1098 Börsenblatt f. d. Drschn. Buchhandel. Künftig erscheinende Bücher. X» 35, 31. Januar 1931. Motto: wer Sie woiiriiett kernet an» iooet sie nicht. 0er ist iiirwoiir ein erbörmlicher wicht. Es erscheint demnächst in meinem Verlag: T Modernes Mittelalter Die zwecklose Mssenausopseruns kranker Schwangerer Eine Anklage aus Grunö auchentischen Materials von Dr.1. St., weiland flrzt zu....bürg Nach dessen tsinterlassenen Papieren tserausgegeden von Dr. meü. Erich Ebstein Ein Werk, welches in ganz Deutschland ungeheures flusselien erregen wird M Das rechte Wort zur rechten Zeit! It unerhörten, Freimut und unbestechlicher Wahrheitsliebe rollen Sie Verfasser — ein Lebender und ein Toter — die frage der künstlichen Schwangerschasteuaterdrechung von einer ungeheuer wichtigen Seile aus aus, von derseniaen der »ranken frou. fluss engste mit der „slbtreibungssroge" verknllpsl ist die fldwehr und Eindämmung der Schwind sucht, der Tuberkulose Überhaupt. 3n einer flllle von Krankengeschichten weisen Sie Verfasser Überzeugend nach, wieviele Leiden, kserz usw. zu dem verpönten Eingriff flnlog geben könnten. Gerade die Tuberkulose wird bet der flau durch eine hinzulretends öchwavgerschast ln Ser Übergroßen Mehrzahl Ser falle lödlich deelnftaßt. Sei tuberkulösen frauen tritt zu Ser ksinopserung der frau die Sesöhrdung der gesamten Umgebung -er Kranken, viele Tausende von frauen sterben sahrllch ln Deutschland nur deswegen, weil die lirztllch begrlindele kilnstllche Unterbrechung Ser Schwangerschaft ost leider nur allzu spät vorgenommen wurde. Die heutigen Verhältnisse sind um so trauriger, als Sle flerzleschost, statt ihre Dhnmacht elazugestehen, die entsetzlichen folgen senes Gegensatzes zwischen überlebtem Gesetz und Vvrurlell einerseits, Ser fort geschrittenen medizinischen Erkenntnis andererseits zu bemänteln sucht und sich ln öden schelnwissenschasllichen und scheingewiffenhajten Klopssechtereien verliert. Die unerhörtesten Grausamkeiten werden begangen. Kranken Schwangeren werden wahre Martgrlen auserlegt, lediglich einem alten Gesetz und Vorurteil zuliebe, von flerzlen, die hierbei ihre Pflichten zu ersllllen glaube«.