Z« 82, 9. April 1921, Kertige Bücher. vsr,«M»u,. k michn. «u«hmd,i. S743 r soeben erscüien: 2 8igl8mund von Oleicb Von Hisle8 bis Äeiner' Oemeinvet'stäncllicbet' Übei-blickt über üie bnt>vjc1relung der Weltanschauungen 1.-2. Isusenü geb. IVI. 18.- Oieses, irr klarer, rein deutscher Sprache geschriebene Luch rlcchlet sich an die weitesten Kreise. Oer 6rundgedsnke darin ist die eindringllche Darstellung der Lntwidcelungsidee suk dern seelisch- geistigen Osbiete des kevuktseins der Klenschkeit. Oss Lchlutzwort katzt dies kurrgedrängt Zusammen in den Lätzen: „Drales und Steiner begrenzen den rund rweieinkalb labrtausende wäbrenden Zeit raum der eigentlichen Lbllosoplüe. bür den vor- und krükgeschjchtlichen Klenschen vor "kksles gab es noch kein selbstbewutztes, blotz-begrikkllch denkendes Irrgründen der Welt. Osrnsls war das 6eislesweltsll nstürlicch gegebener Seeleninkslt des traumbellseberischen Klenschen. Oie Seele konnte sicch in diesem Zustand oock niccht von der Welt unterscbeiden und gesondert denken; sie war eins mit ikr. Os der Klensch rur Lreibeit gelangen sollte, mutzte diese Seelenverkassung rerstört werden . . Oie 6escki<chte der Lbilosopkie ist letzten krudes nicbts anderes als die Oeschichte der gedanklichen Okkenbsrungen der kür die Ausbildung der sittlichen Lreibeit notwendigen Umgestaltungen des Lewubtseinsrustsndes der Seelen. Steiner ist der 6egenpol; er weist suk die Kläglichkeit und blot- wendlgkeit bin, das Oenken aus dem erworbenen kreien Willen bersus durch Selbsterrieken bis rum bellsekerischen Welterleben ru steigern." Oemrukolge könnte man in diesem Luche die Erklärung und Auskübrung des sonst so unerklärlichen Irvsngelienwortes linden: »Ich bin ru einer Entscheidung in diese Welt gekommen: auk dstz die da nicht seken, seben, und die da seken, blind werden." tsob. tz, Zy.) Wir lieterri fest mit 35"/<, und ll/lv glatt oder dei kemissionsreüit innerlislb 3 Xtonaten, aläo risiliolos, mit 3O°/„ Oei' Koinmencle Verlag, 8luttgcwt 489'