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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 23.06.1920
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1920-06-23
- Erscheinungsdatum
- 23.06.1920
- Sprache
- Deutsch
- Sammlungen
- Saxonica
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- ZeitungBörsenblatt für den deutschen Buchhandel
- Jahr1920
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Redaktioneller Teil. 136, 23. Juni 1920. Verlag für technische Fachliteratur N e st m a n n L Co., Leipzig. Richard Fritz Restmann ist als Inhaber ausgeschic- den. Die bisherige Prokuristin Frau Elisabeth« Nestmann geb. Braun ist jetzt Inhaberin. (H. 11./VI. 1920.) Versandhaus »Das gute Buch« Frieda Lieb au, Apolda. Die Zweigstelle in Gera (Reust) ging an den bisheri gen Geschästsf. Ernst Friedrich Zeiger über, der sie selbständig unter der Firma: Versandhaus »Das gute Buch« Ernst Friedr. Zeiger, Gera (Reust) weiterbetreibt. (Dir.) *V erfand h aus »Das gute B u ch« Ernst F r i e d r. Z e i g e r, Gera (Neuß). Ver,sandbh. Seit Juni 1920. Gegr. 1./XII. 1917. Fernsprecher 3079. Telegrammadresse: Zeiger Gerareuß. Bankkonto: Gebr. Obcrlaender, Gera. Postscheckkonto: Leipzig 28 679. Leipziger Komm.: n. Fernau. (Dir.) Vobach, W., L Co., Leipzig. Hofrat Horst Weber ist als Ge sellschafter cingetrctcn. (H. 12./VI. 1920.) *Wagner, Fritz, Buchhandlung für Naturwissen schaften, Wien XVIII, Haizingergasse 4. Sortbh. Gegr. Nov. 1918. Bankkonto: Anglo-Oesterr. Bank, Fil. Währing, Wien XVIII. Postscheckkonto 107 526. Leipziger Komm.: w. Koehler L Volckmar A.-G. Ansl.-Abtl. (Dir.) Wienbrack, A., Leipzig. Inh. ist Frau Anna Elisabeth Katha rina verw. Kestler. (Dir.) Wissenschaftliches Antiquariat u. V e r l a g s h a n ö ° lung Crentzer, 6). m. b. H., Köln. Ernst Denster ist nicht mehr Geschästsf. Geschästsf. ist Fritz Lehmann. sH. 16./VI. 1920.) Mols, Fritz, Franken stein (Schles.). Der handelsger. Ein trag der Firma lautet jetzt: Wolf'sche Buchhandlung August Kirsch. l-H. 9./VI. 1920.) Wostok (Der Osten) Verlag u. B ü ch e r v e r t r i e b G. m. b. H., Dresden, eröffnete Berlin W. 15, Luöwigskirchstr. 11III, eine Zweigniederlassung. Den Ernst Sandig, vr. pliil. Willy Groh u. Abraham Mntnik wurde Gesamtproknra erteilt. (Dir.) Kleine Mitteilungen. Steuerabzug von Lohn und Gehalt. — »W. T. B.» meldet: Bon der zuständigen Stelle <?> wird mitgeteilt: Tie Bestimmun gen über die Erhebung der vorläufigen Einkommensteuer durch Ab zug von: Arbeitslohn trete» am 25. Juni 1!>2V in Kraft. Wer als Arbeitgeber Gehälter oder Löhne, die nach dem LS. Juni 18 20 fällig werben, vor diesem Tage auszahlt, han delt nach K S der Reichsabgabenordnung unzulässig und ist nach 8 SV des Einkommensteuergesetzes persönlich haftbar. Zudem macht er sich nach 8 SSV der Reichsabgabenorbnung wegen Steuerhinterziehung strafbar. Gegen die Reform der Rechtschreibung hat auch der Verband der rcichsdcntschen wissenschaftlichen Beamten eine Eingabe an das Reichs- mintstcrium des Innern gerichtet. Sie betont, das; in einer Zeit, wo änherste Sparsamkeit nottut, eine ungeheure Verwüstung an vorhan denem wertvollen Druckmatcrial einträte, und das; die Bibliotheken mit der gänzlich fruchtlosen Umarbeitung ihrer alphabetischen Kataloge einen teuren Preis sür die »Reform» zu zahlen hätten. Die Eingabe schliefst sich dem vom Buchhandel erhobenen lebhaften Protest an, das; solche Dinge einseitig vom Lchrerstandpnnkt auf der Rcichsschulkonfc- renz entschieden werden sollen. ^ Svrechsaal. Wer hat die Berfickierungsaebiihr ,« tragen? <Bgl. Nr. 128.) Ich beziehe mich aus die Sprcchsaalnotjz in Nr. 128 und bekenne meine Firma als dicsenigc, die die Firma JohS. Storm in Breme» als eine solch« ans Düsseldorf bezeichnet. Räch meiner Ansicht kann der Lieferant nicht ohne weiteres dem Empfänger eine Vcrsicherungsgebühr berechnen, besonders nicht, wenn es sich, wie im vorliegenden Falle, um eine solche von ISS .