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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 15.11.1895
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1895-11-15
- Erscheinungsdatum
- 15.11.1895
- Sprache
- Deutsch
- Sammlungen
- LDP: Zeitungen
- Saxonica
- Zeitungen
- Digitalisat
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- http://digital.slub-dresden.de/id39946221X-18951115
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Richard Taendler, Derlays-Dnchhandlnng in Berlin Friedrich-Wilhelmstr. 12. Mur hier angezeigt. s49444j Nach den eingelaufenen Bestellungen wurde versandt: Mterarifche Illustriertes Handbuch der Presse in der Reichshauptstadt. Herausgegeben von Austttv AtkhMS Zo. 20 Druckbogen zu je 16 Seiten. 16 Bollbilder mit ca. 200 Porträts, ca. 200 Einzel-Porträts in Bisitgröste. Ladenpreis des elegant ausgestattetcn gebundenen Buches: nur 3 „H, "WM bar 2 ^ 10 und ll/IO Lkeinplarr. IM' 50 Kremplare st 1 ^ 80 "WM In Kommission liefere ich ausnahmslos nur bei gleichzeitiger Barbestellung. — Die Ausgabe lindet nur in Berlin statt! — Die Berliner Presse und ihre Ent wicklung. Die Tageszeitungen (chronologisch ge ordnet). Tagespresse der Vororte. Auswärtige, in Berlin vertretene Zei tungen. Die Vorbereitung des Lesestoffes. Telegraphenbureaux. Politische und parlamentarische Korre spondenzen. Lokalkorrespondenzen. Feuilletonkorrespondenzen. Unterhaltungsbeilagen. „Kopflose" Zeitungen. Inhaltsverzeichnis: Nachrichten- und Auskunftsbureaux. Literarische Bureaux. Technische Anstalten. Publikationsbureaux. Im Parlament. Von Or. Casus Möller. Die Theaterkritik. Von I. Landau. Die Kunstkritik. Die Musikkritik. Von Oskar Eichberg. Die Börsenpreise. Die politischen und belletristischen Wochen- u. Monatsblätter. Witzblätter. Politische u. Volkswirtschaft!.Zeitschriften. Literarische Zeitschriften. Frauenzeitungcn und Modeblätter. Die Fachpresse. Wissenschaftliche Zeitschriften. Technik und Eisenbahnwesen. Gewerbliche Spezialblätter. Handels- und Verkehrswesen. Land- und Forstwirtschaft. Religiöse Zeitschriften. Militär- und Marinewese». Sport, Spiele und Sammelwescn. Fachblätter verschiedener Art. Die litterarischen Vereine. Wie sich die Presse amüsiert. Von Ludwig Pietsch. Alphabetisches Register. Untcrhaltungsblätter. Bei jedem Blatt sind Geschichte, Tendenz, Inhalt und Erscheinungsort, Adressen und Namen des Verlags und der einzelnen Redakteure, sowie praktische Bemerkungen über Bezugs- und Anzeigenpreis, Beilagengebühr, Sprechstunde der Redakteure u. s. w. genau angegeben. Diese Angaben sind durchweg referierend, nicht kritisierend gehalten. Bei den meisten Blättern sind die Porträts der Hauptredakteure oder hervorragender Mitarbeiter beigefügt. Besondere, von Fachmännern, vr. Möller, Landau, Eichberg u. s. w. geschriebene Artikel behandeln die Berliner Theaterkritik, das Musikleben, das Parlament, die Kunstkritik, die Börsenpreise und — den Presseball. Auch diese Artikel weisen reichen Bilderschmuck auf: Gruppenbilder namhafter Schriftsteller, bekannter Zeitungsverleger, der Journalisten im Parlament, der Kritiker im Theaterfoyer, sowie bei Eröffnung einer Kunstausstellung, im Musiksaal und in der Börse. Ein grosses Lichtdruckbild mit nahezu hundert Porträts aus der Berliner Gesellschaft ist dem Preffeballbericht, den selbstverständlich Ludwig Pietsch geschrieben hat. beigcgcben. Die Illustrationen sind größtenteils von Edmund Brüning aus- gesührt, der 13 ganzseitige Blätter und das doppelseitige Bild des Presseballs gezeichnet hat; die Anfangs- und Schlußvignette ist von