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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 24.03.1921
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1921-03-24
- Erscheinungsdatum
- 24.03.1921
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- Deutsch
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- ZeitungBörsenblatt für den deutschen Buchhandel
- Jahr1921
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Redaktioneller Teil. 7V, 24. März 1921. HarrIvitz - Berlin); Prospekt 8. Quantin-Parir 1888 (Peter H o b d i n g-Steglitz b. Berlin); namenlos eingegangen ist R. Ackermann: las« ot ns» «orlrs (London 1821). Wir freuen uns, daß auch buchhändlerischeVereine an uns gedacht haben (Buchh.-Verband Hannover-Braunschweig; Allg. Deulsch. Buchh.-GehUfen-Vecband Leipzig; Deutsche Buch- drnckerberufsgcnossenschaft; Bestellanstalt für den Berliner Buch handel; Eule-Leipzig; Deutscher Buchgewerbeverein; Schweizer Buchh.-Vereiu; Deutsche Gesellschaft für Austandsbuchhandet u. a. m.). Zahlreiche buchhäudlerische Vereine aller Art lassen mehr oder weniger regelmäßig Drucksachen verschiedenster Art zu amtlichen, geschäftlichen oder geselligen Zwecken Herstellen; möch- ten sie alle die Gllte haben, uns immer ein Exemplar davon zu gehen zu lassen! Unsere Ankäufe beschränkten sich fast nur auf die notwendige Fachliteratur. Doch möchte ich wenigstens eine Erwerbung be sonderer Art erwähnen: ein Exemplar des Schillerschen »Mu- sen-Almanach für das Jahr 1797-, dem ein gedrucktes Lieferungs- formular der I. G. Cotta'schen Buchhandlung, Tübingen, den 26. September 1796, mit den Ordinär- und Nettopreisen der ver schiedenen Ausgaben und Angabe des Leipziger Kommissionärs beigeheftet ist, und das mit diesem Beidruck ein buchhandelsge« schichtliches Unikum sein dürfte. In den Blatt-Sammlungen ist eine allgemein« Gruppenein teilung vorgenommen und die Katalogisierung der Abteilungen: Gruppenbilder, Karikaturen, Medaillen erledigt worden. Wir erhielten von verschiedenen Herren und Firmen Bildnisse, Si gnete, Exlibris, Geschäflskarlen, Vereinsblätter und ältere Titel blätter. Wir bedauern indes, daß wir beim Weiterausbau speziell der Sammlungen duchhändlerischer Bildnisse, Signete, Exlibris, Abbildungen von Geschästslokalitäten u. dgl. so wenig Unterstützung finden. Diese Sammlungen sind dem Buchhandel schon in zahlreichen Fällen nützlich und willkommen gewesen und werden mit Sorgfalt gepflegt und zu immer besserer Benutzbar keit gebracht. Wir würden u. a. besonderen Wert darauf legen, Reklamesachen und Vertriebsmittel zu erhalten. Das neueste Zuwachsverzcichnis (Nr. 20) ist im Börsenblatt erschienen, liegt als Sonderdruck vor und ist an verschiedene Stellen versandt worden. Der Bestand an Büchern betrug am 31. Dezember 1920: Extraformat 117 Folio 1362 Quart 10251 Oktav 29427 Zusammen 41157 Die Ziffern der Vorjahre sind: Bestand 3l. Dez. 1919 1918 1917 >916 1915 1914 Exiraformat 117 117 102 84 77 75 Folio 1341 1312 1274 1199 1136 1094 Quart 10078 9928 9673 9461 9192 8890 Okiav 28780 28131 27423 26892 26277 25679 Zusammen 40316 39488 38472 Or. 37636 36682 35738 Goldfriedrich. Meine Mitteilungen. Kantate-Bugra-Mcsse 1821. — Die Redaktion des Ml. bittet wiederholt alle Firmen, die zu dieser Messe (25. und 26. April) aus- stcllcn, um Mitteilung des Ausstellungslokals, der Standnummer und, falls schon bestimmt, des Vertreters. Damit die in Aussicht genommene Liste ihren Zweck, ein Führer zu sein, voll und ganz erfüllen kann, bitten wir, die Anmeldung nicht zu unterlassen. Eintragung in die Waren,zcichenrolle. — Das nebenstehende Warenzeichen derFirma Historia-Verlag Paul Schraepler, Leipzig. ist unter Klasse 28, laufende * Nnmmer253864 (Aktenzeichen H 40815) am 12. Oktober 1920 für Druckereierzeugnisse in die Rolle der ge schützten Zeichen des Reichspatentamts eingetragen Auskunftspflicht über Gcwiunkalkulation im Vcrlagsbuchhandcl. Ter »Voss. Ztg.