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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 20.10.1921
- Strukturtyp
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- 1921-10-20
- Erscheinungsdatum
- 20.10.1921
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- Deutsch
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246, 20. Oktober 1921. Redaktioneller Teil. Haubrich, Leo : Welt und Gedanke. (Gedichte.) 8°. 39 S. Köln 1921, Salm-Verlag. Ladenpreis ^ 6.—. Verfasser ist Buchhändler. kerlkesstr. 10. 8°. 16 8. kreis 50 kkZ. Kak ii, Krnst, u. k iit r XapktaIi : Wie liest man den Kaodels- teil einer lazesLeitung? 8°. 192 8. u. 1 lab. krankkurt s. U. 1921, Verlag cler kranickurter 8oeietäts-vruckerei 0. m. b. v. Vadevpreis 15.—. Koehler L V o l ck in a r A. - G., L e i p z i g: Einlage Nr. 172 (Ok tober) in das auswechselbare Schaufensterplakat: Neue Bücher, von denen man spricht. 30X18 cm. vineke'seke v e i k b i d I i o t k e k und Vuebbanälung, Kelprig, öurgstr. 1—5: Der Xriminalroman. Verreielmis einer 25 dakre. 8°. 14 8. kreis 70 kkg. (Hansa-Lüeberei. 8d. 2.) 8°. 247 8. Xordkausea 1921, Heinricb ^ 40.—. ^ ^ ' V e r l e g e r z e i t u n g, Deutsche. 2. Jahrg., Nr. 20 vom 15. Okt. 1921. Leipzig, Deutscher Verlegerverein, Gerichtsweg 26. Aus dem Inhalt: Albert Dresdner: Das deutsche Buch in Norwegen. — Carl Schösser: Deutsche Verlegeraufgaben in Latein-Amerika. — Hans Fleschner: Fachpresse und Geschäftsgeheimnis. — Carl Franck: Die Papierpreise. — Prof. vr. Julius Zeitler: Vom alten und neuen Holzschnitt. VVollermann, Otto: veitkaden rur kreisbereebnung von ^.kri- lnkalt: Auswirkungen cler neuesten leuerungsrulagen. Xr. 54 vom 7. Oktober 1921. ^us dem Inbalt: Vertragstreue? Zeitschriften- und Zeitungsaufsätze. K r o n c n b e r g - N e i s; e, M.: Das Wesen der Spezialisierung, Nor malisierung, Typisierung und ihre Bedeutung für die deutsche Volkswirtschaft. Deutsche Rundschau, Jahrg. 48, Heft 1 vom Ok tober 1921. Berlin: Gebrüder Paetel (vr. Georg Paetel). Meißinger, vr. K. A.: Die Frankfurter Buchmesse. Münsterischer Anzeiger vom 5. Oktober 1921. Expedition: Münster. Zchlossar, vr. Anton: Die Grazer Ausstellung »Das steirische Buch«. Wiener Zeitung Nr. 228 vom 6. Oktober 1921. Expedition: Wien. Antiquariats-Kataloge. keijers, 3. v., vtreebt: Oatalogus van boeken, tijäscbrikten en muriek. 80 8. 2361 Xrn. Versteigerung: 1.—10. Xovbr. 1921. Vre6e,krll8t, Oociesbergs. kk., ^ug.-Viktoriastr. 1 a: Ver zeichnis Xr. 2: 8eltene u. wertvolle Werke aus allen Oebieten (darunter Xlerisn- u. Erstausgaben). 46 8. 1127 Xrn. Oilboker L kansekburg, Wien I., kognergasse 2: 52. Xunsl- auktion: ^It-Wien, ^lt-Osterrsiek. Wiener, Österr. u. krager ^nsieb- ten. liieater-, Musiker- und viedter-korträts. ^dels-korträts. Aquarelle und Ilandreiebnungeu. 32 8. 371 Xrn. klit 5 lakeln. Versteigerung: 21. u. 22. Oktober 1921. — 53. Kunstauktion: 8ammlung von 21 Original-Aquarellen von kudolk ^lt und 6 Aquarellen von dacob ^It aus Wiener krivatbesitr. 4". 8 8. und 12 lakeln. Versteigerung: 22. Oktober 1921. 1036 Xrn. Kunst-^uktionsbaus Ustb. vempertr' vuebband- lung und Antiquariat, Köln, Xeumarkt 3: Kunstver steigerung 200: Oemäide älterer und neuzeitlicher Kleister. Xaeh- lass krau vaurat vouressi. 4°. 24 8. 430 Xrn. Xlil 25 ^.bb. auk 10 1'akeln. Versteigerung: 25. u. 26. Oktober 1921. Xl. vempertr' vuebbandlung und Antiquariat, voun a. K b., kranriskanerstr. 6: vonner vüeber-^uktion: Oesehieüte u. lopograpbie der Rheinlands und Westkalens mit den angrenzen den Oebieten von Holland und velgien, sowie allg. Welt-, Kir chen-, Kunst- u. Kulturgeseb., ^Xltertumswissensebalt, viteratui-, Xaturkunde, kbilosopbie, Ideologie usw. 98 8. 2138 Xrn. Ver steigerung: 7.-9. Xovember 1921. vipsius L lisch er, Kiel, kalekstr. 9: Kieler Lüctierkreund Xr. 54: 8elt6ne und bervorragende Werke aus verschiedenen Oe bieten. veutsebe 8praebe und viteratur nebst Oberselrungen usw. 103 8. 