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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 23.08.1927
- Strukturtyp
- Ausgabe
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- 1927-08-23
- Erscheinungsdatum
- 23.08.1927
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- Deutsch
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- ZeitungBörsenblatt für den deutschen Buchhandel
- Jahr1927
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Nr. 196 (N. 106). Leipzig, Menstag den 23, August 1927, 94. Jahrgang. Redaktioneller TA Verband der Buchhändler in Polen. Einladung zur ordentlichen Hauptversammlung am Sonntag, dem 18, September 1927, mittags 1 Uhr in Lodz, Hotel Manteuffel. Tagesordnung und Zeiteinteilung für die Veranstaltungen werden in der 'demnächst erscheinenden Nummer 'des »Buchhändler in Polen« bekanntgegeben. Grudziadz, den 17, August 1927. Der Vorstand. I. A.: Arnold Kriedte. Kreisverein der Rheinisch-Westfälischen Buchhändler. Laut Beschluß der 84, Hauptversammlung am 17. Juli 1927 zu KLnigswinter setzt sich der Vorstand sür das Vereinsjahr 1927/28 wie folgt zusammen: Ehrenvorsitzender: Max Röder, Mülheim; Ehrenmitglied des Vorstandes: Bernhard Hartmann, Elberfeld; Vorsitzender: Or, HeinrichSchöningh, Münster; Stellvertr. Vorsitzender: Hermann Schilling, Köln; Schatzmeister: Albert Jacobi, Aachen; Schriftführer: Paul Ha m mersch m id t, Hagen; 'Beisitzer: Carl Lintz, Trier, Paul Raueiser, Saar brücken, Wilhelm Peters, Paderborn, Otto Schmemann, Essen, Wilhelm Steiger, Mors. Der Jahresbeitrag wurde auf 12 Mark festgesetzt. (Post scheckkonto unter Buchhändler Albert Jaeobi in Aachen Amt Köln Nr. 93 759.) Di« Hauptversammlung faßte einstimmig folgende Ent schließungen: 1. »In der 84. Hauptversammlung des Kreisvereins Rhei nisch-Westfälischer Buchhändler am 17. Juli zu Königswinter wurde auch die Wirtschaftslage in unserem Vereinsgebiet ein gehend besprochen. Es wurde dabei von vielen Seiten hervorgehoben, daß das vom Verlag eingeräumte Zahlungsziel vielfach, und zwar haupt sächlich beim wissenschaftlichen Verlag, zu kurz ist. Monatskonten, die im Lause des nachfolgenden Monats, und zwar meist in den ersten Tagen desselben, auszugleichen sind, sind nicht als ausreichend« Kreditgewährung anzusehen. Sen dungen, die bei Monatsschluß noch nicht oder erst wenige Tage in Händen der Bestellfirma sind, müssen natürlich mitbelastet werden und sind dann unmittelbar danach fällig. So wird das Monatsziel im Durchschnitt auf ein Vierzehntageziel verkürzt. Das Sortiment muß aber gerade die wissenschaftliche Literatur und solche schriftlichen Bestellungen, die es durch seine Propa ganda hereinholt, durchweg kreditieren und kann auch bei der promptesten Rechnungserteilung diese Beträge im Durchschnitt meist nicht früher als in drei Monaten hereinholen. Um dem Sortiment dies« heute unumgängliche Kreditgewährung an seine Abnehmer zu ermöglichen, sollte der Verlag kreditwürdigen Firmen «ine Frist von 60 Tagen zum Ausgleich des Monats saldos einräumen. Ein gleiches'Zahlungsziel würde ohne Zwei fel auch den sehr darniederliegenden Bezug vom Barsortiment sehr bald wieder auf di« Bedeutung der Vorkriegszeit bringen. Größere Lagerbestellungen sowie größerer Festbezug von Novitäten müßten unbedingt mit Dreimonatsziel