche Buch. — Anläßlich der Deutschen Buchausstellung, di« in Madrid im Palacio del Retiro soeben eröffnet wurde, hat »La Gaceta Literaria», das bekannte Halbmonatsblatt, «ine wohlgelungene Sondernummer herausgebracht, die fast ganz der deutschen Ausstellung, dem deutschen Buchhandel und neuen deutschen literarischen, künstlerischen und wis senschaftlichen Erscheinungen gewidmet ist. In dieser Deutschlandnummer wird zuerst die Entstehung und Organisation der ^Buchausstellung geschildert, um die sich namentlich der bekannte Maler Conde del Real Aprecio, Don Alvaro Al - caln Galiano als Delegierter der Asociaciün de Pintores y Escultores verdient gemacht hat. Sein Bild wie auch das des Professors der Madrider Universität Hugo Ober maier, ferner des Deutschen Botschafters Grafen Welczeck, des Legationssekre- tärs De. H. I. H,u esser, des Fräulein De. Gertrud Richert, Barcelona, und des Bibliothekars der Deutschen Bücherei in Leip zig vr. Hans Praesent als der Hauptbeteiligten an der Aus stellung sind aus den ersten Seiten der Sondernummer wtcder- gegeben. Fräulein vr. Richert hat an der Hand der Ausstellungs werke und des Katalogs eine Art Führer durch die deutsche Abteilung versaßt, während Herr vr. Praesent, der als Beauftragter des 'Börsenvereins den Ausbau der Ausstellung leitete, je einen Artikel über den deutschen Buchhandel und über die Deutsche Bücherei beisteuerte. Kerner schrieb der in Toledo wohnende Literatur kritiker De. M. I. Kahn einen Aussatz über das zeitgenössische deutsche Buch, und I. Martin«; Santa - Olal'la äußert sich über die deutsche Forschung aus dem Gebiet der Prähistorie. Weitere Beiträge von vr. Gerhard Mo Id e It h a II« r, dem ver dienstvollen Leiter der Arbeitsstelle für deutsch-spanische Wissen- fchastSbeziehungen in Madrid, von Miguel Arttgas, Enrique Lasuente, Gertrud Richert (Goya-Veröffentlichungen in Deutschland!, OttoForst-Battaglia, EdmundSchramm und anderen über verschiedene Themata im Bereich der deutschen Wissenschaft, Kunst und Literatur vervollständigen das Bild der deutsch-spanischen geistigen Beziehungen in erwünschter Weise. Eingestreut findet man Besprechungen zahlreicher deutscher Werke, Hinweise aus empfehlenswerte deutsche Zeitschristen, eine Fülle von Abbildungen aus deutschen Werken, Wiedergaben von Por träts und Handeinbänden und schließlich Inserate einiger deutscher Verlage. Durch diesen abivcchselungsreichen Inhalt erzeugt die Son dernummer einen sehr lebendigen Eindruck und sesselt den Leser durch ihr« Fülle gutgeschriebener Beiträge über einen allgemein interessierenden Stofs. So ist im ganzen genommen dies« Deutsch- landnummer des verbreitetsten spanischen LitcraturblatteS ein wei terer Beweis dafür, welch tiefgehende Teilnahme in geistigen spani schen Kreisen der deutschen Kultur entgegengebracht wird. Eins Teil nahme, die kürzlich in der Einführung des obligatorischen deutschen Sprachunterrichts in den spanischen Schulen berodten Ausdruck ge sunden hat. vr. v. L. Schaufensterwettbewerb. — Bet einem von der Kronstadt er Handelskammer ausgeschriebenen Schausensterwettbewerb erhielt die Firma W i l h. Hiemesch einen 1. Preis und ein Diplom. Das mit dem 1. Preis ausgezeichnete Schaufenster brachte die Ausgaben des Verlags Kiiaur zur Ausstellung, wogegen in dem diplomierten Fenster Füllfederhalter ausgestellt waren. Wirtschaftliche Vereinigung Deutscher Buchhändler c. G. m. b. H. in Leipzig. — Au der aus Seit« 4SM veröffentlichten Bilanz der Wirtschaftlichen Vereinigung Deutscher Buchhändler e. G. m. b. H., Leipzig, entnehmen wir dem Bericht des Vorstands fol gendes: »Schon im vergangenen Jahre zeigte der Geschäftsabschluß ein gewisses Maß von Jltiquidität. Die vorhandenen Mittel reichten nicht aus, um den Betrieb tn seinem jetzigen Ausmaß wctterzusnhren, und es war deshalb nötig, den Bankkredit gegen Mitte des Jahres auf RM. SV üvü.— zu erhöhen, wobei außerdem die Möglichkeit vorgesehen war, denselben bis aus RM 80 000.