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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 28.05.1925
- Strukturtyp
- Ausgabe
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- 1925-05-28
- Erscheinungsdatum
- 28.05.1925
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- Deutsch
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8762 Börsenblatt f. d. Dtschn. Buchhandel. Redaktioneller Teil. — Mitteilungen der Werbestelle. 123, 28. Mai 1925. nommen und hatte bei der Festtafel seinen Platz an dem Tisch der Ehrengäste. Der »Rübezahl« dankt an dieser Stelle nochmals dem Jubilar dafür. Breslau, 21. Mai 1925. Carl Müller, i. Fa. Victor Zimmer, stellvertretender Vorsitzender des »Nttbezahl< F. Brnckmann Aktiengesellsch«ft in München. — Rechnungsabschluß am 31. Dezember 1924. Vermögenswerte Grundstücke und Gebäude Maschinen und Einrichtungen der technischen Abteilungen. Rohstoffe, halbseitige und fertige Arbeiten Wechielbestand Buchsorderungen Bargeld 1 546 253 580 93 l 447 109 269 492 18 737 118 652 71462 423 279 12 272 52 90 61 43 39 53 11 01 Verbindlichkeiten 3 488 190 50 § Stammaktien 2800000.— Vorzugsaktien ^ 5 000.— 2 805 000 — Totschuldoerschreibungen von 1922 8 333 80 Bankhypoiheken 125 622 13 216 895 55 Rückstellung für Besitzabgabe 13 650 84 Reingewinn für 1924 318 688 18 3 488 190,50 Gewinn- und Verlustrechnung für das Jahr 1924. Soll. ./k L, Ausschüttung für 1923 39 488 23 Abschreibung auf Gebäude k 14 747 — Abschreibung auf Maschinen, Einrichtungen und Schriften ^ 70 659.61 85 306 61 Verlagsunkosten - 121 496 80 Steuern und Umlagen 287 160 22 Reingewinn für 1924 318 688 18 852 140 04 Haben. Betriebsgewinn 1924 852 140 04 852 140>04 Der Geschäftsbericht der Firma teilt mit: Die Ergebnisse unserer Betriebe waren im Jahre 1924 zufriedenstellend, wenn man die allgemeinen wirtschaftlichen und die drückenden steuerlichen Ver hältnisse in Berücksichtigung zieht. Das Noherträgnis stellt sich nach Abzug einer Ausschüttung von 89 488.23 Mk. aus dem Reingewinn des Jahres 1923 ans 812 651.81 Mk., von welchem 85 306.61 Mk. Abschreibungen, 121496.80 Mk. allgemeine Verlagsunkosten und 287 160.22 Mk. Steuern und Umlagen zu decken sind. Somit steht der Gesellschafter-Versammlung ein Betrag von 318 688.18 Mk. zur Ver fügung. Die Bnchschulden betragen 216 895.65 Mk. (gegen 89 800.80 Mk. in der Goldmarkumstellungsbilanz vom 1. Januar 1924), denen an Bankguthaben 118 652.39 Mk. (71854.48 Mk.), ?n Buchsorberungen 423 279.11 Mk. (157 17169 Mk.), sowie 71462.53 Mk. (12 268.02 Mk.) in Wechseln, 12 272.01 Mk. (0 922.39 Mk.) in Bargeld und 18 737.43 Mk. <31367.47 Mk.) in Wertpapieren gegenüberstehen. Die Generalversammlung ist aus den 6. Juni 1025 einberufen. Aufsichtsrat und Vorstand schlagen vor, von 318 688.18 Mk. Rein gewinn der gesetzlichen Rücklage 80 000.— Mk. ziMweisen, der Not kasse der Arbeiter und Angestellten 12 000.— Mk., der Pcnsionskassc der Direktoren ebenfalls 12 000.— zu überschreiben: zur Verteilung einer Dividende von 7 52 auf 5 000.— Mk. Vorzugsaktienkapital 350.-- Mk. und einer Dividende von 652 auf 2 800 000.— Mk. Stamm aktienkapital 168 000.— Mk. zu verwenden und nach Abzug der sahungsg«mäßen und vertraglichen Tantiemen den Nest von 85 671.58 Mk. auf neue Rechnung vorzutragen. Nach den bisherigen Ergebnissen des laufenden Geschäftsjahres dürfte, falls nicht unvorhergesehene Verhältnisse eintreten, wieder mit einem befriedigende» Eroebnis zu rechnen sein. Wurfsendungen von Drucksachen. — Das neueste Amtsblatt des Reichspostministeriums (Nr. 47) enthält folgende Verfügung über die Wurfsendungen, über welche neue Einrichtung im Bbl. Nr. 64. 