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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 27.09.1922
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1922-09-27
- Erscheinungsdatum
- 27.09.1922
- Sprache
- Deutsch
- Sammlungen
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Börsen«!»» s. d. Dtlchn. Buch-and-O Redaktioneller Teil. — Svrechsaal. X? 226, 27. September 1922. Nebenanschlüsse mit gewöhnlichem anschiußapparat. für die Nebenstelle . . . 588 Mk., je IM m Anschlustleiiung 252 Mk., für das Anschlußorgan . . 204 Mt., zusammen mindestens . . 1134 Mk.; bei Ncihenapparaten Zuschlag slir die Hauptsielle für die Nebenstelle bei 1 Amtslcitung . . bei 2 Amtsleitungen bei 3 Amtslcitungen bei 4-^8 Amtsleitungen je 10 m Leitungskabel bei 1 Amtsleitung für lebe Amtsleitung mehr Für private Nebenstellen Für i> i e N e b c n stc l l e e i n e s D r i t t e n ein Zuschlag von Einrichtungsgebühr sür einen Hauptanschluß für einen Nebenanschluß in demselben Ge bäude sür einen Nebenanschluß in einem anderen Gebäude Zuschlag für die L e i t u n g s st r e ck e über 5 üm für 1VV m . . . Vorranggeb ühr bei Herstellung ober Ver legung von Anschlüssen Verlegungsgebühr wie Einrichtungs- gebühr. übertrag un gsgebllhr . . . . . . . Druckzeile im Fernsprechbuch bei Auslage über 100 000 Stück Vortagsannieldung Streichungs- oder Auskunsls- geblihr IP -, V- oder R-Gespräche für 1 Person Zuschlag für weitere Personen U nf a i l m e l d c g c b ü h r: Zuschlag für Unsallmeldegcspräch . . . . Einbeziehung in Nm-Dieust Gebühr sür die Niederschrift eines Telegramms für das Wort V.7V Mk., mindestens . . 14.— MI. oder Selb st- 1400 Mk., 1680 „ 21V» „ 2520 „ 8360 „ 168 „ 84 „ 420 „ 280 1400 70V 2100 252 1050 350 „ 140 „ 28» „ 3.50 Mk., 5.25 „ 14.— ., 7-- ,, 42.— „ 420.- „ Vorsicht bei Metallklammcrn zum Verschluß von Briesscuduuge» des Inland- und Auslandocrkchrs. — Durch die Verwendung von M c t a l l k l a m m e r n mit scharfen Spitzen zum Verschluß von Brics- sendungen, besonders von Warenproben, sind schon wiederholt Ver letzungen der Postbeamten an den Händen herbeigeslihrt worden. Da derart verschlossene Sendungen auch von den fremden Postverwaltuugcn beanstandet werden, dürfen künftig nur noch Klammern mit abge rundeten Ecken zum Verschluß von Briessendungcn des Jnland- und Auslandverkchrs benutzt werden. Um das Aufbrauchen vor handener Bestände zu ermögliche», soll die Verwendung von Klam mern mit scharfen Spitzen bis Ende d. I. gestattet werden, wenn die Spitzen so umgelcgt werden, baß eine Beschädigung der Beamten ausgeschlossen ist. Unisaug des Postscheckvcrkehrs im Deutsche» Reich. — Zahl der Postschcckkunden Ende Juli 888 20», — do. Ende Juni 827 138, mithin Zugang im Juli 11073. Aus den Konten sind im Juli ausgesührt 23 413 000 'Gutschriften über 108 005 000 000 Mk., 1« 818 000 Lastschriften über 103 074 000 00» Mk., Umsatz 40 231000 Buchungen über 301 »70 00» ovo Mk., davon sind bargeldlos beglichen 333 053 000 000 Akk., durchschnittliches Guthaben der Postscheck kunden !m Juli 25 175 OVO OVO Rk. Meisibetrag skr Postanweisungen im Verkehr mit Österreich. — Vom 20. September an ist der Mcistbetrag einer Postanweisung aus Deutschland nach Österreich aus 800 VV» Kronen, derjenige, einer Post anweisung aus Österreich nach Deutschland aus 4000 Mark erhöht worden. öprechsaal. Verkauf zu Tagespreisen! Der Beschluß der Vorstände des Börsenvereins und des Deutschen Vcrlegervereins anläßlich der Herbsttagung des Verbandes der Kreis- uud Ortsvereine hat wohl bei der Mehrheit des Verlags Anklang ge sunden, und ein großer Teil ist dazu übergegangen, für ihre Verlags- iverkc