ZH 252, 15. November Ibis. Künftig erscheinende Bücher. Börsenblatt s. d. Dtschn. Buchhandel 120 /5 Hervorragende Weihnachtswerke von Professor Dr. Eduard Engel In meinem Verlage erscheinen soeben: ^ Frankreichs Geistesführer I!!»»!>II>!>!>!>»!»»»UM>' Völlig neubearbeitete fünfte Auflage seines unter dem Titel „Psychologie der französischen Literatur" bekannten Werkes von Eduard Engel Preis geschmackvoll gebunden M. 7.50 In 3 allgemeinen Kapiteln über die französische Sprache, den Geist der französischen Literatur, die literarischen Strömungen und in 18 Charakterbildern der führenden Dichter und Prosa- meister Frankreichs in vier Iahrbunderten (Rabelais, Montaiqne, Voileau, Rochefoucault, Lafontaine, Corneille, Moliere, Montesquieu, Voltaire, Rousseau, Diderot, Beaumarchais, Beranger, Muffet, Luqv, Dumas Sohn, Balzac, Zola) gibt Eduard Engel ein überaus lebensvolles Bild des Wesens des französischen Geistes. Engels fesselnde Darsiellungsform, sein umfassendes literarisches Wissen, dazu seine mustergültig klare und reine Sprache sind allbekannt, Wer sich mit französischer Literatur beschäftigen will, betrachte Engels „Frank reichs Geistesführer" als sein erstes Landbuch. Kaiser Friedrichs Tagebuch Mit Einleitung und Anmerkungen von Eduard Engel Dreizehntes bis fünfzehntes Tausend Einzelpreis geschmackvoll gebunden M. 5.— Gerade in diesen trauervollen Zeiten Deutschlands hat Kaiser Friedrichs Tagebuch das allergrößte Aufsehen erregt, besonders wegen seiner außerordentlichen politiscben Bedeutung. — Erschütternd wird das deutsche Volk erkennen: die Befolgung der zwei Lauptgrundsätze der Politik des Kaisers Friedrich: freisinniger Ausbau des neuen Reichs und Freundschaft, ja Bündnis mit England bätten Deutschland vor dem tiefen Fall bewahrt. Die ungewöhn lich wichtigen politischen Aufzeichnungen des Verewigten, vor 31 Zähren von Bismarck und Wilhelm II. verboten und unterdrückt, stehen nach wie vor im Vordergründe des all gemeinen Interesses. Professor Eduard Engels Werke bedürfen keiner lauten Empfehlung mehr, sie find seit einem Menschenalter in den guten deutschen Häusern verbreitet und geschätzt. Ich bitte, auf beiliegendem Zettel zu verlangen,! Heinrich Diekmann VerlagsbuchMg. Halle (Saale)