68, 72, 80, 88 u. 100/101 berichtet worden ist: 1. Die Behandlung von Wurfsendungen, die in offenem lim schlage oerteilt werden sollen, stößt im Postbetrieb insofern aus Schwierigkeiten, als bei der Bestimmungs-Postanstalt zur Feststellung der Empfängergattung — die am Kopfe jedes Druckstttcks anzugeben ist — das Druckstück aus dem Umschläge herausgenommcn rocrdrn muß. Es ist daher fortan in Anspruch zu nehmen, daß der Auftrag geber in solchen Fällen die Empfängergattung auf der Vorder seite des Umschlags angibt. Auf dem Druckstück selbst kann sie in diesem Falle fehlen. Ebenso müssen Druckstücke, die in einer de- stimmten Faltung verteilt werden sollen, so zusammengelcgt sein, daß die Angaben über die Empfängergattung auf die Außenseite der ge falteten Sendung zu stehen kommen, sodaß sie ohne weiteres gelesen werben können. 2. Die den Wurfsendungen von den Absendern für die Bestim- mungs-Postanstalt beizulegenden »Mitteilungen« sind nach den bis herigen Erfahrungen in Briefform gehalten. Dies hat den Nachteil, daß die Rücksendung au die Aufgabe-Postanstalt nur unter Umschlag möglich ist. Die Versender von Wurfsachen haben fortan nur Mit- teilnngsvordrucke in Kartenform zu verwenden, die auch auf der Auf schriftseite für die Rücksendung entsprechend vorbereitet sein müssen. Jahrtausendseicr der Nheinlande in Leipzig. — Der Nheinlä u- der-Veretn Leipzig E. V. veranstaltet am 17. Juni im Zoologi schen Garten zu Leipzig eine Erinnerungsfeier des tausendjährigen Be stehens der Nheinlande. Zur Deckung der Unkosten wird ein Ein- trittsgeld von 1 Mk. für die Person erhoben. Mitteilungen der Werbestelle. Buchbesprechungen durch die Rundfunksender Wir freuen uns. bekanntgeben zu können, daß die Mittel deutsche Rundfunk A.-G. Leipzig. Markt 4. wie auch der Südwest, deutsche Rundfunkoienst, A.-G., Frankfurt/Main. Eiserne Hand 5, sich dazu entschlossen haben, eine Einrichtung zu treffen, von der wir günstige Wirkungen iür den Buchhandel erhoffen. Der Leipziger Werke Proben^aus wertvollen Büchern gelesen werden, soweit das urheberrechtlich gestattet ist. Deo Frankfurter Sender dagegen be spricht die bei igm eingehenden Werke ähnlich, wie das Zeitschriften und Tageszeitungen tun, soweit sie ihm empfehlenswert erscheinen. Werke, die der Sender nicht empfehlen zu können glaubt, werden nicht besprochen. In einigen besonders wichtigen Fällen behält sich der Sender vor. im Anschluß an die Besprechungen auch eine Leseprobe zu veranstalten, auch hier in einer Weise, daß ein Konflikt mit dem Urheberrecht ausgeschloffen ist. Der Hamburger Sender (Nordische Rundfunk A.-G. Hamburg. sprechung der ihm eingesandten Werke. Die Werbestelle glaubt, daß dieses Vorgehen der drei wichtigen Sender zu begrüßen ist. Es liegt ebensosehr im Interesse der Sender, die dadurch Kreise gewinnen können, die bisher dem Rund funk noch abwartend gegenübergestanden haben, wie im Interesse Wir bitten die Herren Verleger, das Vorgehen dieser Sender dadurch zu unterstützen, daß sie ihre wertvollen Neuerscheinungen in der üblichen Weise als Rezensions-Exemplare den Sendern zur Verfügung stellen. Es wird ratsam sein, sich bei der Versendung von Rezensions-Exemplaren an die Presse regelmäßig die Frage vorzulegen, ob sich die betreffenden Werke auch für eine Besprechung sin Rundfunk eignen. Wir hoffen, daß auch die übrigen Sender dem vorbildlichen vorkommenden Falls an dieser Stelle darüber berichten. Von den hier mitgeteilten neuen Einrichtungen ist die übrige Rundfunkwerbung des Buchverlages in keiner Weise betroffen; sie besteht in der allen Weise auch bei den drei genannten Sen- dern fort.
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