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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 15.05.1925
- Strukturtyp
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- 1925-05-15
- Erscheinungsdatum
- 15.05.1925
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- Deutsch
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- ZeitungBörsenblatt für den deutschen Buchhandel
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X- 113. 15. Ma> 1925. Redaktioneller Teil. VSNtNblatl f. d. Dtichn. Buchhandel. 8023 Redaktioneller Teil. (Nr. 64.) Die Jahrhundertfeier des Vörsenoereins. ii. (I s. Bbl. Nr. 111.) Im Protokoll über die Hauptversammlung des Börsen vereins, das wir in Nr. 111 an erster Stelle veröffentlicht haben, ist schon erwähnt worden, daß zur Jubelfeier des Börscnvcreins so zahlreiche Bcgrüßungstelegramme und Glück wunschschreiben von Behörden, Handelskammern, wirt schaftlichen Verbänden, Bibliotheken, wissenschaftlichen Insti tuten, Gelehrten, Schriftstellern, buchhändlerischen Vereini gungen des In- und Auslandes, Gehilfenverbänden, Verbän den des graphischen Gewerbes, Einzelpersonen usw. eingcgangen sind, daß in der Hauptversammlung von einer Verlesung all der Glückwünsche abgesehen werden mußte. In den letzten Tagen hat sich die Zahl der Beglückwünschungen noch erhöht. Bevor wir in der Berichterstattung über die Feierlichkeiten fortfahrcn, halten wir es für angebracht, zunächst die durch Post und Telegraph eingegangenen Glückwünsche den Mitgliedern des Börsenvereins zur Kenntnis zu bringen. Behörden: Stellvertreter des Reichspräsidenten vr. Simons: Dem Börsenverein der Deutschen Buchhändler spreche ich zu seiner Hundertjahrfeier meine herzlichsten Glückwünsche aus. Ihr Verein hat in seiner hundertjährigen Arbeit nicht nur die mustergültige Organisation des Deutschen Buchhandels ge schaffen, sondern sich auch um das gesamte deutsche Schrifttum bleibende Verdienste erworben, deren das Reich heute dankbar gedenkt. Möge dem Börsenverein auch in der Zukunft eine erfolgreiche Arbeit und eine gute Weiterentwicklung beschieden fein. R e i ch s w i r t s ch a f t s m i n i st e r vr. Neu Haus sandte außer einem Glückwunschschreiben noch ein Telegramm: (Brief.) .... Mit bestem Dank für die Einladung ver binde ich aufrichtigste Wünsche für den Verein, der nun mit Stolz und Genugtuung auf eine an Arbeit und Erfolgen reiche Vergangenheit von 100 Jahren zurückblicken kann. Wenn das deutsche Buchgewerbe sich in dieser Zeit machtvoll entwickelte und Iveit über die Grenzen des Reiches in hohem Ansehen steht, so kann der Börsenverein mit Recht einen guten Teil des Ver dienstes hieran für sich in Anspruch nehmen. Wenn diese glück liche Entwicklung für Deutschlands Wissenschaft, Volksbildung, Kunst und literarisches Schaffen jeder Art reiche Früchte trug, so dankt auch die Allgemeinheit dem Börsenvcrein für seine Wirksamkeit. Da er in der Vergangenheit manche schwere Zeiten Überstunden und in diesen seinen Mitgliedern zielbewusst und tatkräftig Hilfe geleistet hat, ist die Erwartung berechtigt, daß er auch in Zukunft eine starke Stütze des Buchgewerbes und damit ein wirksamer Förderer und treuer Hüter der gei stigen Güter der Nation sein möge (Telegramm.) Dem Börscnverein an seinem Ehrentage Glück zu wünschen wegen seines segensreichen Wirkens in einem Jahrhundert und Glück für weitere Arbeit zum Besten des Be rufes, dem er dient, und