928 Ij? 28, 2, Februar 192» LLM IVlOVLKIVLK 8L«l.^6LK 80»OLK^ bwk. Li>i wiiutt.ic:u ov^L8 vvie« Joseph Meder Von -er Scholle herauf Lebenserinnerungen des ehemaligen Direktors der „Albertina" in Wien, eines der bedeutendsten Dürer-Kenners, der als Sohn einfacher Bauern vor 70 Jahren zur Welk kam. Deshalb ist es ein schöner Erfolg, daß fast rrcicrcl Cixemvlave in s Wochen verkauft wurden, davon durch einzelne Firmen 50 und mehr Exemplare. Da dieses Buch aber nicht ein Werk für den Augenblick ist, sondern dauernden wert hat, bitten wir auch die dem Buch noch sernstehenden Kollegen, stch dafür zu verwenden, Sic werden es um so lieber tun und desto mehr von den damit zu erzielenden Erfolgen überzeugt sein, wenn Sie stch nun, da der Weihnachtsrummel vorbei ist, die Zeit nehmen, die hier abgedruckten Besprechungs-Auszüge zu lesen, „In dir Erzählweise eines Lüg,lg,n läßt uns Meder die Entwicklung zu einem jener Berufe k-nnenlernen, die — wenn sie Berufung sind — unerlernbar sind." Berliner Tageblatt, 18. XII, 27 „Beim Lesen dieses Buches, mag man häufig an Adalbert Stifter denken, dann wieder an Eichendorffs .Tauge nichts' mit seinem österreichischen Erdgcruch. Ader der Autor greift doch mehr in die Tiefe und wir erleben die schweren Lämpfe eines seinen steilen weg emportaftenden, mir starkem willen und unermüdlichem wissenschaft lichen Eifer begabten, durch mancherlei schweres Unglück Hein,gesuchten, niemals niedergedeugtcn, durch und durch vornehmen Menschen," Larl Graf Lanckoronski in Neue streik Presse, 20. XII. 27 „Grundgütiges^ herzhaftes und liebenswürdiges Erzählen," Vie Literarische Welt, 22. XII. 27 „In lebendig-plastischem Deutsch, da» an di, Sprache Gottfried Leller» erinnert, offenbart sich eine glänzende Beobachtungsgabe, echter Humor, und ein Vichtergemüt von überstrdmender, geradezu Jean paul'scher Güte und Liebe zu jeglicher Lreatur," Neue str-i« Presse, ,0. XII. 27 „Diese Ledenserinnerungen stammen von einem großen Gelehrten, aber sie sind kein gelehrtes Buch, sondern das Werk eines liebenswerten und lebendig empfindenden Menschen, eines Siebzigers, der allem Schicksal zum Trotz jung geblieben ist." Münchner Neueste Nachrichten, j7. XII. 27 „Hier kann nur gesagt!werden: ,Nimm und liesl'" Grazer volksdlatt, 20. XII. 27 vr. Robert Graf in der Grazer Tagespost vom jd. XII. 27 sagt: „Ein wertvolles Buch für wertvolle Menschen."