ldi« 272, 22. November 1921. Fertige Bücher. ««rl-nIIiM,. d. Dgchu. «uchz»»t«r IZOvz ^ Soeben gelangt zur Ausgabe Bruno Wille Hölderlin und seine heimliche Maid Roman Auf holzfreiem Papier gedruckt und in Halbleinen gebunden M. 2S.— /^»In neuer Roman des Dichters der „Abendburg", dessen künftiges Schaffen meinem Vertag gesichert ist, bedeutet in der buchhändlerischen wie in der literarischen Welt ein Ereignis. Und diese Anteil nahme wird noch gesteigert durch das Interesse an Hölderlm selbst, das niemals lebendiger war als jetzt und das, besonders seit Veröffentlichung der Diotima-Briefe, nochgerade zu einer Hölderlin- Bewegung anschwillt. Dieser Roman wird eine ähnliche Stellung wie Molos Schillerroman einnehmen und an Erfolg weder ihm noch der „Bbendburg" nochstehen, zumal WilleS Künstlerschaft ungleich höher steht. Abgesehen von allen künstlerischen Werten, ist das Werk dazu geeignet, auch als volkstümliche Einführung in Hölderlins Persönlichkeit und Dichtung zu wirken. Der Roman hat Hölderlins Liebes- trogödie zum Stoff, an der der Dichter zerbrochen ist, eine Tragödie, die auch ohne die Persönlichkeit Hölderlins und die seines kongenialen Gestalters Bruno Wille lebhaftestes Interesse beansprucht. Aber die wesentlichste Bedeutung des Romans beruht in seinem höchsten Gehalt, in der künstlerischen Gestaltung des Eros, der über die einzelnen Menschen hinausreicht und durch die Menschheit schreitet DorzuasangeSol: Elnzel-Exempl. AAp/o, von ^0 Exempl. an alalt 40"/«, Gleichzeitig erscheint eine Liebhaberausgabe in 2W numerierten und vom Sichter handschristtich gezeichneten Exemplaren, die aus starkem Büttenpapier großen Formats gedruckt, mit Goldoberschnitt versehen und in Haibieder mit künstlerischem Batikbezug handgebundcn wurde. Zn den Handel gelangen No.: 21 —rvo zum Preise von Mark Ivo.— ordinär, Borzugaugebot: 30 L Berlangzettel anbei! Carl Reißner ^ Verlag ^ Dresden '704*