— zu überziehen. Hiervon mußten wir säst fortlaufend Gebrauch machen. Versuche, das Genosseuschastskapttal zu erhöhet!, um den Bankkredit abzu decken, waren erfolglos. Wir haben uns bemüht, di« bedeutenderen unserer Mitgliedssirmeii zu veranlassen, weitere Geschäftsanteile zu zeichnen; es haben jedoch nur der Auisstchtsrat und einige wenig« Genossen neue Anteil« übernommen. Es war auch trotz energischen Vorgehens nicht einmal möglich, di« volle Einzahlung aller srüher gezeichneten Anteile zu erreichen, und bei ca. 40 Anteiliuhabern stehen heute noch Etnzahlungsreste von zusammen RM 8000.— »ssen. Aus diesen Gründen hatten wir im vergangenen Jahr allein über NM 10 000.— an Zinsen, Diskontspeseu und sonstigen Bauk- uniosten zu zahlen. Dazu kam, daß wir Verluste erlitten, die in Höhe von etwa RM 9000.— durch später tn Zahlungsschwierigkeiten ge ratene Firmen verursacht wuöden. Außerdem entstand durch Unter schlagungen des Kassierers ein erheblicher Ausfall. Diese Posten können aber durch den Reservefonds gedeckt werden. Am Hinblick daraus, daß es uns unmöglich erscheint, den oben geschilderten Mangel an Anteilen zu beheben, und mit Rücksicht daraus, daß die Wirtschaftliche Vereinigung den ihr bei Gründung zugedachten Zweck erfüllt hat, also heut« entbehrlich ist, empfiehlt der Anssichtsrat, die Liquidation hetbeizusiihren. Wir schließen uns dem Antrag an, um so mehr, als wir auch unsere jetzigen Bureau- und Lagerräume anfgoben müssen und geeignete Ersatzränme im Buchhändlerviertel bisher trotz fortgesetzter Bemühungen nicht ge sunden werden konnten». Pückler-Muskau-Bibliographie. — Herr Walter Drangosch in der Buchhandinng P. Uttech in Cottbus, Kaiser Friedrich- Straße 127, rst mit der Bearbeitung einer großangelogken Biblio graphie über den Fürsten Pllckler-Muskau beschäftigt. Den Herren Verlegern von Literatur über dieses Thema wäre er für Angaben sehr dankbar. g. Lifte der Schund- und Schmutzschristen <8. s. Nr. 1lk>). (Gesetz vom 18. Dezember 1926.) Lsde. Rr. Akten- Zeichen Ent scheidung Bezeichnung der Schrift Verfasser und Verleger Bemer kungen 13 Pich- 3 PSt. München v. 27.U.28. Der Ladenprinz oder d. Märchen vom Kommis. Roman von Kurt Münzer. Verlag Georg Müllei A.-lZ., München. Leipzig, den IS. Mai 1928. Der Leiter der Oberprüfstelle. vr. von Zahn. Verbotene Druckschriften. — In der Sitzung deti Amtsgerichts Berlin-Tempelhos am 1. Juli 1927 — 16 v 160/2<> — ist u. a. für Recht erkannt: Alle Exemplare der Nummer 19 der Wochenschrift »Der Deutsche Vorwärts» vom 16. Mai 1926, Erscheinungs ort Berlin, sowie die zu ihrer Herstellung bestimmtem Platten und Formen sind hinsichtlich ides ersten Blattes unbrauchbar zu machen, Tgb.-Nr. 518 I L 1. 28. Berlin, den 11. Mat 1S28. Po ltzesprä sid en 1, Abt. I L. Der 4. Strafsenat des Reichsgerichts hat in der Sitzung vom 3. April 1928 für Recht erkannt: Alle Exemplare sowie die zu ihrer Herstellung bestimmten Platten und Formen der Zeitschrift: »Der R e i chs w eh r so ldat» Nr. 0 vom 24. Mai 1927, Danziger Verlagsansialt G. m, b. H., Zoppot, sind tm Rahmen des ss 41 Abs. 2 StrGBs. im ganzen umfange unbrauchbar zu machttn. 13 I 298/27, XI 8/28. Leipzig, den 9. Mai 1928. 4. Strafsenat des Reichsgerichts. (Deutsches Krlminalpolizekblatt Nr. 37 vom 18. Mal 1928.) ?ersona1nactrrickterr. Silbernes Ehrenzeichen. — Am 22. Mai seiert Herr Johannes Fischer, Geschäftsführer und Prokurist der Buchhandlung des Hessischen Staatsverlags (vormals G. Jonghaus Verlag) in Darm- stadt, zugleich Verlag der amtlichen »Darmstadter Zeitung», das 40jährige Dienstjnbiiäum. Aus diesem Anlaß wurde dem Jubilar, der bereits 32 Jahre die Geschäft« des Verlags kettet, da s Ehren zeichen des Buchhandels in Silber verliehen. Gestorben: am 4. Mai 1928 nach langem Lekben Herr Hans So os, In haber der Firma gleichen Namens tn Karlsbad P Böhmen) tm Alter von 49 Jahren. In Nürnberg geboren und dortselibst für den Buchhand« I ausge bildet, benützte er seine Gechilseiyahre, um sich bet ansehnlichcn Firme» 55g
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