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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 23.03.1900
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1900-03-23
- Erscheinungsdatum
- 23.03.1900
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- Deutsch
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68, 23. März 1900. Nichtamtlicher Teil. 2321 V. Vlaivruariov in Varls. Lourtslivs, 6., Loubourooüs. 18". 3 kr. 50 o. VlasUstts L Ois. üi Varls. Obsvalisr, 11, ttistoirs äs 1s. marins kranpaiss äs 1815 ü 1870. 8". 7 kr. 50 e. l-avarrlls L Voissorr in Varls. Voirlsr, I'.-ä., >Istt: Oooawsnts AsnsaloZiguss, arwss, noblssss, masistraturs, bauto bour^ooisis ä'aprös Iss rs^lstrss äss paroissos, 1561—1792. 4°. 15 kr. I-ibralris lllristrss in Varls. Nurguan, 1., aus iiiumivös au XIX« sisols. I.a Laronns äs Lru- äsuer. 18". 3 kr. 50 o. V. Ollsvclortt iu Varls. Oasanova, H., 1'tlnxslus. 18". 3 kr. 50 e. 1>s Uorrain, ä., pau-äsla. 18". 3 kr. 50 s. Uorrain, ä., Illstolrss äs masguss. 18". 3 kr. 50 s. Nontalös, Ü., uu wöäsein. 18". 3 kr. 50 o. Die Erhöhung der Papiergreise. Es wird für den Verlagsbuchhandel hohe Zeit, die immer mehr zn größerer Thätigkeit erwachsende Neigung der Papierfabrikanten ins Auge zu fassen und ihr, soweit es an geht, entgegenzutreten, damit nicht, ehe wir uns dessen versehen, der Ring, der in der Bildung begriffen ist, sich um uns ge schlossen hat und wir unrettbar der entstandenen Macht über liefert sind. Verlautet doch jetzt schon, daß dieser Ring sich nicht bloß unter den Fabrikanten Deutschlands bilden soll, sondern daß auch schon beabsichtigt wird, ganz Skandinavien in die Vergewaltigung der Papierbedürftigen einzubeziehen. Wir sind der Ansicht, daß diese Bestrebungen niemals weniger am Platze waren als gerade jetzt. Das Jammern über zu geringen Verdienst bei der Papierfabrikation kann unmöglich einen anderen Grund haben als den, sich noch mehr, als es schon geschieht, zu bereichern. Niemals noch sind, im Durchschnitt gerechnet, von den Aktienunternehmungen in der Papierbranche so hohe Dividenden gezahlt worden. Die verehrliche Redaktion des Börsenblattes wird hiermit aufgefordert, eine genaue Zusammenstellung dieser Dividenden zu sammeln und im Börsenblatt bekanntzugeben. Da wird man über diese Gewinne staunen, und der Schluß drängt sich auf, daß der Gewinn aus den für eigene Rechnung be triebenen Fabriken noch viel größer gewesen sein muß als der der Aktienunternehmen. Die Jetztzeit erinnert lebhaft an die Zeit der sechziger Jahre und später. Damals wurde der Holzstoff in die Papierfabrikation eingeführt, über dessen Wert die deutsche Verlegerschaft ganz ununterrichtet war. Die Druckpapiere der besseren Art erhielten ein bestechendes Aussehen, und man glaubte den Versicherungen, daß der Holzstoff ein teurer Zusatz sei und daher die Preise erhöht werden müßten. Dies geschah immer weitergehend, und man schwelgte in dem Bewußtsein, weit schöner aussehende Bücher als früher zu liefern. Diese Heiterkeit verschwand aber, als nach den nächsten Ostermessen die ausgesandten Neuigkeiten nicht mit weißem Gesicht, sondern braun geschminkt wieder nach Hause zurückkehrten. Sie hatten den Sonnenschein nicht vertragen können. Die weiteren Folgen sind bekannt. Vergessen ist aber, daß in dieser Zeit von den Fabrikanten ungeheure Verdienste erworben worden sind. Steht eine solche Zeit jetzt auch nicht bevor, so ist doch beweisfähig, eben durch die letztjährigen Dividenden, daß ungerechtfertigter Gewinn angestrebt werden soll. Durum sei auf deiner Hut, Verlagsbuchhandel! Und nochmals, verehrte Redaktion des Börsenblattes, das genaue Verzeichnis der Dividenden nicht vergessen! Vsrriu L 61s. iu Varls. Lalnvills, 1., Uouis II äs Uaviärs. 16". 3 kr. 50 o. Vlon-Hourrtt L Ois. iu Varls. Orsvills, tt., 2ol>)'. 18". 