>/ handelt. Aber das ist nicht der Kernpunkt der Angelegenheit. Die Firma Storm hätte die Sendung, wäre ihr die Beförderung in siins Iv-Kilo- Pakcien mit Wertangabe für jedes derselben znm Gesamtbeträge des Werkes, was einer Gesamiversicherungsgcbllhr von 31.58 ent sprochen hätte, zu beschwerlich gewesen, als Fracht- oder Eilgut ohne jede Versicherung senden können, da die Bahn jede verlorengcgangene Sendung znm vollen Fakturenwerte erstattet. Erwähnen möchte ich noch, bah der Fall vor dem am 8. Rai i» Kraft getretene» neuen Posttarif liegt und die Firma Storni gebeten wurde, ausvorteilhaslestem Wege zu senden, statt dessen aber als Eilgut unter Berechnung von 288 .kl siir Versicherung, Kiste und Verpackung sandte. Ich bcdaure außerordentlich, bah der Be sitzer der Firma Storm sich ans den ungeheuerlichen Standpunkt stellt, der Empfänger einer Sendung sei ohne iveiteres zur Zahlung der Gebühr siir die vom Absender eigenmächtig verfügte Versicherung verpslichtet, auch wenn sich mehrere billigere und ebenso sichere Be förderungswege bieten. Düsseldorf. Walther Peters, i. Fa. Schrobsdorfs'sche Hosbuchhandlung. Kür Mitteilungen aus dem praktischen Handel, ob sich i» den jetzigen unsicheren Zeiten ein Geschästsgebrauch in bezug aus K 447 BGB. und die Transportversicherung kostbar»!, schwer ersetzlicher Güter herausgebildet hat, wäre die Redaktion dankbar. Auch Bescheide und Gutachten von Handelskammern, die in dieser Frage jetzt sicher ost angcrufe» werden, sind willkommen. Red. Elpe»Vertri«b Ludwig Pollak i« Wien. Bereits in Nr. 123 veröffentlicht« das Börsenblatt folgende War nung, die sie der österreichischen -Bnchhändler-Correspondciiz» ent nommen hatte: Ein Elpe-Vertrieb Ludwig Pollak in Wien hat an eine Anzahl Adressen in der Schweiz und in der Tschecho- Slowakei ein Zirkular versendet, in welchem er sich erbietet, deutsche und österreichische Publikationen zu billigen Preisen sd. h. in Um gehung der Verkaussordnung für das Auslands zu besorgen. Pollak hat keine Konzession und erklärte in der Korporation der Wiener Buch-, Kunst- und Musikalienhändler, datz er dies Zirkular ohne Wis sen seiner Folgen versendet habe. Jcdensalls werden die Verlags- nnd Sortimentsbuchhandlungen Deutschlands »nd Österreichs aus diese Tatsache entsprechend aufmerksam gemacht. Jetzt hat dieser Vertrieb sein Geschäft erweitert, wie aus einem Schreiben hervorgeht, das verschiedene reichsdeutsche Firmen erhalten haben und uns zur Veröffentlichung einsenden, damit der österreichi sche Verlag dadurch gewarnt werde. Die gleichlautende, also wahr scheinlich vervielfältigt« Zuschrift hat folgenden Wortlaut: »Wien, den 8. Juni 1928 Vertraulich! ?. D. Ich gestatte mir. Ihnen hiermit meine Dienste zur Besorgung von Büchern, Wandbildern »nd Vorlagewerkcn, die im deutsch- österreichischen Verlage erschienen sind, hösl. anzubieten. Ich bin in der Lage, diese Werke hier im Privateinkause zu beschossen und sie Ihnen, soweit die Verleger in Wien nicht zu Rarkpretsen verkaufen, zu Kronenpreisen zu besorgen, bzw. sic Ihnen direkt per Postpaket oder Kreuzband zuzusenben. Da der deutsch-österreichische Verlag bei Lieserungen nach Deutschland immer in Mark rechnet, ich aber die Werke hier, so weit sie zu Kronenpreisen erhältlich sind, in Kronen kaufe und auch so weiter zusende, können Sie bei Benutzung meiner Vermittlung einen Mehrgewinn, der einige Hundert Prozent beträgt, erzielen. Die Bezahlung der von mir besorgten Werke hätte sofort nach Empfang durch Banküberweisung des Kakturen- bctrages zu erfolgen. Porto- und Verpackungskosten werde ich zum Selbstkostenbctrage berechne», meine mäßigen Provisionsansprüche für die Besorgung bleiben einer Vereinbarung, im Falle Sie auf mein crgeb. Angebot zuriickkommcn wollen, Vorbehalten. Indem ich mein ergeb. Anerbieten Ihrer ernsthaften Prüfung empfehle, stelle ich mich znr Erteilung weiterer Auskünfte gerne zur Verfügung »nd zeichne hochachtungsvoll Ludwig Pollak.» .Rabatlverschlechterer <Vgl. Bbl. Nr. ILV.l Die unter dieser Überschrift im Buchhändlergildcblatt veröffent lichte Liste beruht im wesentlichen auf unseren Angaben. Die von der Vereinigung schönwissenschaftlichcr Verleger im Bbl. Nr. 128 ausge stellte Behauptung, »das; die veröffentlichten Rabattziffern auch nicht in einem einzigen der verschiedenen genau nachgcprüftcn Fälle stim men«, ist nicht zutreffend. Wir stellen den in Krage kommenden Ver legern gern anheim, uns die Unrichtigkeit nachzuweisen. E ha r l o tte n b u r g, den 18. Juni 1828. Ainelang' sche Buchhandlung. Verantwort!. Red. t. V.: Druck: Ramm L S »,tkarL«lbert1 — Berlaa- Der Börse „verein der Deutschen Buchhändler ?.n Lclpüa. Deutsches BuchhändlerhanS. k-mann s«mtlich RetEon and Ex-°dM°»: Leiv-ia. «--i«ISw-a 20 tBachbäiidl-rS.iiS,. «88
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