« vom 20. März entnehmen wir folgende Nachricht: Um zu den buchhändlerischen Teuerungszuschlägen und zur Preisbildung des Lerlagsgcwcrbes Stellung zu nehmen, hat das NeichswirtschaftSmini stcrium bei einigen der größten Verlagsfirmcn Feststellungen über deren Geschäftsunkosten angcordnet. Die Behörde stützt ihr Verlangen dabei rechtlich auf die Verordnung bctr. Auskunftspflicht vom 12. Juli 1917, 11. April 1918 über die Errichtung von Preisprüfungsstellen und die Versorgungsregelung vom 25. September 1915. Von Verlegerscite wird bestritten, das; diese Bestimmungen irgendwie auf das Verlagsgcwerbe, auf den Buchvcrlag und die zur Erörterung stehenden Fragen Anwen düng finden könnte. Inzwischen hat aber das Neichswirtschaftsministc rium bereits die Staatsanwaltschaft gegen einige der Auskunftsver weigerer in Bewegung gesetzt. Sperlings Zeitschriften-Adrcßbuch. — Die letzte (49.) Ausgabe dieses im deutschen Buchhandel hochgeschätzten Adreßbuches war 1915 erschienen. Seitdem konnte der bekannten Schwierigkeiten wegen eine neue Ausgabe nicht herausgebracht werden. Wie aus einer Anzeige in der heutigen Nummer (S.3273) ersichtlich ist, hat sich die Verlags buchhandlung jetzt entschlossen, noch in diesem Jahre den 50. Jahrgang zu veröffentlichen, und rechnet dabei auf allgemeine Unterstützung durch den Buchhandel, die dieser wohl gern gewähren wird. Hoffentlich kann der Buchhändler seine Handbibliothek auch bald wieder durch eine Neuausgabe des »Kürschner« vervollständigen, der ebenso wie der »Sperling« zu den unentbehrlichen Hilfsmitteln bei den täglichen Ar beiten des Buchhändlers gehört. Der Allgemeine Arbeitgeberverband für Göttingen und Umgebung gibt bekannt: »Der Herr Regierungspräsident hat durch Entscheidung vom 7. März die Erhöhung der Angestclltengehälter für Februar und März, wie sie der Schiedsspruch des Schlichtungsausschusses in Göt tingen vom 17. Januar 1921 empfahl, für im Schiedsspruch nicht be gründet erklärt. Er bemerkt weiter, daß auch sonst für die Erhöhung der Gehälter keine stichhaltigen Gründe vorgebracht seien. Somit bl.'i ben die alten Sätze bestehen.« TranSportarbeiterstrcik in Berlin ausgebrochcn. — Am Montag ist in Berlin ein Streik der Transportarbeiter im Einzelhandel ausge brochen. In den Ausstand getreten sind etwa 4500 Transportarbeiter, Hausdiener, Fahrstuhlführer, Packer usw. der großen und mittleren kauf männischen Betriebe. Der Grund ist in Lohnstrcitigkciten zu suchen. Die endgültige Fassung des Einkommensteuergesetzes. Der Reichstag beendete die zweite Lesung des Einkommensteuergesetzes, das er im wesentlichen in der Ausschußfassung annahm. Danach beträgt für die ersten angcfangcncn oder vollen 24 000 die Steuer 10 n. H., für weitere 6000 20 v. H., für weitere 5000 25 v. H., für jede fol genden 5000 ./// 5 v. H. mehr, für die weiteren angefangenen oder vollen 70 000 45 v. H., für die weiteren 80 000 ^ 50 v. H., für die weiteren 200 000 des versteuerbarcn Einkommens 55 v. H. und für die weiteren Beträge 60 v. H. Bei ständig beschäftigten Arbeit nehmern, deren Erwerbstätigkeit durch das Dienstverhältnis vollständig oder hauptsächlich in Anspruch genommen wird, werden für den Steuer pflichtigen und jede zu seiner Haushaltung zählende Person 4 .-/i täg lich, bzw. 24 wöchentlich bzw. 100 ^ monatlich vom Lohnabzug stener frei bleiben. Evreihsaal. L)r-ne Verantwortung 0er Redaktion, jedoch unterliegen alle Einsendunge. ^ Bestimmungen über die Verwaltung des V-irsenblatts.) Ieitschriften-Bestellanstalten. Die seinerzeit mit so großen Erwartungen ins Leben gerufenen Zcitsch^ftcnstcllen lösen sich immer mehr in Wohlgefallen auf. Eine nach der andern geht ein, es scheint also, daß diese auf Gemeinwirt schaft gegründeten Unternehmen keinen Erfolg gehabt haben. Es würde sicher die Gesamtheit des deutschen Buchhandels interessieren, ans welchem Grunde diese Art des Vertriebes versagt hat. Ein großer Teil der Buchhandlungsangcstclltcn schwärmt heute mehr als fc für Sozialisierung (Gemeinwirtschaft). Wenn hier ein weiteres Beispiel gegeben sein sollte, daß diese Art der Wirtschaft nicht möglich ist. sollten doch die Anhänger einer Sozialisierung allmählich zum Schwei gen gebracht werden. Ich schlage also vor, einen Ausschuß von Prinzipalen und Ange stellten einzusetzeu, der die Gründe des Versagens dieses ersten Vcr suchcs der Sozialisierung des Buchhandels feststem. 380 ^ "" ^ ^ Er» . L v.,a.
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