allen, denen das Schaffen deutschen Geistes und die Verbreitung seiner Werke zugute kommt, ist mir eine besondere Freude. Möge seinem unermüdlichen Stre ben in diesem Sinne stets voller Erfolg beschieden sein und möge es ihm insbesondere auch gelingen, trotz mancher Schwie rigkeiten die Verbreitung des deutschen Buches im Auslände wieder auf eine Höhe zu bringen, die dem durch den Weltkrieg jäh unterbrochenen Entwicklungsgänge und der Bedeutung des deutschen Buches im internationalen Geistesleben entspricht. R e i ch s m i n i st e r vr. St re je mann: Bedaure lebhaft infolge politischer Lage, die Anwesenheit in Berlin erforderlich macht, an Teilnahme Jahrhundertfeier verhindert zu sein. Möge der Tag, an dem Sie aus hundert jährige Tätigkeit für deutschen Geist und deutsche Kultur zurück blicken, ein Markstein sein für weiteres Wirken an dem Werke des Wiederaufbaus Deutschlands. Nehmen Sie in diesem Sinne meine besten Wünsche für Ihre Jubiläumstagung entgegen. Reichspostminister Stingl: Mit dem Danke für Ihre freundliche Einladung zu der am 11. Mai stattfindenden Festversammlung verbinde ich die besten Wünsche für das weitere Gedeihen des Börsenvcrcins der Deutschen Buchhändler. Staatssekretär Sautter, Reichspostininiste- rium: .... ich wünsche der Feier einen schönen Verlaus und dem Börscnverein auch für die Zukunft besten Erfolg. Ministerialdirektor Küsgeu, Reichspostmini- st c r i u m: .... ich nehme Veranlassung, dem Börsenvercin zu dem Erreichen dieses wichtigen Marksteins auf seinem Wege meine herzlichsten Glückwünsche auszusprechcn. Möge er weiter wach sen, blühen und gedeihen! Der Ministerpräsident des Freistaates Sachsen Hcldt: Zu dem seltenen Jubeltage des Börsenvereins spreche ich ihm meine besten Wünsche in der Gewißheit aus, daß der Börsenverein seinen bewährten Grundsätzen getreu auch in Zukunft gedeihlich wirken wird. Präsident des Landtages des Freistaates Sach sen Win ckler gestattet sich, seine Glückwünsche zum Ausdruck zu bringen. Bolksbildungsminister des Freistaates Sach sen vr. Kaiser: In letzter Stunde plötzlich verhindert, am 100jährigen Jubiläum tcilzunehmen, bitte ich mein Nichterscheinen zu ent schuldigen und gleichzeitig beste Wünsche für weiteres pracht volles Blühen des Deutschen Buchhandels cntgcgenzunehmcn. Der Bayerische Ministerpräsident vr. Held: Dem Börsenverein der Deutschen Buchhändler, der aus ein hundertjähriges Bestehen in guten und schweren Zeiten, reich an Arbeit, aber auch reich an Erfolgen, zurückblickt, spreche ich zu seinem Jubiläum die herzlichsten Glückwünsche aus und wünsche ihm weiterhin reichstes Blühen und Gedeihen. Der Bayerische S t a a t s m i n i st e r für Unterricht und Kultus vr. Matt: Bei der Bedeutung und dem Ansehen des Börscnvcreins der Deutschen Buchhändler würde ich es bei den mannigfachen Beziehungen, die mein Ministerium mit dem deutschen Buch handel verbinden, unter normalen Verhältnissen als selbstver ständliche Dienstpflicht erachten, der freundlichen Einladung zu folgen und durch mein Erscheinen bei dem Feste meiner Hochachtung für den festgebcnden Verein und der Teilnahme an seinen wichtigen Bestrebungen Ausdruck zu verleihen. Leider aber bin ich durch wichtige Geschäfte, insbesondere die Behand lung meines Etats in dem morgen wieder zusammeutretendcn Landtage hier unabkömmlich, sodaß ich bedauerlicherweise aus ia«s>
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