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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 07.04.1921
- Strukturtyp
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- 1921-04-07
- Erscheinungsdatum
- 07.04.1921
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- Deutsch
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Redaktioneller Teil. 80, 7. April 1921. Promotionsrecht. 1912 wurde den Professoren zu Rang und Stellung auch der Titel van ordentlichen UnioersitätSprofessoren zuerkannt. Zahlreiche namhafte Gelehrte sind im Verlaufe der hundert Jahre aus der Fakultät hervorgcgangcn. Die Festschrift, die soeben im Verlage von E. Runge in Berlin-Lichtcrfelde unter dem Titel -Religion und Sozialismus« erschienen ist, enthält Beiträge aller Mitglieder der Fa kultät. (Wiener Zeitung.) Verordnung betreffend Regelung des Warenverkehrs zwischen un besetztem und besetztem Gebiete vom 26. März 1921. — Auf Grund des Gesetzes über den Erlaß von Verordnungen für die Zwecke der Über gangswirtschaft vom 6. Februar 1921 (RGBl. S. 139) wird von der Neichsregierung mit Zustimmung des Reichsrats und des vom Reichs tag gewählten Ausschusses folgendes verordnet: 8 1. Der NeichSkommtssar für Aus- und Einfuhrbewilligung wird er mächtigt, für den Warenverkehr von und nach Gebieten, in denen er die Anwendung der deutschen Ein- und Ausfuhrbestimmungen infolge der Besetzung für beeinträchtigt hält, Vorschriften zu erlassen. . 8 2. Der Neichskommissar für Aus- und Einfuhrbewilligung kann be stimmen, daß und inwieweit auf Zuwiderhandlungen gegen die nach 8 1 erlassenen Vorschriften die Bestimmungen der §§ 2 und 3 der Verordnung über die Regelung der Einfuhr vom 16. Januar 1917 (RGBl. S. 41) in der Fassung der Verordnung vom 22. März 1920 (RGBl. S. 334) sowie der 7 und 8 der Verordnung über die Außen handelskontrolle vom 20. Dezember 1919 (RGBl. S. 2128) und 8 15 der Ausführungsbestimmungen zu der Verordnung über die Außen handelskontrolle vom 8. April 1920 (RGBl. S. 500) Anwendung finden. 8 3. Diese Verordnung tritt mit dem Tage der Verkündung in Kraft. Berlin, den 26. März 1921. Die Neichsregierung: Fehrenbach. (Deutscher Reichsanzeiger Nr. 77.) Leipziger Buchbinderei-Aktiengesellschaft vorm. GnstavFritzsche. — Bilanz am 31. Januar 1921. Aktiva. Grundstück und Gebäude Maschinen Geräte, Utensilien und Einrichtung Kasse Wechsel Effekten Bankguthaben (Aklienkapitaleinzahlung) Debitoren Vorräte an Fertig- und Halbfabrikaten, Materialien . . Passiva. Aktienkapital Reservefonds I Reservefonds II Debitorenreserve . . Gewinnanteilscheinsteuer Hypotheken Rückständige Dividende Vortrag aus 1919/20 10653,71 Gewinn 1920/21 .' . . . 791908,56 L 623 230 164 969 35 233 126 816 73 380 515 49 36 060 2 400 000 3 951 495 47 2 557 142 31 IO 175462 — 5 000 000 722 500 — 83 700 50 000 5 000 270 000 14 860 270 240 872 129 80 725 000 1 359 469 93 802 662 27 »10 175 462> — Gewinn- und Verlustkonto am 31. Januar 1921. Gewinnvortrag 1919/20 Debet. Kredit. § 5 162 648 03 114 293 39 802 562 27 ! 6 079 503 69 10 653 71 6 068 849 k8 6 079 503 69 (Deutscher Reichsanzeiger Nr. 67.) In einem Prospekt der Leipziger Buchbinderei Aktien-Gesellschaft über 2 Millionen Mark neuer Aktien heißt es u. a.: Anfragen auf neue Arbeiten aus dem Buchhandel sowohl als auch aus den anderen Indu strien sind in letzter Zeit etwas zahlreicher geworden; ob aber diesen auch Bestellungen folgen werden, vermag man heute nicht zu sagen, und daher lassen sich Schlüsse auf die Zukunft zurzeit nicht ziehen. Für 1920/21 wurde eine Dividende von 15 Prozent auf das Aktienkapital von 15 Millionen Mark (im Vorjahr 10 Prozent auf 2 Millionen Mark) verteilt. Tuberkulose-Ausstellung in Dresden. — Das Deutsche Hygiene- Museum wird in der letzten Woche des April eine große Tuberkulose- Ausstellung in der früheren königlichen Reithalle, dem Meistcrbau