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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 01.12.1882
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1882-12-01
- Erscheinungsdatum
- 01.12.1882
- Sprache
- Deutsch
- Sammlungen
- Zeitungen
- Saxonica
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- http://digital.slub-dresden.de/id39946221X-18821201
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^ 278, I, December. Künftig erscheinende Bücher u. f. w. 5329 fS6377.f Binnen kurzem erscheint in unserem Berlage: Mniischcr Wandkalender deutscher Nation für das Jahr 1883. Eine Weihnachts- u. Neujahrsgabe deutscher Dichter der Gegenwart herausgegeben von Hermann Allmerö. Gewöhnliche Ausg. 3 ^ 50 ^ ord. Nummerirte Prachtausg. 6 ord. Wir liefern fest mit 30U, baar mit 40«^>. Frei-Exemplare in Rechnung od. baar 13/12. Bei einer Bestellung von 26/24 Exempl. und darüber sind wir bereit, d. Begünstigungen bei Baar-Bezug auch gegen Accept von 3 Monat in Kraft treten zu lassen. Die „Weserzeitung", der ein Expl. des Kalenders in Aushängebogen vorlag, urtheilt über das Unternehmen in der Nummer vom 29. October u. e.: »Unter dem Titel „Römischer Wand kalender deutscher Nation" wird der Weihnachtsbüchermarkt um einen höchst origi nellen Beitrag bereichert werden, der durch Form und Inhalt sicherlich ungetheilten Beifall und zahlreiche Freunde sich erwerben wird. In antiker Form einer Bücherrolle auf zierlichem Ebenholzstäbchen zum Aufhängen geeignet, ist der Kalender nach Monaten auf sechzehn reich geschmückte, in zarten Farben mit reizenden Vignetten prangende Pergamentblätter vertheilt. Was ihn aber zu einem der sinnreichsten und anziehendsten Kunstwerke stempelt, das sind die poetischen Gaben, mit denen ihn unsere ge schätztesten Dichter aufs reichste geschmückt und weit über die ephemere Bedeutung eines Kalen- stedt, Paul ^Heyse, Graf Schack, Felix Dahn, Woldemar Kaden, Julius Grosse, Heinrich Bult haupt, sie alle haben durch Originaldichtungen und daneben Ferdinand Gregorovius und Victor von Scheffel durch gleiches warmes Interesse die sinnige Idee des Herausgebers, unseres Hermann Allmers, unterstützt, dessen von echt römischer Begeisterung getragene Poesien und Schilderungen schon um so manches Herz das Zauberband geschlungen oder fester geknüpft haben, das jeden echten Deutschen, der nicht aller Begeisterung für das Reich des Schönen baar ist, unauflöslich mit dem Sonnenlande, dem Lande des Glückes, der Ideale, Jtalia, verbindet! Und wer gleicher, edler Begeiste rung voll, sei es, daß er aus glückerfüllter Er innerung sie schöpft, sei es, daß er sie trinkt an selbst, oder daß noch mächtige Sehnsucht die Brust ihm schwellt, wie werden sie nicht alle sich herzlich einer Gabe erfreuen, die an jedem Tage neu in edler Dichtung Sprache ihre Gedanken hinleitet in das Zau berland jenseits der Alpenberge! Was die ewige Stadt dort am Tiberstrom uns bietet im Kreislauf des Jahres an Hohem und Schö nem, an Freud und Lust, das steht hier auf vor unserer Einnerung und weckt unser Sehnen in ernstem und heiterem Wort; der Geist der Geschichte ersteht in Bildern der Vergangen heit, aber dazwischen tönt Carnevalsfestlust und mersiroccotage oder weinseligen Octoberjubel wird uns nicht erspart, bis endlich das alte Jahr im frommen Pifferariliede reizend und gemüthvoll