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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 22.04.1924
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1924-04-22
- Erscheinungsdatum
- 22.04.1924
- Sprache
- Deutsch
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- ZeitungBörsenblatt für den deutschen Buchhandel
- Jahr1924
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6464vvr1enblari s. d. Dtschn. Buchhandel. Redaktioneller Tell. 94, 22. April 1924. vor Kantate bis 8 Uhr nachmittags, vom Montag nach Kantate an selbst von 7 Uhr vormittags bis 10 Uhr a-benös im Lehrerzimmer ber Anstalt anwesend sein. Korsett. Mctallmarktbcricht der Deutschen Mctallhandcl-A.-G., Bcrlin- Oberschönelvcidc, vom 1k. April 1924. — Auf sämtlichen Gebieten des Metallmorktes war in der Berichtswoche eine erhebliche Abschwächung der Kurse zu verzeichnen. Die Bnchdruckerbranche ist im allgemeinen zurzeit gut beschäftigt. Die Tatsache, daß der Konsum an graphischen Metallen weiter anhält, läßt daraus schließen, daß man die augen blicklichen Preise als günstig anficht. Mit einer weiteren wesentlichen Ermäßigung der Preise dürfte daher kaum zu rechnen sein, zumal da die Preise vom niedrigsten Stand des letzten Halbjahrs nicht mehr weit entfernt sind. Die Notierungen sind am Schluß der Woche folgende: London: Zimt 1 246—.—/249.—.—, Biet 1 31.—.—/32.—.—, Antimon 1 52.—.—/52.1t).—. Berlin: Metattsorten: Preise per 1 Kilo am 10.4. 11.4. 14.4. IS. 4. 18.4. Weichb-lel 9,86 9,86 9,8« 9,K2 9,57 Bankazln-u 5,15 5,29 5,96 5,99 4,79 Nötiges Hütten-zin-n 5,00 5,95 4,99 4,85 4,59 Sd^iges Antimon 0,92 9,91 9,99 9,92 9,88 Nass. Kupfer 1,25 1,24 1,29 1,19 1,18 Stereotyp-Metall 0,75 9,74 9,72 9,71 9,68 Setzmäschinen-Metal-l 9,74 9,75 9,74 9,79 8,86 Ausstellungen. — In Chemnitz ist von der Firma Gustav 8 e r st « » b e rg e r am 12. April die Kunstausstellung »Romantik und Biedermeier in der deutschen Maleret und Zeich » u n g« durch einen Vortrag des Herrn vr. Z o e g e v o n M an te uff« l lDirektor des Kupferstich-Kabinetts, Dresdens eröffnet worden. Die Veranstaltung wurde von deutschen Museen und naiik hasten deutschen Sammlern aus allen Teilen des Reiches unterstützt, sodaß eine Ausstellung zusammengebracht wetzden konnte, die sich aus etwa 399 Nummern zusammensetzt und eine Bedeutung weit über Chemnitz hinaus erreicht. Es find darin vertreten die Nazarener, die Romantiker- und Biedermeiermaler, wie sie sich in den einzelnen Städten innerhalb dieser Zeit in ihren Haupterschetnungen äußerten (Hamburg, Dresden^ Düsseldorf, Heidelberg, München). Die Aus stellung bringt eine Anzahl der Öffentlichkeit sonst verschlossener Werke, weshalb sich ein« Besichtigung sehr lohnen dürste. Ein Katalog mit einer UmfchlaNeichnung von Gustav Schaffer steht Interessenten kosten los zur Verfügung. — Die Ausstellung dauert bis Ende Mai und ist werktags von 8—8X Uhr und Sonntags (außer Feiertags) von 11—1 Uhr geöffnet. — In Frankfurt a. M. find in Zinglers Kabinett für Kunst und Bücherfreunde G. m. b. H. Tuschzeichnungen von Constantin Guys, Aquarell« von Lyonel Feminger, Rnbols Großmaun, Helmuth Hauptmann und Graphiken von Lehmbruck und Chagall ausgestellt. — InS 0 IzwcdeI will der Buchhändler W. Weyhe jun. (I. D. Schmldt'L Buchhandlung) für Mai oder Juni eine dreitägige Kunst- und Kunstgewerbc- Ausstellung ins Leben rufen. Verleger, die ausstellen wollen, mögen sich mit Herrn Weyhe in Verbindung setzen, der ein volles Gelingen seiner Unternehmung mit -Bestimmtheit voraus'fieht. — Sonnabend- den 2S. April, eröffnet die Buchhandlung Neuß 8- Pollack in Berlin ein« auf di« Dauer von ungefähr 8 Tagen berechnete Ausstellung okkultistischer Literatur und K unst. Wir verweisen an dieser Ausstellung interessierte Leser auf die Anzeige im Bbl. Nr. 88, S. 5198. Im besetzten Gebiet »erboten. — Die bei Bern-ard L Graefe tn Berlin verlegte Monatsschrift ber A-lt-Elfaß-Lothringer im Reich »Elsaß-Lothringen — H et m a t st imine n», herausgegeben von I)r. Rob