3 kr. 50 o. lübr. Vonouarä in Varls. Uabsrt U^s, Oapriess äsooratlks. Oss üsurs. 4". 7 kr. 50 o. I-a Vsvus blanoUs iu Varls. ksbsll, U., la Oaworra. 18". 3 kr. 50 s. Looists ä'säitiorr artlstiqus iu Varls. Halles, X., su ÜLuaut. 8". 6 kr. Looists ä'öäitious in Varls. 6a11ois, 1a Lorokuls st Iss iuksotlous aäsuo'iälsuuss. 18". 8 kr. Larariu, X., la Loarbouls. 8ou olimat st sss sanx minsrttss. 18". 3 kr. 50 o. Lpalilrovsüi, U., 1'Lvolutlon äa oüisn äaus Iss soslstes luuuaiuss. 8°. 3 kr. 50 s. Nachtrag der Redaktion. — Soweit sie uns bekannt ge worden sind, haben wir in letzter Zeit von nachfolgend genannten Papierfabriken die aus dem letzten Geschäftsjahre zur Verteilung gelangten Dividenden hier mitgeteilt: Alfeld 1898: 8°/oi 1899: 8'/»"/o! — Arnsdorf 6"/oi — Aschaffenburg: A.-G. für Buntpapier- und Leimfabrikation 10"/,! A.-G. für Maschinenpapierfabrikation 12°/„; — Baienfurt 10°/„; — Bautzen 1898: 8°/„, 1899: 6"/o! — Cröllwitz 18"/oi — Dresden 8"/o! — Groß-Saerchen 8"/,,; - Hasserode 7"/o! — Hegge (bei Kempten) 10"/^; — Leipzig-Plagwitz (Chromopapier- und Kartonfabrik) 10"/<>; — Sebnitz 6°/o; — Teis- nach 11"/g; — Varzin 14°/„; — Wasungen 6"/,; — Weihenborn 7"/o; — Weißenstein 4"/^. Der Beitritt Oesterreichs zur Berner Litterar-Union. Der Direktionsrat der Gesellschaft der Autoren, Komponisten und Musikverleger in Wien hat infolge Aufforderung des k. k. Justizministeriums sich zur Frage des Beitritts Oesterreichs zur Berner Litterar-Union wie folgt geäußert: Hohes k. k. Justiz-Ministerium! Der ergebenst gefertigte Direktionsrat der Gesellschaft der Autoren, Komponisten und Musikverleger in Wien hat in Er füllung der geneigten Aufforderung äs ätto 28. Dezember 1899 das gleichzeitig eingelangte Expose zur Frage der Gestaltung des österreichischen internationalen Urheberrechtes, respektive die am Schluß desselben formulierten Fragen zum Gegenstand ein gehender Beratungen gemacht und beehrt sich, einem hohen k. k. Justiz-Ministerium in nachfolgenden Ausführungen das Resultat dieser Beratungen ganz ergebenst zu unterbreiten. Die Frage des internationalen Schutzes österreichischer Ur heber war im Schoße des ergebenst gefertigten Direktionsrates, dem die Vertretung künstlerischer und materieller Interessen von drei Berufsklassen, als: Textautoren, Komponisten und Musik- verlegcrn und deren Hinterbliebenen, obliegt, und der nahezu sämtliche irgendwie hervorragenden Namen der österreichischen Monarchie aus diesen Berufskreisen in der Mitgliederliste seiner Gesellschaft verzeichnet, wiederholt Gegenstand lebhafter und ein gehender Diskussion. Eben waren diese Besprechungen bis zu dem Entschlüsse ge reift, an die gesetzgebenden Faktoren in der Frage des inter nationalen Urheberschutzes heranzutreten, als die von einer hohen Regierung ergriffene und freudig zu begrüßende Initiative einen solchen Schritt nunmehr überflüssig machte. Der ergebenst ge fertigte Direktionsrat schreitet sonach an die Beantwortung der ihm vorgelcgtcn Fragen: Xä. 1. Die Berner Konvention vom 9. September 1886 bedeutet den stärksten Ausdruck für das Bedürfnis nach Ver besserung des Urheberschutzes, sowie nach Erweiterung des Schutz gebietes für urheberrechtliche Produktion seitens aller wichtigen Kulturstaaten Europas, mit Ausnahme der österreichisch-ungarischen Monarchie. Die Berner Union umfaßt heute dreizehn Staaten mit mehr als 530 Millionen Einwohnern, wobei noch ganz besonders der Umstand zu erwähnen ist, daß alle wichtigen, der Union angc- hörigen Kulturstätten, wie Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien u. s. w., durch Litterarverträge mit den Vereinigten Staaten von Nordamerika ihren Urhebern auch noch dieses hoch bedeutende Schutzgebiet eröffnet haben — ein Gebiet, das 311 Siebemwbleäüiaster Kabraana.
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