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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 16.01.1924
- Strukturtyp
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- 1924-01-16
- Erscheinungsdatum
- 16.01.1924
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- Deutsch
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428 Börsenblatt f. l». Dtschn. Buchhandel. Redaktionelle Teil. 13, 16. Januar 1924. Die Druckerei, die mit Beginn des Jahres 1014 ins Leben ge treten ist, hat, wie sie in einem Geleitwort mitteilt, die schlimme Kriegszeit und die noch traurigere Zeit nach dem Kriege gut iiber- standen. Davon zeugen auch die Truckproben, die, wenn auch in verkleinertem Format, dem Kalender deigegeben sind. Dieser ent hält neben dem Kalendarium eine lesenswerte Abhandlung: »Be trachtungen über die Drucksachen des Geschäftsmannes«, eine Zins- divisorcn-Tabelle, Matze und Gewichte, eine Übersicht der Gebiets veränderungen nach dem Kriege, einen immerwährenden und einen Jahreskalender, autzerdem reichlich weitzcs perforiertes Schreib papier, sodatz der Kalender von den Kunden der Druckerei gern in Empfang genommen und benutzt werden wird, wodurch seine Wcrbewirkung das ganze Jahr anhält. Der Weiße Ritter Verlag, Berlin: Werbeschrift: Die Bücher der Waldverwandtschaft. 16 S. m. vielen Abb. Wölbling, P., und I)r. H. Neubauer: Die Entlassung der Ar beiter und Angestellten nach neuestem Recht, insbcs. der Verord nung vom 15. X. 1923. sDas Arbeitsrecht Deutschlands. Bd. 1.) Berlin: Jndustrievcrlag Spaeth L Linde. 118 S. 12". Mk. 2.76. Zeitschrift für Deutschlands Buchdrucker. 36. Jahrg., Nr. 3/4 v. 11. Jan. 1924. Berlin. Aus dem Inhalt: Tarifliche Verständigung noch im letzten Augenblick. — Lohnpolitische Nück- und Ausblicke. I. Zeitungs-Verlag. 25. Jahrg., Nr. 1 v. 4. Jan. 1923. Berlin. Aus dem Inhalt: I)r. H. Rink: Ein Jubiläum. (Notations maschine und Schnellpresse.) — vr. C. Puetzfeld: Italiens Presse. Zeitschriften- und Zeitungsaussätze. Deutsche Bücherei. — Aussätze und Aufrufe von Vr. N. Debar. Leipziger Neueste Nachrichten v. 8. Jan. 1924, — von vr. H. Jahr- reiß u. a. L. N. N. v. 16. Jan., — vom Bibliothekar vr. N. Oehlcr. L. N. N. v. 12. Jan., — vom Rat der Stadt Leipzig. L. N. N. v. 13. Jan. und Neue Leipziger Zeitung v. 14. Jan., von der Schüler schaft des Lehrerseminars L«ipzig-Co. Neue Leipziger Zeitung v. 12. Jan., — von vr. Faber. Neue Leipziger Zeitung v. 13. Jan. Antiquariats-Kataloge. 134 8. Xl-N. 2716—50W. 1750—1850. 36 8. 461 Kru. ^ Orsups, vaul, vsrlln >V 35, vütroev8tr. 38: Auktion 29: Ora- umks886llcke 8ammlunA von ?rode- u. 2u8t2uck8ckruekeu von Ovrintk, Biedermann, dleick, Oppler unck 8levo§t.) 58 8. 771 Xrn. Ver8teiZeruv§: 25. u. 26. 3an. 1924. vanZ, Herbert, L E o., Lern, ^mtk3U8§aL86: KataloZ 1: Li- dlioZrspkie, Kuv8t, dlumk-, viteratur- u. KulturA68ck., kkilv- Io§ie, ?dilo80pdie, 0e8ekiedte, ^rekäolozie, Irla88. kdiloloßie, Literatur, Kun8t unck komani8cke Philologie. 82 8. 2882 Xrn. Verweigerung 19.—23. k'ebruar 1924. talog 180: Literatur u. Xun8t. 7 8. 107 Krn. Kijdokk, d1artinu8, va vsnge Voordout 9: Kata log 495: Vivre8 aneien8 et mockernea. Verniere8 ac<jui8ition8. 32 8. 385 Krn. 8ebulr, 6. K., L 6o., Plauen i. V.: ^ntiguarials-^iiLeigen, Oer. 1923: Kun8t U8^v. 24 8. 154 Xrn. Kleine Mitteilungen. Augsburger Buchwochc. — Der »Münchner Buchwoche« ist über raschend schnell eine »Augsburger Vuchwoche« gefolgt. Gelegentlich eines Besuches der erstercn kam dem Kollegen W u lt m a n n der Ge danke, ob sich das Unternehmen nicht mit verhältnismäßig geringen Mitteln nach Augsburg verpflanzen ließe. Nachdem die beteiligten- Verleger ihr Einverständnis bekundet hatten, entschlossen sich die Augsburger binnen 24 Stunden. In einer Vorbesprechung des Augs burger Buchhändler-Vereins mit der Presse und einigen Augsburger Schriftstellern wurden die geistigen und praktischen Richtlinien für das Unternehmen festgclegt. Ten festlichen Nahmen bildete der weltbe kannte Nenaissance-Prunksaal der »Drei Mohren«. Hier fanden auch täglich Vorträge in Anpassung an die Ausstellung statt, außerdem am letzten Sonntag ein Märchen-Nachmittag. Einladungen gingen an den gesamten Kundenkreis der Augsburger Buchhändler in der Stadt und der näheren und weiteren Umgebung hinaus. Ein Kollege lud per sönlich die Spitzen der