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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 12.10.1926
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1926-10-12
- Erscheinungsdatum
- 12.10.1926
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- Deutsch
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X- 238, 12. Oktober 1926. Redaktioneller Teil. Börsenblatt f. d. Dtschn. Buchhandel. Geschäftsabschluß durch Bevollmächtigte. Wieweit Geschäftsabschlüsse durch Bevollmächtigte den Ge schäftsherrn binden, kann oftmals zu Zweifeln Anlaß geben. Z 85 HGB, bestimmt für Handlungsagenten: »Hat ein Handlungs- ugent, der nur mit der Vermittelung von Geschäften betraut ist, ein Geschäft im Namen des Geschäftsherrn mit einem Dritten ab geschlossen, so gilt es als von dem Geschäftsherrn genehmigt, wenn dieser nicht unverzüglich, nachdem er von dem Abschlüsse Kenntnis erlangt hat, dem Dritten gegenüber erklärt, daß er das Geschäft ablehne-. Es fragt sich, ob das, was hier für den Vermittlungs- agenten bestimmt ist, auch aus einen Einkaufs- oder Verkaufsbevoll- mächtigten zutreffen soll. Im allgemeinen sind die für die Agen ten gegebenen Regeln ausdehnend auszulegen, im Schrifttum wird sogar der Bermittlungsagent bezüglich § 8b HGB. mit dem Ab- schlußagentcn gleichgestellt. Eine begriffliche Gleichstellung lehnt das Reichsgericht in einem Urteil vom 24. April 1926 (RGZ. Bd. 113, S. 261) zwar ab, gleichwohl verlange das Bedürfnis nach Schutz des Dritten, mit dem der Agent unter Überschreitung seiner Vollmacht fest abgeschlossen habe, die entsprechende Amvendung des H 8b HGB. auf den Einlaufsagenten (und dann natürlich auch aus den Verkaufsagenten). Das kibrenducd kür I:. ü. Weiss -/-!>- 50. OoKurisinZo. llr-x. von Herbert tteiebner. lleiprig: Insel-Verlug 1926. 108 8. mit 32 Ldbltäungeu uuä 184 karbigen uuä seb^varren laketn. bolw. 450 numerierte Vxplre. llpgmt. tlü. 70.—. Vorxugs- ausZLbe 50 numerierte bixplre. ?gmt. bür. 110.—. Mit einem Jahr Verspätung erscheint das Ehrenbuch für den in Lahr am 12. Oktober 1875 geborenen groben deutschen Auchkünstler Emil Rudolf Weiß. Nur ein so umfassendes und bedeutendes Wirken wie das von E. R. Weiß konnte ein solches Werk wie das vorliegende zeitigen: die ihm gewidmeten Beiträge, noch mehr das Taseliverk des Bandes, das einen Überblick über die Tätigkeit des Künstlers auf dem Gebiete der Buchkunst gibt, sind die beredten Zeugen dafür. Wir geben Julius Meier-Graese recht, wenn er in seinem Beitrag schreibt: »Weiß führt die Geschichte des modernen Buchwerks in Deutschland und personifiziert sie gleichzeitig, denn er ist von Anfang an mit ihr eng verknüpft und hat sich mit ihr entwickelt. Er ist ein moderner Mensch, von dem Verantwortungsgefühl des Führers durch drungen. Alles, was er schafft, mutz mittelbar oder unmittelbar dem Tagesbediirsiiis dienen. Er hat aus jener vielversprechenden Epoche in den neunziger Fahren, als eine junge Generation ein neues Blatt ansing, wesentliche Dinge gerettet. Es sind vielleicht die Einzigen, die mehr geworden sind, als der Enthusiasmus von ihnen erhoffte.- Ten ersten Teil des Werkes bilden die Beiträge, die von den literarischen Freunden des Dichters stamnicn: Kranz Blei, Martin Buber, Gerhart Hauptmann, Moritz Hcimann, Julius Levin, Oskar Loerke, Alfred Mombert, Hans Rups, Hans Siemsen, Emil Strauß. Einen launigen Beitrag hat Eugen Diederichs beigesteuert unter der Überschrift »Vor dreißig Jahren!