F. Jüttner, das Titelbild von Max Seliger gezeichnet. vr. Adolf Rosenberg, der bekannte Kritiker und Redakteur der „Post" schreibt darüber: „Selten oder auch vielleicht niemals zuvor ist es einem, der für die Oefsentlichkeit schreibt, so vortrefflich gelungen, es allen Leuten recht zu machen, wie dem Herausgeber des obigen Handbuchs. Mit großem Takt ist er allen Klippen und Untiesen in dem Meere des litterarischen Berlins aus dem Wege gegangen, und wenn er auch die strengste Objektivität beobachtet hat,. weiß er doch jedem und jeder, die in der Schriftstellerwelt etwas — ganz gleich ob viel oder wenig — bedeuten, ein freundliches Wort zu sagen. Und wenn das Wort nicht ausreicht, muß das Bild herhalten. Die Redakteure der politischen Zeitungen, die hervorragendsten Schrift steller Berlins, Zeitungsverleger und Zeichner für illustrierte Blätter erscheinen in Reproduktionen nach Photographieen. Andere sind zu kleinen und großen Gruppenbildern vereinigt, unter denen ein Ballfest des Vereins „Berliner Presse" den Glanzpunkt bildet. Der Herausgeber hat den gewaltigen Stoff mit großem Fleiße gesammelt und dabei ein Material zu Tage gefördert, von dessen Umfang selbst die meisten „Preßmcnschen" in engerem Sinne gewiß keine Ahnung gehabt haben. Mit großer Freude wird der Jour nalist gewahr, welch eine Menge berühmter und bescheiden im .Dunkel vegetierender Kollegen und Kolleginnen er eigentlich besitzt, und das stolze Bewußtsein, so viele Mitkämpfer in seinem heiligen Berufe zu haben, wird seine Brust mit Hochgefühl erfüllen. In Ludwig Pietsch, Ur. Cajus Möller, I. Landau, O. Eichberg u. a. hat der Herausgeber noch Mitarbeiter gewonnen, die über gewisse Spezialgebiete: Parlament, Theater-, Kunst- und Musikkritik, Börsen- Jhre Bestellungen erbitte ich gef. nur direkt! Hochachtungsvoll presse u. dergl. m. referieren. Jeder, der für das geistige Leben der Reichshauptstadt einiges Interesse hat, wird das bunte Buch mit seinem reichhaltigen Inhalt gern durchlesen. Vielen, die durch wichtige Geschäftsinteressen mit diesem Leben verbunden sind, wird es bald ein unentbehrliches Nachschlagebuch werden, weil es selbst über die geringsten Kleinigkeiten zuverlässige Auskunft giebt." vr. Wilhelm Wendlandt schreibt: „Die Gesellschaft Berlins hält sich wieder einmal den Spiegel vor. Diesmal ist es dielitterarische, die in einer bisher noch nicht erreichten Vollständigkeit vor unsere Augen tritt. Gustav Dahms, der langjährige Schriftführer des Vereins „Berliner Presse", ver öffentlicht soeben ein „illustriertes Handbuch der Presse in der Reichshauptstadt", betitelt „Das litterarische Berlin." Neu an diesem Unternehmen sind vor allem die größtenteils vortrefflichen Porträts hiesiger Schriftsteller und Redakteure, gegen 400 an der Zahl, eine Ausstattung, wie sie bisher noch kein ähnliches Nach schlagewerk auszuweisen hatte. Aus dem Inhalt heben wir hervor die Kapitel über „Die Berliner Presse und ihre Entwicklung", „Die Tageszeitungen", einschließlich der Tagespresse der Vororte und der auswärtigen, in Berlin vertretenen Zeitungen. Die Zeitungen sind chronologisch geordnet nach ihrer Entstehungszeit, so daß die Auszählung als eine statistische Ergänzung zur Entwicklungsgeschichte der Berliner Zeitungen dient. Neu und insbesondere für den Laien lehrreich ist das Kapitel über „die Vorbereitung des Lesestoffes", worunter alles über Zeitungskorrespondenzen, Telegraphen- und Litterarische Bureaus u. s. w. zu finden ist rc. rc." Berlin IV. 10, den 15. November 1895. Wichard Kaendler.
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