2867 Xrn. Xr. 3: Kunstliteratur. 128 8. 1899 Xrn. Kleine Mitteilungen. Jubiläum. — Am 2V. Oktober 1921 sind IVO Jahre seit der Grün dung der Firma K. Ferd. Hecket in Mannheim verflossen. Tie Familie Heckel war bereits im Jahre 1733 in Mannheim ansässig. In diesem Jahre wurde Konrad Heckel, gebürtig aus Wcidenberg im Bay- reuthischen, ein Sohn geboren, Johann Jakob, der später das väterliche Gewerbe eines Sieb- und Trommelmachers übernahm und sich außer dem zum Musiker ausbildete, als der er die Instandhaltung der Flügel im Hosthcater besorgte. Er vererbte das musikalische Taleni aus sei nen Sohn Johann Jakob, der Kapellmeister in Wien wurde. Auch dessen Sohn Karl Ferdinand, 1899 in Wien geboren, widmete sich ur sprünglich der Musik, verzichtete aber »ach seiner Übersiedlung nach Mannheim aus die Virtuosenlausbahn, um sich dem Pianofortehandcl zu widmen. Er hatte es zunächst nicht leicht, den Bestand seines Ge schäftes zu sichern. Nur vereinzelt konnte er Flügel aus Wien be ziehen, die jeweils per Achse aus mehrwöchiger Reise nach Mann heim llbergcfllhrt wurden. Schon 1897 hatte sein Großvater das Haus 0 3 19 (zum Türkischen Kaiser benannt) erworben, das später in den Besitz des Gründers der Firma überging, nachdem dieser sowohl die Piano- als die Kunst- und Musikalienabteilung seines Geschäftes zur Blüte gebracht hatte. Bald war sein Name in der gesamte» Mustkwelt bekannt durch seine Herausgabe der ersten Volksausgabe der Mozart- schen Opern, besonders aber durch die von ihm verlegte erste Taschen- Partiturausgabe der Kammermusikwerke von Haydn, Mozart und Beethoven. Bon seinen Söhnen Karl, Wilhelm und Emil gründete Wilhelm Heckel eine hochgeachtete lithographische Anstalt in Mannheim, während die beiden anderen Söhne ins väterliche Geschäft eintraten. Dadurch gewann Karl Ferdinand freie Muße, die er hauptsächlich der Botanik widmete. Er starb tm Jahre 1879. Von seinen Söhne» widmete sich Karl Heckel, der lange Jahre der Mannheimer Lieder tafel Vorstand, hauptsächlich der Musikabteilung der Firma, deren Verlag er eriveiterte, Emil Heckel dagegen der Pianoabteiluug. Auch er stand, wie vordem sein Vater, eine Reihe von Jahren an der Spitze des Mannheimer Theaters, um das er sich voran durch die Pflege der Wagnerschen Werke unvergeßliche Verdienste erwarb. Als Richard Wagner 1871 seine Absicht der Gründung eines eige nen Festspielhauses bekannt gab und an die Freunde seiner Kunst eine öffentliche Aufforderung zur Mithilfe ergehen ließ, meldete sich einzig Einil Heckel. Er gründete die Wagnervereine, sprang energisch mit Rat und Tat ein, als das Unternehmen z» scheitern drohte, und be währte sich wiederum auf das beste, als es galt, auf Mittel zu sinnen, das Defizit der ersten Biihnenfestfpiele zu decken, sodaß Wagner ihm aus Sorrent schreiben konnte: »Mein liebster Freund Heckel! Sie sind wirklich der Erste, von dem mir auS Deutschland einmal ein sympathi sches Lebenszeichen zukommt . . . Wirklich der Einzige — aber der aller Einzigste sind Sie, der mir eine edle Sorge um mich und die Sache zeigt«. Allgemein bekannt wurden die ihm von Wagner gewidmeten Verse: Hat jeder Topf erst feinen Deckel, Jeder Wagner seinen Heckel, Dann lebt sich's ohne Sorgen, Die Welt ist dann geborgen! Seine Verdienste um Bayreuth sind aus den auch geschichtlich wert vollen Briefen Richard Wagners an ihn ersichtlich, die in Buchform bei Breitkopf L Härtel erschienen sind. Emil Heckel ist 1998 gestorben. Seine beiden Söhne, die Herren Karl und Emil Heckel, die schon lange Zeit vor seinem Tode in das Geschäft eingctreten waren, führen eS in seinem und des Gründers idealem Sinne fort. Auf musikalischem Gebiete haben sie sich beson ders >nn Hugo Wolf verdient gemacht, indem sie sowohl die Oper »Der IS 53
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