V! Uli. 2. Mai I92l. Fertige Bücher. V0rl«,l'lau f. d. lisch», BUchhandcl. 4615 Soeben ist erschienen: Hoüfrie- Keller EWMMMWM SSS-4-4 Geöichte Line Auswahl von dr. Theodor Klaiber Mit b Urzeichnungen von Sruno Golüschmitt Auf holzfreiem Papier in lünstlcrischem, / solidem Pappband M 18.— / Für Bücherfreunde »nb Gammler wurde eine Liebhaber ausgabe in i;o numerierten Stücken auf besonders feinem Papier hcrgestell! und in Halblcdcr gebunden. Der Preis beträgt M 100.—. Der Herausgeber, vr. Theodor Klaibcr, dem wir auch eine feinsinnige Studie über Gottfried Keller und dis Schwaben verdanken, hat die heikle Aufgabe der Auswahl mit verstän digem Takt gelbst. Das Cwig-Gültige in Kellers Lyrik ließ denn auch noch keine Ausgabe so stark und voll erklingen. Das ist endlich das Buch des ganz großen Lyrikers Keller, de» das deutsche Schrifttum ;n feinen Klassikern zählen müßte, auch wenn er nie als Epiker sich betätigt hätte. Ein besonderer Reiz des schönen Buche«, das auch dem verwöhnten Geschmack zu genügen vermag, lieg! in den kräftigen Holzschnitten Gold- schmiits, die als selbständige Leistungen, ohne illustrative Auf dringlichkeit »eben dem Text hergehen u. die Eindrücke steigern. Zur gleichzeitigen Bestellung sei empfohlen als Gegen stück zu diesem Gedichtband dis kürzlich in unserem Ver lage erschienene, überaus reizvolle Ausgabe vorn Eöuarö Mörike, Geöichte Herausgegeben von bans Heinrich Ehrler. Mil neun Scherenschnitts» von Maria Jntz. In künstlerischem Pappband M iS— öar mit 40 vom 6unöert u. 11 /t H lllU!»Mlii>!>i«iiiii!>i>i»!H»ii!!!l»lii!iil»ii!!i!ilii!!iii>li!i!i!iIii!i!iill!I!iiii>ii!!i>li!>»iiii>lI,ii!ii«>i!!iiIil!h verlagStreckerLSchrööer,Stuttgart >- H Ein neues Werk von Drews zur Christusfrage! <Z) /n /(A-re Z) Arthur Drews Das Markusevangelium als Zeugnis gegen die Geschichtlichkeit Jesu. br M 60.— gcb ca. M 70.— Drews liefert in diesem neuen Werks zur Christus mythe den Beweis, dost das als das älteste und zu verlässigste geltende Markusevangelium auf Geschicht lichkeit keinen Anspruch erheben kann. Er beleuchtet mit wissenschaftlicher Gründlichkeit die astrale Grund lage des gesamten christlichen Schrif>tums,insbesondere des MarkusevangcliumS. Als 1910 die Christusmythe erschien, behandelte die liberale Theologie den Ver fasser als zu verabscheuenden Dilettanten, die positiv« bekämpfte ihn mit Prokestoersammlungen. Inzwischen sind an den Universitäten allerorten zur Bekämpfung der Drewsschen Ideen Vorlesungen über die Geschicht lichkeit Jesu gehalten worden. So wird auch die neue Einstellung von Drews sich Beachtung erzwingen und die Frage des historischen Christus um einen Schritt vorwärts bringen. /c/l ö/kks ra üa/ke/r ö/e Arthur Drews, Die Christus- Mhthb. k-Teil, brM lO—,gebM20.— Der zweite Teil derCbristusmythe, derunabhängig von dem ersten eine Auseinandersetzung mit den Gelehrten bildet, ist vergriffen. Er wird nicht wieder aufgelegt, sondern in einem später erschetnendenWerke überdie Ent stehung d.ChristenlumS aus demGnvstizismusaufgehen. L7/r Flözen Leu-eFüNF/ Arthur Drews, Freie Religion. Vorschläge zur Weiterführung des Refor mationsgedankens. br M I — Karlsruher Tageblatt: Dem Drewsschen Versuch geben ganz besonderen Wert und Bedeutung: Die Klarheit und Schärfe, womit er abrechnet mit den Verworrenheiten und Halbheiten, die da und dort für Grundgedanken einer freien Religion ausgegeben und betrachtet werden. Dann der Mut, womit er in erfreulichem Gegensatz zu der vielfach rein nega- tivenLaltung vielerFretreligiäserPosttives zu geben bestrebtist. Eugen Diederichs Verlag in Jena