Grundzahlen mit Entwertungsziffern einznfiihrcn, andere wieder haben Preisgruppen festgesetzt, wie Franckh, Dick L Co., Levy L Müller, Bertelsmann; wieder anderen ist auch dies aus technischen Gründen unmöglich und sic bleiben bei dem alten System des prozentualen Auf schlags auf ihre Katalogpreise. — Aus diesem Chaos soll nun der Sortimenter herauskommen. Wie immer geschrieben wurde, hätte diese Prcisregelung von seiten der Verleger einheitlich erfolgen müssen, was aber wohl niemals gelingen wird. Der Sortimenter ist daher zur Selbsthilfe gezwungen, und ich möchte im folgenden einen Weg an geben, den ich seit einiger Zeit gehe und der mir gerade in den letzten Wochen von großem Vorteil war: Es werden Listen in alphabetischer Reihenfolge der Verleger mit fortlaufenden Nummern angelegt, etwa nach folgendem Schema: Tue! Verlag Grundpreis Entwertungsziffer Mk. 1. Franckh Gruppe ^15 — 18 — 2. 3. Gr. 0 geh 25.— 30.— 4. Gr. 0 geb. 43.— Si.60 5. 1.— 100 plus 20°/c» 120 — 6. 1.50 180.— 7. 2.- 220<- 8. usw. 9. usw. 11. Veißwanger, Union Experimentierbuch 240.— Nun werken die Bücher anstatt mit Preisen mit den Nummern und Buchstaben der betreffenden Liste, z. B. (^. 1.) (Jugendschriftcn) ausge zeichnet. Wird nun eine Jugendschrift verkauft, so nimmt man gleich die betreffende Liste zur Hand und sieht die Nummer nach. Man braucht nicht erst die Entwertungsziffer oder Prcisgruppe des Verlags ausfindig zu machen und den Verkaufspreis einschl. Sortimenter zuschlag zu berechnen, sondern hat gleich den tatsächlichen Verkaufspreis in der letzten Rubrik stehen. Man muß nun die Liste, die, wie schon oben erwähnt, nach alpha betischer Reihenfolge der Verleger geordnet sein muß, nach Materien, Jugendschriften (6), Romane (k) usiv. benennen, oder die Listen fort laufend alphabetisieren; letzteres hat den Vorteil des schnelleren Auf- findens des Verlegers bei Preiserhöhungen und des Zusammcnstehens sämtlicher Verlagswerke eines Verlags, der noch keine Preisgruppen oder Grundzahlen eingesiihrt hat. Andernteils hat es den Nachteil, daß man beim Einrichten der Listen das ganze Lager ähnlich wie bei der Ostermesse umwerfcn und nach Verlegern ordnen muß. Kommt nun ein neues Börsenblatt mit neuen Preisen, so braucht man nur die Listen umzuändern, und das ganze ist, ohne ein Buch berührt zu haben, in wenigen Minuten umgezeichnct. Neu einlaufende Bücher werden den betr. Preisgruppen oder in die Gruppe des betr. Verlags eingereiht. Die Listen kommen nun in den Verkaufsraum zusammen in einen Kasten und werden mit verschiedenfarbigen Aktcnschwänzen und Buch staben versehen. Die Farben prägen sich sehr schnell ins Gedächtnis und es ist dem jüngsten Angestellten möglich, den Tagesverkaufspreis fcstzustellen. W. W. Bücherbettel. (Zum Eingesandt im Bbl. Nr. 167, 212 u. 217 betr. Venner, Lugano.) Den verschiedenen geschädigten Firmen den guten Rat: die Sache als erledigt zu betrachten; ein gerichtliches Vorgehen gegen V. ist völlig aussichtslos, es sei denn, es käme ein strafrechtliches in Frage. Etivas mehr Vorsicht bei Vergebung von Freiexemplaren, sowie bei Lieferungen nach dem Auslände, oder besser Überweisung an orts ansässige Sortimenter, und allen Beteiligten wäre geholfen — die Be steller allerdings ausgenommen. Lugano. N. Kupfer. ft-tir die Redaktion verantw. z. gt.: Hauptschrlktleitcr vr. Gerhard Me n z. — Verlag: Der « ö r s c n v c r e i n der Deutschen Buchhändler zu Leipzig, Deutsches Bnchhäudlerliaus. — Druck: Ramm L Seemann. Sämtlich in Leipzig. — Adresse der Redaktion und Expedition: Leipzig, Gerichtsweg 2ü sBuchhändlerhaus>. 1360
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