8528««ri-ndi<ur I. ». Dtt«». enchh»»va. Künftig erscheinende Bücher. X- 141, 18. Juni 1924, Rudolf Vresdev Me ILnimer dev ^rau v. Sonnensels So lautet -er Titel eines neuen Buches -es beliebten Autors, -as En-e Juni in geschmackvoller Ausstattung mit Umschlag un- Ganzleinenban- nach Entwurf von Professor Belwe, Leipzig, in unserem Verlag erscheinen wir- ------- 304 Seiten bestes holzfreies Papier Ladenpreis: Geheftet 4 - / Gebunden L 80 Einzeln / 40 gemischt --- 407 Rabatt. Vorzugs-Angebot: Auf diese Anzeige vorausbestellte Exemplare mit Rabatt! „In meinen früheren Büchern ist nie von streu von Sonnensels die Rede gewesen, auch da nicht, wo ich mal von meinem eigenen Leben erzählte. Und doch Hai'« mich bei jedem Buch gereizt, sie hier und dort unierzubringen. Denn strau von Eonnenseis war entschieden eine der wunderlichsten Personen, di« ich aus meinem an Begegnungen mit aller hand Sonderlingen, Narren und Kapazitäten nicht armen Lebensweg« angetroffen habe. Sie bezeichnet sür mich nicht nur eine Person dieses Namens, nein, strau von Sonnensels ist mehr für mich. Sie ist ein Kample, geworden, ein ganzer Komplex von Personen, Geschichten, Stimmungen, Erinnerungen. Ein Milieu und ein Stück Leben " So beginnt der Dichter das erste Kapitel, in dem er strau von Sonnensels dem Leser vorstellt; und er schließt es mit den Worten: „Wer aber dem Lächeln in dieser ernsten und immer trauriger sich gestaltenden Welt noch seine Berechtigung zugesteht, wer — mit mir — noch glaubt, daß das Schicksal nicht nur die Mensch-N prägt und zwickt und zermürbt — nein, daß es auch zuweilen ml« einem harmlos spaßt, wie mit Kindern, und sein lustig Spiel treibt mit ihren Schwächen, Träumen und Eitelkeiten, wohlan, wer so denkt, der relche mir die Hand. Und ich will ihn ein wenig leite» durch meine Weit, will ihm ein paar Türe» und ein paar Herzen öffnen und ihn lächelnd sühren durch die Zimmer der strau von Sonnensels". Mas der Dichter, dessen Bücher zu den gelesensten der neueren deutschen Literatur gehören und der mit seinem darin gebotenen goldenen Humor Hunderttausende erfreute, in diesen liebenswürdigen Worten verspricht, wird in dem neuen Buche in reichstem Maße gehglten. Mit immer wachsender Spannung verfolgt der Leser die kleinen Abenteuer, mit denen die Heldin des Buches im Zusammenhang steht, und mit immer größerem Vergnügen, das oft zu schallender Heiterkeit wird, ergötzt er sich an den komischen Situa tionen, den drastischen Pointen, die diesen Abenteuern eine köstliche Würze verleihen. Wer sich von presbers «.Leutchen, die ich lieb gewann" erbaute, wer bei seinen Romanen »Mein Bruder Benjamin", »Der silberne Kranich" Stunden ungetrübter Heiterkeit erlebte, wer sich von seinen stimmungsvollen Gedichten begeistern ließ, der wird auch in den »Zimmern der Frau von Sonnensels" eine so überreiche Fülle von heiterer Behaglichkeit finden, daß er immer wieder gern zu ihnen zurückkehrt. So sind alle Voraussetzungen erfüllt, um das auch äußerlich geschmackvoll und zugkräftig ausgestattete Buch zu einem Verkaufs-Schlager und Schaufenster-Artikel ersten Ranges namentlich für die Sommer- und Reisezeit zu machen. Wir bitten um Verwendung. Bestellzettel liegt bei. »r. Gttsler L- So. Äl.-G. in Verlin SM. 68