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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 28.01.1928
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- 1928-01-28
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- 28.01.1928
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X- 24, 28, Januar 1928. Redaktioneller Teil. Physikalische Werkstätten A.-G. in Göttingen. — Die Aktionäre der Gesellschaft werden zur 7. ordentlichen Generalversammlung aus Mittwoch, den 1. Februar 1S28, nachm, g Uhr, nach Göttingen in das Volkshaus, Wiefenstraße 1l>, eingeladen. Tagesordnung: 1. Vor lage des Geschäftsberichts für das Geschäftsjahr ISA,. L. Beschluß fassung über die Bilanz sowie die Gewinn- und Verlustrechnnng sür 1SLS. 3. Entlastung von Vorstand und Anfsichtsrat. 4. Ver schiedenes. Tie Aktionäre der Gesellschaft werden zur 8. ordentlichen Gene ralversammlung auf Donnerstag, den L. Februar 1928, nachm. 3 Uhr, nach Göttingen in das Volkshaus, Wiesenstraße lg, eingeladen. Tages ordnung: 1. Vorlage des Geschäftsberichts für das Geschäftsjahr 1827. 2. Beschlußfassung über eine Herabsetzung des Stammkapitals von 1105 ovo Reichsmark um 882 SM RM aus 222 SM RM durch Zusammenlegung der Stammaktien im Verhältnis S:1 und der Vorzugsaktien im Verhältnis 2:1 unter Fortfall des erhöhten Stimmrechts der letzten. 8. Beschlußfassung über die Erhöhung des auf 222 SM RM zusammengelegten Grundkapitals um «inen Betrag bis zu MO ÜM RM. 4. Beschlußfassung über die Sanierungs bilanz als Abschlußbilanz sür das Geschäftsjahr 1927. S. Entlastung von Vorstand und Aussichtsrat. S. Beschlußfassung über die im Zu sammenhang mit der Kapitalszusmnmenlegung und Erhöhung er forderlichen Änderungen des Gesellschastsoertrags. 7. Neuwahl von Aussichtsratsmitgliedern. 8. Verschiedenes. (Deutscher Reichsanzeiger Rr. 11 vom 13. Januar 1928.) Gegenwartsfragen des Einzelhandels. — Unter dem Titel »Gegenwartsfragen des Einzelhandels- erschien jetzt der Bericht über die .Einzelhandclstagung im Oktober v. I. Das Heft bringt neben den Ansprachen des Reichswirtschastsministers und des Preußischen Handelsministcrs wertvolle Darstellungen über di« Lage des Lebens mittel- und Textiliinzelhandcls und über das Problem des Einzel händlers als Abnehmer und Lieferant, seine Umsätze undseine Unkosten. Eine Reihe von Bildtafeln in Kunstdruck, die vorbildliche Geschäslshaus- und Ladenbauten wiedergeben und von Herrn Ministerialrat vr. Behrendt in seinem Lichtbilbcrvortrag gezeigt wurden, sind dem Buche belgcfügt, außerdem ein Verzeichnis des Vorstands, des Ver waltungsausschusses und der Mitglieder der Hauptgemeinschaft des Deutschen Einzelhandels. Die Broschüre ist gegen Einsendung von RM 1.60 portofrei von der Hauptgemeinschast des Deutschen Einzel handels, Berlin NW 7, Neue Wilhclmstraße 2, zu beziehen. Dichtcrpreise. — Der württcmbergische Goethe-Bund hat in diesem Jahre zum erstenmal seinen Literaturpreis von 10M Mark für das beste Buch eines württcmbergischen Dichters verliehen, und zwar an den Lyriker und Romanschriftsteller Hans Heinrich E h r l e r. Die Gesellschaft der Bücherfreunde zu Chemnitz hat ihre Ehren gabe für das Jahr 1927 in Höhe von 7S0 Mark der Dichterin vr. b. c. Ag n e s M t e g e l zu Königsberg verliehen. Der Dichtcrprcis der Stadt München ist Hans Carossa auf einstimmigen Beschluß des Preisrichterkollegiums zucrkannt wor den. Der Preis, der sür das Fahr 1827 gilt, beträgt 3000 RM. Bei dieser Gelegenheit wird bekanntgegeben, daß der Stadtrat von München im Gemeindehaushalt eine Summe von 2000 Mark bereitgeftellt hat, die als Zuschüsse zur Herausgabe von Werken der Dichtkunst verwendet werden sollen. Der Zuschuß beträgt SV Mark je Bogen und bars SV0 Mark nicht übersteigen: auch wird er nur gewährt, wenn der Druck ohne diesen nicht möglich ist. Achtung! Warnung vor Ankauf! — Am 19. oder 20. Januar ist aus der Bücherei des Seminars für Buchhandelsbetriebslohre an der Handelshochschule in Leipzig aus bisher noch unaufgeklärte Weise abhanden gekommen: A Survey os Libraries in the United States conbucted by the American Library Association. Vol. 1—2. Chicago 1926. Die beiden Bände sind in blaues Leinen gebunden und völlig ungebraucht. Sie tragen noch keinen Bibliotheksstempel, sondern am oberen Rande der Titelblätter nur eine Bleistiftsignatur. Zweck dienliche Mitteilungen an die Schriftleilung