Chorden zur Eröffnungsfeier «in. Der Ober bürgermeister übernahm das Protektorat und eröfsnete die Ausstellung, bei der Kollege Seitz die Festgäste begrüßte. War anfangs der Besuch recht mäßig, so wuchs das Jnter«sse von Tag zu Tag, und bald hatte man seine liebe Not, di« wogende Menge im Zaum zu halten. Leider sind auch vereinzelt« Diebstähle zu verzeichnen. Das rechne rische Ergebnis war in Anbetracht der ungeheuren Unkosten insofern befriedigend, als ohne Verlust gearbeitet wurde, und außerdem bewies das für heutige Verhältnisse gute Weihnachtsgeschäft, daß das Buch durch die Ausstellung wieder zu Ehren gekommen war. Wir werden dieser ersten großen Veranstaltung weitere Werbe-Veranstaltungen in bescheidenerem Nahmen folgen lassen. So ist an einen Vortrag über »Besitz und Behandlung von Büchern« gedacht, mit dem eine Aus stellung von Hausbüchereien verbunden werden soll. Um das Unter nehmen »Augsburger Buchwoche« haben sich besonders die Kollegen W u st m a n n, Scitz und Kathan verdient gemacht. F. Schott Dienst am Buche. — In den »Sonntags-Vorlesungen« bei H e i n - rich S t a a d t in W i e s b a d e n sprechen in nächster Zeit: Sonntag, den 20. Januar 1924: Pros. vr. H. A. Korfs, Gießen: »Ent wicklung der Idee in Goethes Faust«; — im Februar: Pros. Vr E r n st Hornefser, Gießen: »Philosophie unb Leben«; — im März: Pros. 1)r. Eberh. Grisebach, Jena: »Führung und Erziehung«, und Priv. - Doz. vr. H. Zimmer, Heidelberg: »Indische Kulturprobleme«. Vorträge in Berlin. — Biosophie — nicht Theosophie — ist das Thema einer Serie von drei Vorträgen, die William Wauer in der Kunstausstellung Der Sturm in Berlin, Potsdamer straße 134 a, hält. Der erste Vortrag findet am Mittwoch, dem 16. Ja nuar 1924, 7X Uhr statt. Berussgcnosscnschast für den Einzelhandel. — Immer herrscht im Sortimentsbuchhandel, der dieser Berufsgenosscnschaft angeschlossen ist, eine derartige Unkenntnis von ihren Einrichtungen, Zwecken und Leistungen, daß es geboten erscheint, noch «iumal fol gende Aufklärung zu geben: I. Was ist die Berufsgenosscnschaft? Tie Bcrufsgenossenschast für den Einzelhandel ist eine auf Grund eines Neichsgesctzes (Neichsversicherungsordnung) im Jahr« 1912 durch den Bundesrat errichtete Körperschaft des öffentlichen Rechts; ihr ge hören zwangsweise alle Betriebe des Einzelhandels innerhalb des Deutschen Reiches an, in denen mindestens eine gewerbliche oder zwei kaufmännische Personen beschäftigt werden. Der Berufsgenossenschaft ist vollkommene Selbstverwaltung vom Gesetzgeber eingcräumt; an ihrer Spitze steht ein von den Mitgliedern aus ihren Reihen auf vi«r Jahre gewählter, ehrenamtlich tätiger Vorstand, der sich somit aus im praktischen Leben stehenden Kausleuten, die größtenteils auch als Führer an die Spitze deutscher Einzelhandelsverbände gestellt sind, zu- sammensctzt. Für seine Geschäftsführung ist der Vorstand den Mit gliedern gegenüber verantwortlich wie ein Vormund s«inem Mündel. II. Was hat die B e r u f s g e n o s s c n s ch a f t z u tun? Gegenstand und Zweck der Berufsgenossenschast ist die Versiche rung der in den Betrieben des Einzelhandels beschäftigten Personen gegen Betriebsunfälle. Durch diese Unfallversicherung geht die ge setzliche Haftpflicht der Unternehmer gegenüber ihrem Personal bei allen Betriebsunfällen aus die Berufsgenosseuschast über. Die ihr durch das Gesetz übertragenen Aufgaben sucht die Berufsgenosseuschast in erster Linie durch Maßnahmen zu erfüllen, die geeignet sind, Unfälle zu verhüten. Bei gemeldeten Unfällen wird eine rasche und möglichst völlige Heilung der Unfallverletzten erstrebt, um die Verunglückten auf dem schnellsten Wege wieder arbeitsfähig zu machen. Da, wo llufallsolgen Zurückbleiben, wird eine dem Umfange der Erwerbs- beschrüukuug entsprechende Reute gewährt. Auf den Monat Dezember 1923 entfällt allein ein Betrag von über 25 006 Goldmark für gezahlte Reuten. Die gesamten Aufwendungen der Berufsgenossenschaft wur den bisher nach den Bestimmung«« des Gesetzes am Schlüsse des Jahres aus sämtliche Mitglieder nach der Höhe der gezahlten Löhne unter Berücksichtigung der Umfallgefährlichkeit des Betriebs umgelegt. Für das Jahr 1923 mußten bei den vollkommen veränderten Wirt- schastsverhältnissen die Ausgaben durch Vorschüsse gedeckt werden.
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