6198 V0rs«lLiaU k. d. Dtschn. vuchhairLel. 12s, 31. Mai 1922. In wenigen Tagen wird erscheinen- An Frankreich von Jakob Kneip 1. bis 10. Tausend. Preis drosch, etwa 30.— Mark; hv. Ausland: 2,10 schw. Frs. ord.,*) bar mit 33/,°/°. 10 mit 40°/°. 50 mit 45°/°. 100 mit 50°/°. Der Kampf um den Rhein bewegt heute Europa. Bisher wurde das Rheinproblein nur politisch erörtert. Hier gibt einer der bekanntesten rheinischen Dichter zum erstenmal daS Erlebnis an der Nation, die Deutschland und besonders dem Rheinland am härtesten zuseht. Anbeirrt um die Tagesmeinung aber sagt Kneip auch Preuhen das. was die Stunde fordert Das Ganze liest sich wie eine spannende, äußerst anschauliche, leidenschaftlich bewegte Erzählung, in der auch der rheinische Humor und Spott nicht fehlt. Wenn einer dazu berufen, im Namen seines Stammes zu sprechen, so war es dieser Dichter, der, in den Rheinbergen ausgewachsen. Frankreich durch Generationen seiner Familie erlebt hat. KneipS ganze Persönlichkeit spricht aus diesem Manifest an Frankreich, der Mensch und Dichter. Stärker, ehrlicher, unvoreingenommener als die Bekenntnisbücher von Maurice Darres wird es ein lebendiges und ergreifendes geitdokument rheinischer und deutscher Geschichte bleiben. Wie urteilt die Kritik über Jakob Kneip? Kilntsche gettung: ..Vielleicht bei keinem der rheiniichen Dichter der Gegenwart ist das rheinische Drundgepräge so beherrschend wie bet Kneip." Frankfurter gettung: „Das Bauernlind, der Sohn der Scholle, trägt noch di« Kraft, Reinheit und Liebe seiner Arväter in sich vereinigt." Hermann Kesse in „Didos poco": „Alles ist erlebt und gewachsen." Literar. Echo: „In Kneip ist auch nichts von Impressionismus, Expressionismus. Atavismus: ketns der modernen Schubfächer patzt. Grandios einfach: Natur, Liebe, Gottesbrunstl" Die große in- und ausländische Presse wird sich mit dieser Schrift beschäftigen. Jede-, auch daS kleinste Sortiment wird gut tun, gleich in Partien zu bestellen. Bestellzettel beiliegend. , Don der Auhenhandelsnebcnstelle gem. 8 7 der Auslandvsrkaufsordnung genehmigt Verlagsbuchhandlung Gonski K Go., Köln.