des Bbl. erbeten. Warnung vor Ankauf von Inkunabeln. — Die Pressestelle des Magistrats in Frankfurt a. M. schreibt uns: Ans der hiesigon Stadtbtbliothek ist eine Reihe wertvoller Inkunabeln veruntreut wor den. Vor Ankauf von Inkunabeln, deren Herkunft nicht einwandfrei nachgewieseu ist, wird vom Magistrat gewarnt. Die Voss. Ztg. vom 26. Januar schreibt zu diesem Vorkommnis: Die Diebstähle wurden begünstigt durch den Umstand, daß es den Gelehrten, die bei der Stadtbibliothek bekannt sind und dort arbeiten, 106 gestattet ist, ohne die Hilse von Angestellten oder Beamten der Bibliothek selbst sich Bücher sür ihre wissenschaftlichen Arbeiten zu entleihen. Das machte sich auch der Privatgclchrte vr. Arnuls Kogler, der in der Arndtstraße in Frankfurt a. M. eine Villa besitzt, zu nutze und nahm wertvolle Werke aus dem 15. und 16. Jahrhundert mit in seine Wohnung, die bei der polizeilichen Nachforschung dort gefunden wurden. Man kam den Diebstählen dadurch aus die Spur, daß bei Frankfurter Antiquaren wertvolle Drucke in der letzten Zeit zum Verkauf angeboten worden sind. Uber den Umsang der Unterschlagungen und Diebstähle meldet heute die Neue Leipziger Zeitung, daß die Verluste 7V—86 Tausend Mark betragen sollen. Verbotene Druckschrift. — In der Strafsache gegen den Studienassessor Heinrich Herders aus Hagen, Schillerstraße 3, geb. am 2. März 188S in Warendorf, wegen Vergehens gegen 88 416, 111, 112 StrGBs., hat das Schöffengericht in Hagen (Westfalen) am 2ö. Januar 1827 bzw. die I. große Strafkammer des Landgerichts Hagen i. W. am 1. Inn! 1927 bzw. der 3. Straf senat des Reichsgerichts in Leipzig am 16. November 1927 für Recht erkannt: Die zur Herstellung des Artikels »Reichswehrsoldat» in der Zeitschrift »DasandereDeutschland-Nr. 16 des 6. Jahr gangs 1926 verwandten Platten und Formen werden eingezogen. 8 I> I 76/26. Hagen i. W., den 19. Dezember 1927. Die Staatsanwaltschast. (Deutsches Fahndungsblatt Nr. 8761 vom 23. Januar 1928.) Berkekrönackriekten. Berliner amtliche Devisenkurse »m LS. Januar ISS» NN, 27. Januar IS2S Geldkurs Brief,urS Geldkurs Briefkurs London 1 ^ 20,43 20,47 20,425 20,465 100 Guld. 169.06 169,40 169,07 169,41 Buen. Aires (Pap -Pes.) 1 Peso 1,792 l,796 1,791 1.795 Lslo 100 Kr. 111,50 111,72 111,50 111,72 100 Kr. 112,25 112,47 112,24 112,46 100 Kr. 112,47 112,69 112,39 112,61 New dort. . . 1 5 4,1910 4.1990 4.1905 4,1985 100 Belga 58.» 8 58,50 58,365 58,485 100 Lire 22,195 22,235 22,185 22,225 100 Frcs. 16.47 16.51 16,47 16,51 100 Frcs. 80.705 80,865 80,71 80,87 100 Pesetas 70.85 70,99 71,05 71.19 0,5060 0,5080 0,505 0,507 1 Yen 1,968 1,972 1,966 1.97 Prag 100 Kr. 12,422 12,442 12,42 12.44 Hclsingfors . . 100 Finnm. 10.557 10,577 10,553 10,573 20,23 20,27 20.23 20,27 3,027 3 033 3.030 3,036 100 Dinar 7,376 7.390 7.376 7,390 Wien 100 Schill. 59 08 59,20 59,055 59.175 Budapest . . . 100 Pcngö 73,28 73,42 73,25 73,39 100 Guld. 81,68 81,84 81,68 81,84 Konstantinopel. 1 türk. zL 2,143 2,147 2,14 2,144 Athen 100 Drachm. 5,564 5,576 5,564 5,576 1 ägypt. -L 20.952 20 992 Bukarest. . . . 100 Lei 2,584 2,596 100 Zlott, 46,95 47,15 Riga 100 LatS 80,37 81,03 Reval lOOEstn.M. 111,25 112,75 100 Lilas 41,485 41,665 7ersvnalnackrlckten. Richard Lotties ß (s. a. Bbl. Nr. 26). — Der Verlagsbuchhändler Richard Lotties ist am 17. Januar von uns gegangen. Ein tüchtiger Buchhändler, ein ganzer Mann, ein guter Mensch. Nur wenige haben ihn kennen und schätzen gelernt, wie er es verdiente; er liebte es nicht, zur Schau zu tragen, was jeder hätte schätzen müssen. 1878 in Wien geboren, erlernte er den Buchhandel in der Sall- mayerschen Buchhandlung ebenda. Seine ersten Gehilsensahre ver brachte er auch in diesem Hause bzw. bet Leo L Comp. (Kollegen) in Wien. Die Wanderjahre führten ihn nach Riga zu E. Bruhns. 1866 kehrte er nach Wien zurück, um in leitender Stellung eine Reihe von Jahren der Firma Schallehn L Wollbriick seine Arbeits- krast zu widmen. 1968 machte er sich mit einem kleinen Versand geschäft selbständig, in welchem er durch fleißige, zähe Arbeit auch schöne Erfolge erzielte. Der Ausbruch des Weltkrieges zwang ihn, diese Tätigkeit zu unterbrechen. Den etngetretenen Verhältnissen Rechnung tragend, stellte er seine Arbeit NM, versorgte die Kriegs gefangenen mit Lektüre und Hilfsmitteln zur Erlernung der deut-
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