ausklingt. Wir müssen uns Zwang auferlegen, nicht eine Anthologie des köstlichen bieten sei uns vergönnt in der Wiedergabe der Einleitungsworte des Herausgebers, der seine Leser also begrüßt: ^ Die Sehnsucht einst trieb hin zum Tiberstrom, Durchschlendert hat er dort das ew'ge Rom, Sein ganzes, tiefstes Herz hat sich erschlossen, Wie nie zuvor, wie nimmer auch seitdem! Drum preist er dankbar sein Geschick, und wem Gleich ihm vergönnt, Italiens tiefblauen Dem^seien diese Blätter hier geweiht Als Denkmal einer reicherfüllten Zeit. Gern haben deutsche Dichter sie geschmückt, Die Rom einst hat begeistert und beglückt; Die in Egeria's Haine schon geruht Und scheidend tranken aus der Trevi Flut, Hier bringen sie in Liedern Jahr für Jahr Rom klingenden Tribut des Dankes dar, Und keiner von den aufgezählten Tagen Sei ihm ein Tag des Schmerzes und der Klagen Doch jeder hold ihm und ein Freudenspender'. Mil diesem Glückwunsch nehm' er den Kalender!" Ja, recht Vielen wird er, das wissen wir gewiß, ein lieber Hausfreund werden, in Rom und Boudoir, die sonst den poesielosen Kalen der als Comptoirstück stolz verachten, wett eifern, dieses Schmuckstück als edle, sinnige Zierde aufzunehmen, das binnen kurzem im eleganten Gewände aus der berühmten Officin von Drugulin in Leipzig für den Müller'schen deutschen Verlag in Rom vom Stapel laufen wird. H. H.« Obige überaus günstige Recension dürfte wohl die geehrten Herren Sortimenter ver anlassen, dem jungen Unternehmen ihre volle Um mehrfachen Wünschen nachzukommen, habe ich eine Anzahl Titel mit Kopfleisten in 3 Farben drucken lassen, die sich vorzüglich als Placat für das Schaufenster eignen. Da die Herstellung eine zu theure ist, kann ich nur an die Firmen in einem Exempl. liefern, die gleichzeitig fest resp. baar bestellten. Ich bitte deshalb um gef. Einsendung Ihrer festen Bestellung und zeichne Hochachtungsvoll ^(Ed^Mü^ s56378.) Binnen kurzem erscheint: Die deutsche Satzlehre. Eine Kritik ihrer Grundlagen von Prof. Franz Kern, k—7 Bogen. Ca. 1 80 Berlin, 28. November 1882. Nirolaische Verlags-Buchhandlung (R. Stricker). Friede liker Israel! Gesangbüchlein für Christen, die auf das Heil Israels harren. --- 50 baar. ----- s56379.) Publicisten da Cüsta. wenig bekanntes, direct auf die Juden bezüg liches Kirchenlied des Sängers von. „Nun danket alle Gott." — Indem das Büchlein der Liebe, die in dem unruhigen Getriebe der Judenfrage vielen tiefer angelegten Ge- müthern Genuß ^und Freude bereiten werden. ausgeliefert werden können. ---- Baarbestellungen werden umgeheno expedirt. --- Hochachtend Leipzig. Kößling'sche Buchhdlg. (Gustav Wolf). s56380.) Bei Unterzeichnetem befindet sich unter der Presse: Vollständiges Unixlkueli kür 8u11ler uncl Liviuer. Lntüaltenä eine au8külir1iolie KesekroibuvS aller in cU686N I^äeliern vorlcoinuienäen Ar beiten an 8taI!nu8rü8tuuA8 - 6sS6n- 8tän6en, Tton^ir- un6 lieit-IitenZÜieu, Lätkslv) Xut8e1i-, 8eb1itten- un6 ^rdeit8- A68ebirren, 6e8 ^.U88eb1a8en8 unä 6er Xu88tattuvß 6er ^VaKen, R>ei86- uv6 äaAäeLsekten etc. Unter ^nZade Zenauer^IaLZLe vaeb Bietern, Neunte vermehrte unä verb688erte ^utla^e, ber3,u8K6A6bell von Lai'1 Zodlüt-sr. unä Uit einem ^.tlL8 von 30 k'oliotakeln. Ich ersuche, gefälligst zu verlangen! Weimar, 1. November 1882. B. F. Voigt.
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