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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 21.02.1928
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- 1928-02-21
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- 21.02.1928
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44, 21. Februar 1928. Redaktioneller Teil. — Sprechsaal. Kauft Wohlfahrtsmarken! — Der Allgemeine Deutsche B u ch h a n d l u n g 8 g e h i l f e n - V e r ba n d (Fachgruppe Buchhan del im D. H.-V.) richtet erneut au den Gesamtbuchhandel und das graphische Gewerbe die dringende Brtte, durch Kauf von Hindenburg- Wohlfahrtsbriefmarken mitzuhelfen, die bittere Not unserer Mit menschen zu lindern. Es kann auf dem Gebiet sozialer Fürsorge nicht genug getan werden, und jeder, der durch Verwendung von Wohlfahrtsmarken den A. D. B.-V. in die Lage versetzt, Mittel der Deutschen Nothilfe, bzw. Hindenburgspende zuzusühreu, tut ein gutes Werk. Besonders den Firmen empfehlen wir, doch wenigstens an einem Tage einmal ihre gesamte P o st mit Wohl fahrtsmarken zu frankieren. Sehr handlich sind auch die Markenheftchen zum Preise von 1.50 Mk. und daher zum Privat gebrauch sehr zu empfehlen. Die Marken, die neuerdings bis Ende Juni Gültigkeit besitzen, sind in folgenden Werten zu beziehen: 8 Psg. (15 Pfg. Verkauf), 15 Psg. (30 Pfg. Verkauf), 25 Psg. (50 Pfg. Verkauf) und 50 Pfg. (1.— ME. Verkauf). Bestellungen auf Wohl fahrtsmarken nehmen die Geschäftsstellen Leipzig C 1, Hospi tal st ratze 25, und Berlin SW. 11, Königgrätzer Straße 86, des A. D. B.-V. gern entgegen. Versand nach aus wärts erfolgt gegen Nachnahme oder gegen Voreinsendung des Be trages. Nerkebrönaebrickten. Berliner amtliche Devisenkurse »m I». F.bruar IS-S am 20 Februar 1928 Geldkurs BrirtturS Geldkurs Briefkurs l ^ 20.407 yaää? 20,405 20.445 100 Guld. 168 48 168,40 168.74 Pcs.) 1 Peso 1,790 1,790 1.794 100 Kr. m.39 111,36 111,58 100 Kr. 112,10 112,35 100 Kr. 112,31 112,29 1 8 4,1855 4.1855 100 Belga 58.255 58,25 Italien 100 Lire 22,18 22.! 8 Paris 100 Frcs. 16.445 >6,445 100 Frcs. 80 52 80.68 70,88 71.02 70,91 71,05 0,503 0,505 0.503 0,505 1 Acn 1.963 1,967 1.963 1.967 Prag 100 Kr. 12,407 12.427 12.103 12 423 100 Finnin. 10.54 10.56 10.5.18 10.558 Lissabon Sofia 3 031 100 Dinar 7.367 100 Schill. 58 95 59,17 100 Pcngö 73,16 73,15 73,29 100 Guld. 81,57 81,73 81.57 81,73 1 tiirk. ^ 2,121 2.125 2,118 2,122 Athen 100 Drachin. 5,574 5.586 5,574 5,583 1 äghpt. L? 20.93 20.97 Bukarest 100 Lei 2,564 2.576 Warschau . . . . 100 ZlötU 46,85 47.05 Riga 100 Lais 8>,705 81,045 Reval lOOEstn.M. 112,15 112,65 100 Litas 41,535 41,715 ?ersona1nacbrlclrten. Wahl in die Internationale Handelskammer. — In den neuge- gründeten Postausschutz der Internationalen Handelskammer wurde als Vertreter der Deutschen Gruppe Herr vr. b. e. Paul Schu mann,Stuttgart, Mitglied des Verwaltungsrats der Deutschen Neichspost und Vorsitzender des Verkehrsausschusses des Württ. In dustrie- und Handelstags, gewählt. 75. Geburtstag. — Herr Kommerzienrat Felix Krais in Stuttgart vollendete am 18. Februar das 75. Lebensjahr. Ein Leben, dem die Früchte hingebungsvoller Arbeit nicht versagt blieben und dem volle Anerkennung und Wertschätzung in den Fachkreisen und darüber hinaus gezollt wird. 1887 gründete er die Verlags buchhandlung Felix Krais in Stuttgart, die heute von seinem Sohn, Herrn Walter Krüis, geführt wird. Von den Verlagswerken seien besonders einige umfangreiche, so von Goebel »Die graphischen Künste der Gegenwart«, 3 Bände (1895—1910), an denen Krais als Herausgeber mitgewirkt hat, ferner Loubier »Die deutsche Buch kunst« und »Handzeichnungen deutscher Meister«, herausgegeben von Max I. Friedländer, erwähnt. Am 1. Januar 1893 übernahm der Jubilar die Hoffmannsche Buchdruckerei in Stuttgart, die er unter Hinzufügung seines Namens weiterführte, nachdem er bereits über zehn Jahre die Geschäftsführung innegehabt hatte. Auch diese Firma befindet sich seit 1024 im Alleinbesitz des Herrn Walter Krais. Für das graphische Gewerbe hat Herr Kommerzienrat Krais Anerkanntes geleistet. 