von Weinlig, veranstalten und dabei zum ersten Male eine bildmäßige und statistische Zusammenstellung der ungeheuren Schäden, welche die eng lische Hungerblockade ausübte, zur Darstellung bringen. Ausgabe neuer Briefmarken. — Wie aus dem Reichspostmintste- rium mitgeteilt wird, werden Ende dieses Monats neue Marken aus- gegeben werden. Die Restbestände der sogenannten alten Germania- markeu -werden inzwischen noch aufgebraucht. Personalnachriiyteii. Gestorben: am 16. März Herr Rudolf Franke, ein treuer Mitarbeiter der Firma F. Volckmar in Leipzig. Von befreundeter Seile wird uns über den Verstorbenen geschrieben: Wer kannte ihn nicht im Buchhändler-Osten, den kleinen jovialen Herrn, wenn er mit bedächtigen Schritten von oder zu seiner Arbeits stätte ging oder nach des Tages Last und Mühe in Freundes- oder Bekanntenkreisen Erholung suchte von beruflicher Arbeit, die ihm so sehr ans Herz gewachsen war. Ter jäh aus dem Leben geschiedene liebe Freund und Kollege entstammte einer angesehenen anhaltischen Juristenfamilie. Seine Schulbildung genoß er auf dem König Albert- Gymnasium in Leipzig. Ursprünglich für die Offizierslanfbahn be stimmt, gab er nach mehrjährigem Besuch der Kadcttenschule diese Karriere ans, weil er sich körperlich ihr nicht voll geivachsen fühlte, um sich bei seinem Onkel Otto Petters in Heidelberg für den Berns des Buchhändlers auszubilden. Nach Beendigung der Lehre ging Rudi Franke ans Wanderschaft, so nach Glllcksladt, Liegnitz, Dessau, Breslau und kehrte im Jahre 1907 in das ihm liebgewordene Leipzig zurück, um dem Hause F. Volckmar, Barsortiment (Koehlcr L Volckmar A.-G.) seine Dienste zu widmen. Mit den meisten seiner früheren Herren Prinzipale blieb er in aufrichtiger Freundschaft verbunden. Bei be ruflichen Veranstaltungen war er in früheren Jahren immer vertreten, wenn es galt, Kollegialität und Frohsinn zu pflegen. Sein jeder zeit freundliches und verbindliches Wesen, sein offener, ehrlicher Cha rakter, sein stets heiteres Gemüt machten ihn beliebt bei Jung und Air. Vielen seiner Freunde im Buchhandel, die ihm alljährlich zu Kan tate die Freundeshand drücken durften, wird die Trauerbotschaft un gemein überraschend kommen. Für die aber, die ihm im Leben nahe standen, lebt sein Geist fort als der eines lieben und guten Menschen, wie er auch seinen Kollegen und Kolleginnen unvergeßlich bleiben wird. Ans dem Friedhof seiner Vaterstadt Dessau wurde feine Asche an elterlicher Seite von Freundeshand beigesetzt. Ostern 1921. .1. ferner: am 31. März in Rabenau bet Dresden Herr Emil Schramm, ein früherer Mitarbeiter der Firma F. Volckmar, der er 42 Jahre lang treue Dienste geleistet hat. Vor zwei Jah ren trat er in den Ruhestand und zog sich nach Rabenau zurück. Sprechsaar Mhne Verantwortung der Redaktton: jedoch unterliegen alle Etnsenduagev H«. Bestimmungen über die Verwaltung des Börsenblatts.) Kantatemesse. Auf meine Anregung im Sprechfaul des Bbl. Nr. 59 unter der Überschrift: »Welche Messe soll der Sortimenter be- s uchcn?« hat sich bereits eine stattliche Anzahl von Ausstellern ge sunden, die vorläufig nur in den Parterrcräninlichkcitcn des geräumi gen und modern eingerichteten »Stentzler 8 HofS« (Petersstr. 39/41, Ecke Peterskirchhof 1/5) zu Kantate ausstcllen werden. Außer ange sehenen Firmen, wie: Globus-Verlag, Meidingers Jugendschriftcnvcr- lag, Nenfcld L Henius und A. Weichert in Berlin, haben sich bisher viele andere Verleger dortselbst als Aussteller angemeldet, so-daß auch dieser Ausstellungsraum für die Herren Sortimenter zum Besuch unbe dingt in Betracht kommt. I. Hicmcsch, Berlin-Steglitz. Die in Stentzlcrs Hof ausstellcnden Firmen werden in dem vor Kantate im Börsenblatt zu veröffentlichenden A u s st e l l e r v c r z c i ch n i S mit aufgefnhrt werden. Redaktion des Börsenblattes. 480
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