-. Er erinnert darin an die ersten Beziehungen, die sich zwischen ihm und E. R. Weiß knüpften, der damals noch den Ehrgeiz hatte, auch Dichter zu sein, und eigentlich zur Gründung des Verlags von Eugen Diederichs durch seine Gedicht bände »Die blassen Cantilenen- und »Eleanor, die Geschichte einer Liebe- den Anstoß gegeben hat. E. R. Weiß war es auch, der für Engen Diederichs das bekannte Verlagswappen, den Löwen des Dona- tello, zeichnete. Es folgen in dem Buche die Abhandlungen von G. A. E. Bogcng, Hans Loubier, I. Meier-Graese, Stanley Morifon, Julius Rodenberg, die E. R. Weiß' umfassendes Schaffen als Auchkünstler zum Gegen stand haben, sowie ein Aussatz des inzwischen verstorbenen Direktors an der Staatlichen Kunstbibliothek Berlin Peter Jessen über den Hamburger Buchdrucker Johann Ludewig Schwarz. Bon den be freundeten Künstlern Karl Hofer, Emil Orlik und Karl Walser sind drei graphische Blätter beigcgeben, von denen das eine den Gefeierten selbst darstellt. Die Herausgabe des Buches wurde durch Stiftungen einiger der bedeutendsten buchgewerblichen Hcrstcllungs- und Verlagsanstalten er möglicht, besonders durch die Bauersche Gießerei, Frankfurt a. M-, den Insel-Verlag zu Leipzig und S. Fischer Verlag in Berlin. M. Für die buchhändlerische Fachbtdliothek. Alle für diese Rubrik bestimmten Einsendungen sind an die Redaktion öe6 Börsenblattes, Leipzig, Buchhändlerhaus, Gerichtsweg 26, zu richten. Vorhergehende Liste 1926, Nr. 232. Bücher, Broschüren usw. Der freie Angestellte. 30. Jahrg., Nr. 20. Berlin. Aus dem Inhalt: Die Chiffreanzeige. — Reinhvld Tschirner: Angestellte Anreißer kür den Dueb-, Kunst- und klusikalien- bandel. Wien: Kr. 40. ^.us dem lukalt: 2. Kaebirag rur k'estausgabe über Oie Wiener laguug: ZeZrüssuu^sworte pro minenter Sekriktsteller von link und lZeäeutunZ. — Die Wiener DerbsttsguuZ 1926 (8eb1uss). — Wilbelm Klüller: Die gesebiebt- liebe DntnielclunZ des Duebbaudels in Oesterreieb. — ^uskukr- ^nrei^er kür den seb^veirer. lZuekbaudel. 38. dakrZ., Kr. 18. 2ürieb: ^rt. Inst. Orell küssli. H.ns dem Inkalt: Drvvin k'raueusteiu: Kleine Diteraturbilder. VII. 8eköne Düeber. II. ^ sbe 1 m , kerd., Lerlin K 39: Keukeiten a) llelm-Leieken- Dernmittel, b) Kuustsebrikt-^iersebrikt. 2 Drospekte in 4" mit raklr. Abbild, u. kiüekrvaud rum ^usbanS. Pädagogische Berichte. Zeitschrift für wissenschaftliche und ange wandte Pädagogik. Hrsg, vom Verlag A. W. Zirkfcldt in Oster wieck a. H. 2. Jahrg., Heft 2, Sommer/Herbst 1926. Aus dem Inhalt: Dr. Mollbcrg: Pädagogische Zeitschriften, ein unentbehr liches Mittel zur Fortbildung des Lehrers. — Dr. Alfred Biese: Deutsche Dichter für Jugend und Volk. ?, 1 a o Ic w 6 1 l, D. kl., Oxkord, 50/51 Droad Street: Oatalogue ok 8ept.'l926. 32 8.^' Bonz, Adolf, L Comp., Stuttgart: Auswahl des Besten aus dem Verlag Adolf Bonz L Comp. 16 S. Dreitkopk L Härtel, Deiprig: Dditiou Dreitbopk. Kaeb Kümmern geordnetes Verreieknis. Oültig ab 15. 8ept. 1926. 16 8. 4° a. kl.: D. Dileber. 16 8. 8" klit Seblüssel rur Ermittlung von Verlegerkirmen September 1926. 4 8. 8° aussekuss kür sorialistisebe Zildungsarbeit. (^usliekerung dureb 3. ll. W. Dietr Kaekk., Lerliu.) ^us dem lubalt: Oeorg Kngel- bert Orak: Verkebrs- und Wirisebaktsgeograpbie. — Düeber- sekau. Ter Buch- und Zeitschriften Handel. 47. Jahrg., Nr. 40. Berlin. Aus dem Inhalt: Der Große Rat der deutschen Buch händler. Eine Anregung zur Neuorganisation des deutschen Buch handels. III. Der B u ch h a n d e l s a n g e st e l l t e. 5. Jahrg., Nr. 9. Leipzig. Aus dem Inhalt: Bücherpreise und wir. — Innere Wandlungen der Unternehmerschaft. — Unter Geschäftsaufsicht. — Der Ver treter. Ter Buchhändler. 7. Jahrg., Nr. 28. Neichenberg. Aus dem Inhalt: Hans Semin: Wie werde ich meinem Kunden gerecht? III. — Hans Seinm: Einiges über Lehrlingsausbildung. I. B u ch h ä n d l e r g i l d e - B l a t t. 10. Jahrg., Nr. 9 v. 25. Septem ber 1926. Berlin. Aus dem Inhalt: Die deutschen Buchhändler in Wien, 16.—21. September 1926. — Joh. Seb. Geer: Ist die alte Kommissionslieferung überflüssig geworden? — Dr. P. Martell: Zur Geschichte des englischen Bucheinbandes. — Heinz Friedr. Kainecke: Wie verkaufe ich Romane und Novellen? Zugleich ein Wort an Verleger und Autoren. — Das Kündigungsschutzgesetz für Angestellte vom 9. Juli 1926. — Die Duebausstellung in Salzburg. — Der erste buekgewerb- lieke Orosskilm Deutseblauds. — Die Debrlingskrage im 2eit- sebrikteuduekbaudel. Dietrich, Georg W., Hofverleger, München: Vom neunzehnten zum zwanzigsten Jahre. Verlagsbericht 1926/27. 24 S. m. zahlr. Abbild. 1224
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