8448 Bürscnblall,. b. Llschu. Bucht,anbei. Fertige Bücher. X° 177, 1. August 1922. KOXVOIH.I' Vlblll^o - IZI8KI.I^ XV 35 MVOLk KOkcn-^vrH §cNRIk1lk^ IN vnmv viril NX880irvirixvirx' xviiiK; wirrer der größten Oicbter, die deute iu deutscker 8pracbe scbafsen. k»Iax Lrod. Lorcbardts 8etirikten sind Zeugnisse eiuer außerordentlicben geistigen Kotenr. Hugo Lieder. Kiner der stärksten und ballungsvollsten persönlicbkeitsn unserer 2eit. widert Kbrenstein. Kin Monumentalbau spracblicker ^rcbitektur ... dis war Keit, daß ein 8tiiist solcden Wacbstums sied endticd aus seiner wunderlicben Verborgenkeit erkod. Or. e^rtdur Kloesser. Ludolf Lorcbardt, der so unerdört viel kann, bat uns mit seinen gerade jetrt recbt- reilig berausgekommenen dugendgedicbten rur kewunderung kingerissen. Von einer in Oeutseblsnd ganr seltenen, dabei unvirtuosen Müdigkeit der Lede, voll Knergie bis rum Lösen, voll breit und tief gegründeter Kinsicbt in Wesen und Wissenscbakt seiner t>Iuterien, debarrt er auf der Klementarerkenntnisi Kunst ist Kunst, sonst nicdts. Oskar Koerke. Wir baden an die uns umgebenden Nationen nur wenige Karten abrugeden, die uns ru repräsentieren vermögen; die den kramen Lndoik Lorebardt trägt, ist unter den Kranr LIei. wenigen die erste, die wicbtigste, die bedeutendste. Lorcbardts Prosa bat in ibrer geistigen Külle etwas Monumentales. Ks ist ein Oenuß, sieb in die langen 8trecken seiner sicker gefügten, selbstbewußten, aller überklüssigen Ornamentik baren, gleicbsam (;uaderbakten 8ätre ru verlieren. Hans Letbge. Kostbar, leucbtend, Oeist gesättigt, reigen alle diese 8tücke den Oeist eines großen Cannes, das Wesen eines tiefWissenden, die Korm eines mäebtigen 8cböpkers. Kriedricb 8cb n ack. Kr ist 8prackkünstler im reinsten 8inne, weil ibm das Wort etwas Lebendiges ist, das er mit Kbrkurckt ankaßt und mit Ledaebt an den recbten Llatr stellt. Or. Larl ^lüller-Lsstatt. Os icb die meisten seiner Oicbtungen und prosaiscben 8ebriklen kenne, so sckeint mir dieses bartnäckige Ignorieren des spracbgewalligslen Autors dieser 2eit ungebörig. Ks bandelt sieb darum, einmal ötlentlicb mit blacbdruck kestrustellen, daß bier ein böcbst eigenartiger Oicbter und Denker ist, von dem die Verfasser der Kiteratur- gescbiebten entweder nicdts wissen oder nicdts wissen wollen: dessen Werke sie offenbar nie gelesen baben, wäbrend sie jeden Outrendroman und jedes Outrend- drama pllicbtmäßig glauben besprecben ru müssen, leb glaube nicbt, daß ein ernster Keser die 2eit und Llübe bereuen wird, die er diesem einsamen Lutor widmet. Ks bandelt sieb, wie gesagt, durcbaus nicbt um Zustimmung oder ^blebnung, sondern darum, daß eine an bedeutenden Köpfen nicbt übermäßig reicbs 2eit, wie die unsere, nicbt acbtlos an einem solcden Uann vorübergeke. prok. dosek llotmiller. »»»»»»M»»»MMMNM»»»MMM»»»M.M»MlM>lM.»M»M»l.lM»I».I..M..i.l»»»»»»MIU.....!».Ml.1.....1.1.»!>>>.>>>..>..1.1.11