1906 gründete er die Fachschule für das Buchür-uckergeweLbe in Stuttgart, deren Leitung er auch übernahm. Im Kriege gestaltete er die Schule zu einer Verwuudetenschule für Buchdrucker um und hat so viel Segen gestiftet. Er verfaßte damals das Nachschlage werk »Verwendungsmöglichkeiten der Kriegsbeschädigten«, dem noch der »Ratgeber für die Kriegsbeschädigten der geistigen Berufe« folgte 1910 wurde dem Jubilar die Große Goldene Medaille für Kunst und Wissenschaft am Bande des Friedrichsordens verliehen. Gestorben: am 14. Februar infolge Herzschlags Herr Hofrat Rudolf H e i n z e, Kgl. Sächs. Hofbuchhändler, Inhaber der Firma G. A. Kaufmanns Buchhandlung in Dresden, im 66. Lebensjahre. Uder 40 Jahre war der Verstorbene Inhaber der in Dresden und weit darüber hinaus hochangesehenen Firma. Dem rastlos Tätigen wurde im Jahre 1917 der Hofratstitel verliehen. Viele Jahre hat Herr Hofrat Heirrze auch seine Kenntnisse und Erfahrungen in den allgemeinen Dienst des Buchhandels gestellt: so von 1899 dis 1902 als Vorsitzender des Vereins Dresdner Buchhändler und von 1901 bis 1906 als 1. Vorsitzender im Buchhändlerverband für das Königreich Sachsen. Ferner: am 7. Februar 1928 nach kurzer Krankheit Herr Wilhelm Nocholl, Inhaber der Firma A. H. Gottschick-Witter's Buch-, Kunst- und Musikalienhandlung in Neustadt (Haardt). Der Verstorbene war seit 1891 Inhaber der Firma, die jetzt von der Witwe, Frau Julie Nocholl, weitergesührt wird. Sprecbsaal Wie die Reichspost heute die deutsche Wirtschaft fördert uud ihre Aeberwachungsbcamren produktiv arbeiten. (S. Nr. 24 und SS des Bbl.> Auf die Gefahr hin, daß uns der Postminister nach dem be rühmten . euen Breslauer Verfahren des Querulantenwahn sinns zeihen wird, müssen wir der Oberpostdirekton Leipzig nicht nur sagen, daß ihre zweite Antwort auch unbefriedigend ist, sondern daß sie sich um die Hauptsache herum drückt. Sie stürzt sich mit einer gewissen Begeisterung auf Punkt 1 unserer Erwide rung, weist nach, daß der Satz »Gefl. umgehend zurück an Vanden- hoeck L Ruprecht, Güttingen« auch im Sinne der Postbestimmungen mehr als fünf Worte umfaßt, da die Absender, Vandenhoeck Ruprecht, mitzuzählen seien. Zugegeben. Es ist aber ganz gleichgültig, ob 5 oder 7 Worte, wenn der Vermerk sich auf den Druck bezieht. Diese Frage hatte die Direktion in ihrem Antwortschreiben an uns ohne Angabe von Gründen verneint, begründete ihre Entscheidung aber aus unsere Kritik hin in Nr. 24 des Börsenblattes mit den Worten der Vor- instanz folgendermaßen: »Das Postamt C 1 hier hat es als zweifellos und selbstverständlich betrachtet, daß der Stempelabdruck nicht den Druck, sondern die Behandlung nach dem Druck be trifft, also im Sinne der Drucksachen-Vorschristen eine besondere briefliche Mitteilung darstellt«. In Nr. 36 hatten wir daraufhin als Punkt 2 den zugrunde liegenden geschäftlichen Vorgang dargelegt, den Irrtum nachgewiesen und freundlich-milde von einer »falschen Auffassung« gesprochen. Jetzt müssen wir sagen, Postamt Leipzig C 1 und Oberpostdircktion haben über einen wirtschaftlichen Vorgang geurteilt, ohne auch nur eine Ahnung von seinem regelmäßigen Verlauf zu haben, und die Oberpostdircktion, dieses Mal von uns »belehrt«, glaubt, sich vor nehm darüber hinwegsetzen zu dürfen, indem sie — einen Nebenpunkt berichtigt. Wir möchten empfehlen, Postamt C 1 zu belehren, daß, da Korrekturen vor, nicht nach dem Druck versandt werden und ihre Rücksendung eine Vorbedingung für den Druck ist, der Stempel abdruck unmöglich »die Behandlung nach dem Druck« (was denkt sich das Postamt darunter?) betreffen konnte. In einer zukünftigen Ausgabe der Drucksachenbestimmungen hoffen wir auf Seite 17 obep unter den Beispielen »zulässiger Bemerkungen« auch: »Gefl. um gehend zurück an «zu finden. Dann ist der unerfreuliche Kampf um 15 Pfg. Strafporto nicht vergeblich gewesen. Göttingen. Vandenhoeck L Ruprecht. Verantwort!. Schriftleiter: Kranz Wagner. — Verlag: Der Vvrsen verein der Deutschen Buchliändler zu Leipzig, Deutsches NuchhändlerhauS. Druck: E. HcdrtchNachf. Sämtl. in Leipzig. — Anschrift d. Schrtftleitung u. Expedition: Leipzig. Gerichtsweg 26 iBuchhändlerhauvi. Postschltcbfach 274/7S. 196
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