Ernst, ist nach einer Mitteilung der Oberpostdirektivn Düsseldorf für dauernd im neubesetzten und ErnbruchSg-ebict ver boten worden. Die Titelseite des Börsenblatts ist bis Ende dieses Jahres nur noch für wenige Tage i-m Juli und im Dezember frei. Wir bitten unser« geschätzten Auftraggeber, bies bei Ausgabe von Anzeigen be achten zu wollen. Exped. d. Bl, Von der Werbestelle. „Die Werbung." Ausstellung Kantate 1924. In der Zeit vom 16. bis 20. Mai 1924 veranstaltet dieWcrbe- stelle im Buchhändlerhaus eine Ausstellung von Werbematerial. Diese^s^ll vor Augen führen, in welcher Weise augenblicklich für 1. vom Verlag beim Sortiment, 2. vom Verlag und Sortiment beim Publikum. Willkommen ist der kleinste Werbezettel, Prospekt, Katalog, wie auch das Inserat, Plakat. Schaufensterbild. Diapositiv, Signet, die Postkarte, Werbezeitschrift, Schrift über Werbung, Zeichnung, der Buchspruch, Briefbogen, wie auch Entwürfe und alles andere, was der Werbung dient. An den gesamten Buch-, Kunst- und Musikalienhandel, Verlag und Sortiment, und an das graphische Gewerbe ergeht die Bitte, die Ausstellung reich zu beschicken, damit ein Überblick gegeben werden kann über den gegenwärtigen Stand des Werbematerials. damit das Beste vom Guten zur Nacheiferung ansporne, damit neue Wege gewiesen und gefunden werden können zum Nutzen des Ge werbes, dem wir alle dienen. Kurze Referate über einzelne Werbegebiete unter Benutzung des ausgestellten Materials werden mit der Ausstellung verbunden sein. Näheres darüber wird das Kantateprogramm des Börsen vereins bringen. Die portofreie Einsendung des Werbematerials an die Werbestelle muß bis zum 3. Mai erfolgt sein, der Werbeausschuß trifft die Auswahl. Ausgestelltes und Nichtausgestelltes wird dem Archiv der Werbestelle überwiesen werden, wenn nicht ausdrücklich die Rücksendung verlangt wird. Ausstellungsgebühren werden nicht erhoben. Treffen Sie bald Ihre Auswahl! Scheuen Sie nicht ein Zu- viel, sondern geben Sie der Werbestelle die Möglichkeit, ein lücken loses Bild der Werbung für das deutsche Buch zu zeigen! Über Filmaufführungen können Zentral- und auch Ausleih-Stellen nur wenig Auskunft geben. Bei der Erstausführung sichern sich die Lichtbild-Theater das Aufführungsrecht des Stückes, um es später nach Belieben anzusordern; sie kaufen es zuweilen an, auch ohne das Stück selbst aufzuführen, um die Aufführung durch die Konkurrenz zu ver hindern. — Vorgeschlagen wird daher die regelniäßige Erkundigung durch den Ortsoerein oder — wo nicht bestehend — durch Ver trauensleute bei den wichtigsten Filmtheatern der Stadt, -was vier Wochen später gespielt werden soll. Zum mindesten aber sollte der rührige Sortimenter bei der Leitung der seinem Geschäft nahe gelegenen Filmtheater in Erfahrung bringen, wie das künftige Programm lautet. Werden diese Auskünfte nicht oder ungern er teilt. so ist wegen weiterer Schritte seitens der Werbestelle an diese zu berichten. Rundfunkwerbung. Wir nehmen Bezug auf unsere Bekanntmachung im Börsen blatt Nr. 83 vom 7. 4. 1924 und teilen mit, daß wir nunmehr auch für die Südwestdeutsche Rundfunkdienst A.-G. in Frankfurt a. M. Vorträge vermitteln. Die Bedingungen sind die gleichen wie bei den anderen Sendegesellschaften, nur beträgt für Frankfurt a. M. die Gebühr GM. 125.—, ist also etwas geringer als für Berlin und Leipzig. Wir bitten um baldige und zahlreiche Anmeldungen. Anschlußvorträge durch die Werbestelle. Die Werbestelle gibt bekannt, daß die in Folgendem aufgeführten Vortragenden für Äorträge in den kommenden Frühjahrs- und Sommermonaten noch gewonnen werden können, und zwar am besten — unr die Unkosten zu verringern — im Anschluß an bereits festgelegte Reisen der betreffenden Vortragenden. 1. Herr Pfarrer I-io. vr. Hartmann, Solingen, spricht am Pfingst sonntag auf der Ebernburg in der Pfalz. Vorttagsgebiete: Kulturprobleme (Svengler, die völkische Frage. Steiner. Dostojewski. Goethe, Nietzsche, Laotse); Religion
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