geliefert wer den. Teilweise geschieht dies schon heute, jedoch bei weitem nicht in dem Umfange, um die volle Arbeitsfähigkeit des Sortiments in der heutigen Zeit 'der Krsditnot wieder herzustellen. Wenn das Sortiment nicht bestellen kann und der Verlag seine Be stände auf Lager behält, so bleiben bei diesem di« Einnahmen überhaupt aus. Der Verlag vermindert durch zu kurzes Zah lungsziel «daher seine eigene Kreditnot nicht, sondern 'vermehrt sie nur. Von allen anwesenden BAG-Mitgliedern wurde getadelt, daß diese Einrichtung immer noch dazu mißbraucht wird, Beträge vor Verfall oder ohne jede Zahlungsfrist einzuziehen. Die BAG ist in erster Linie dazu da, die Zahlung der vielen Kleinbeträge, mit denen der Buchhandel nun einmal be lastet ist, ohne zuviel Arbeitsaufwendung und prompt ficherzu- stellen. Sie ist nicht dazu da, dem Sortiment heute not wendige Kassadispositionen zu durchkreuzen und überhaupt große Beträge ohne Zustimmung der Gegenseite einzukassieren. Wenn hier nicht Wandel eintritt, ist demnächst mit einem Massenaus- tritt aus der BAG hier im Kreisverein zu rechnen*). Der Vorstand des Kreisvereins ist einstimmig der Meinung, daß nur ein verständnisvolles Eingehen des Verlages auf diese Vorschläge das Sortiment vor einer weiteren Einengung seiner Arbeitsmöglichkeit bewahren kann«. 2. »Die 84. Hauptversammlung des Kreisvereins der Rhei nisch-Westfälischen Buchhändler weist erneut eindringlich auf die Notlage des deutschen Buchhandels im Saargebiet hin. Es ist dankbar anzuerkennen, daß «ine größer« Zahl von Verlegern durch Gewährung eines 5 Prozcnt-Saar-Rabatts tatkräftig für die deutschen Interessen im Saargebiet eintritt. Viel« stehen aber noch abseits, an die sich unsere dringende Bitte um Hilfe richtet». Der Vorstand. I. A.: vr. Heinrich Schöningh, Vorsitzender. *> Dazu erhalten wir folgende Erklärung: Wenn ein Verleger rechtswidrig, z. B. vor Verfall, Be träge erhebt, so ist die sichere Abhilfe die Rttckerhebung solcher Be träge durch Rücklastzettel (8 23 der Geschäftsordnung), wenn der Sortimenter nicht eine andere Form der Einwirkung aus den Ver leger vorziehen sollte. Die Erhebung zweifelhafter oder strittiger Forderungen durch Lastzettel ist durch 8 2 der Geschäftsordnung verboten. Zu widerhandlungen haben den Ausschluß aus der Genossenschaft zur Folge (Satzung 8 S, Ziffer 3l>). Hinsichtlich der durch Lastzettel einziehbaren Beträge bestimmt 8 1 der Geschäftsordnung: »Das Abrechnungsoersahren kann für jede Art von Forderungen unter den Genossen angewendet werden: Einzetlieferungcn, Saldi von Zielkonten, anerkannte Saldoreste, Rückberechnungen für Zurückgesandtes, Gefehltes oder irrig Be rechnetes, Vereinsbeiträge usw.«. Die Höhe der einziehbaren Beträge ist somit unbegrenzt; sie kann nicht begrenzt werden, ohne den Zweck der Abrechnungs genossenschaft zu gefährden. Es muh den einzelnen Sortimentern überlassen bleiben, mit den einzelnen Verlegern besondere Ab machungen zu treffen. Soweit es in der Macht der Genossenschastsleitung steht, ist also, und seit scher, den im Rheinisch-Westfälischen Kreisverein aus getretenen Klagen vorgebeugt. Abrechnungs-Genossenschaft Deutscher Buchhändler, e. G. m. b. H. Der Vor st and: Adolf Behnsen. Robert Voigtlänber. 1029
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