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Börsenblatt für den deutschen Buchhandel : 08.08.1917
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Band
- 1917-08-08
- Erscheinungsdatum
- 08.08.1917
- Sprache
- Deutsch
- Sammlungen
- Saxonica
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H a e n a ck, Adolf von: Luther als Schriftsteller und fein persön liches Wirken. Tunliche Rundschau Nr. 177 lUnterhaltungslicilanes vom 31. Juli 1917. Expedition: Berlin. Lesehallen, Die, an der Ostsront. Tägliche Rundschau <Abend-Ausgabe> von, 3V. Juli 1917. Expedition: Berlin. Mentz, Prof. Or. G.: Wie kann die Geschichtsschreibung dieses Krieges vorbereitet werden? Vossischc Zeitung sMorgen-Aus gäbe) vom 31. Juli 1917. Expedition: Berlin. ? r 6 SS r 6 k o r NI, X o n L 6 s s i 0 n s p k i l c li t unck 1i 0 I p v r t g § 6- Selige r, Geh. Hosrai Pros. M a x : Das Bildnis und der Krieg. Berliner Tageblait (Morgen-Ausgabe) vom 29. Juli 1917. Expedition: Berlin. Gestorben: am 25. Juli, Plötzlich und unerwartet, Herr Louis Abel, Pro kurist der Firma Louis Friedrich Abel L Co. in Berlin. Dem im 73. Lebensjahre mitten ans sleisjigcm Schassen heraus abgerusenen Bcrufsgcnosscn wird große Tatkraft und ernste Lebens führung nachgeriihmt, die auch schweren Schicksalsschlägen gegenüber standhicltcn. Neben seiner eigenen Arbeit hat er von 1889—1994 als erster Schatzmeister und 1892—93 in der Zeitungskommission im Ccn- tral-Verein Deutscher Buch- und Zeitschristcnhäudler E. B. gewirkt. Sprechsaai. «Ohne Verantwortung der Redaktion; jedoch unterliegen alle Einsendungen de« Bestimmungen Über die Verwaltung -es Börsenblatts.» Bücher für Kriegsgefangene. Kleine Mitteilungen. ö 7» Tcucrungszuschlag in Österreich. — In Nr. 31 der »Oster- reich.-ungar. Buchhändler-Correspondenz« vom 1. August macht der Borstand des Vereins der österreichisch-ungarischen Buchhändler be kannt, daß der Verein der österreichisch-ungarischen Buchhändler in seiner Hauptversammlung vom 7. Juli 1917 beschlossen habe, »daß mit Rücksicht auf die gegenwärtigen Lcbensverhältnisse und die enorme Erhöhung der Rcgicspescn die Buchhändler bei allen Artikeln des Buchhandels ab 15. Juli 1917 bis aus weiteres einen sünfprozentigeii Teuerungs-Zuschlag einhebcn müsse n». In der Sitzung des Ausschusses des Vereins vom 28. Juli erklär ten alle Anwesenden, daß der Tcucrungszuschlag, soweit sich aus de» bisherigen Erfahrungen ersehen lasse, ohne jeden Anstand durchgefiihrt worden sei. »EL wird beschlossen», heißt es in dem Protokoll über diese Sitzung, »eine Bekanntmachung zu drucken und den Mitgliedern des Vereins zur Verfügung zu stellen, damit sie unter Verweisung ans dieselbe die Berechtigung des Teuerungszuschlages bekräftigen kön nen. Außerdem sind rote Zettel gedruckt worden, die aus die Rechnung aufgeklebt werden können. Im Zusammenhang hiermit wird ans Grund einer eingelauscnen Klage fcstgeftcllt, daß es den Verlegern natürlich unbenommen bleibt, den Ladenpreis ihrer Werke infolge der gegenwärtigen Verhältnisse so hoch zu stellen, als sic für nötig sindcn. Keinesfalls darf aber dem Nettopreis ein Tenerungszuschlag, wie dies seitens einer Firma geschehen ist, zugerechnet werden, weil dadurch ja der Sortimenter um den Zuschlag käme und erst recht be rechtigt wäre, einen weiteren Spcscnzuschlag auszurechnen. Aus An trag des Vorsitzenden lKommerzialrat Wilhelm Müllerj soll der Schulbücherverlag aus den Beschluß der letzten Hauptversammlung be treffend den Tenerungszuschlag besonders ansmerksam gemacht werden.» Die Goethegcsclljchast hat in ihrer letzten Vorstandssttzung den Beschluß gefaßt, die von Erich Schmidt bearbeitete sechsbändige Goethe- Ausgabe an höhere Lehranstalten zu verteilen. Ferner hat man dem Berliner Ausschuß zur Versendung von Liebesgaben an kriegsgesangenc deutsche Akademiker eine Auswahl von 59 Schriftbändcn zur Ver fügung gestellt. Für das Jahr 1917 sind Anmeldungen neuer Mit glieder in großer Zahl cingelausen, darunter die des Herzogs von Sachscn-Cobnrg-Gotha und des früheren Reichskanzlers llr. von Beth- maiin Hollweg. Der Handschristensainmlung des Archivs sind in letzter Zeit folgende Schenkungen zugcslosscn: der Brieswechsel des Kunst- gelehrten Ludwig von Schorn, Scheffels eigenhändige schöne Nein- schrisi des »Trompeters von Säkkingen«, über 99 Briese nebst 5 Ge dichten K. L. von Knebels, gegen 89 Briese Ottiliens v. Goethe an den Wiener Arzt 4>r. Romeo Sceligmann, ein Brief Loewcs an Zelter. Drucksehler-Bcrichtigung. — In dem Aussätze Zur Gesun- d IIII g d c s B u ch h a II d e l s von Max Eckardt in Nr. 179 des Börsen blattes muß es aus Spalte 2, Zeile 4 von nuten richtig heißen: jetzt 22—23 v. H. «nicht 22—32>. Ein Briefwechsel. Mein Sohn, , ist kriegsgefangc» ln England und gibt im Lager an etwa 35—49 junge deutsche Abiturienten Unterricht, die cben- salls dort gefangen sind. Er schreibt mir am 2. Juni <dic Briefe erleiden immer sehr viel Verspätung), ob es nicht möglich wäre, seine» Schü lern etwa Hebbels Nibelungen-Trilogie, Klopstocks Oden, Walleiistein, Kleists Prinz von Homburg, Hermann und Dorothea oder einen Teil davon in je 25 Exemplare» zu stiften für den Deutsch-Unterricht. Als Vorstand des hiesigen Schillervcrcins, der selbst, soweit es ihm möglich ist, für die Gefangenen und Soldaten im Feld schon viele Bücher geschenkt hat, erlaube ich mir die ergebene Anfrage, ob der sehr vcrehrliche Verlag geneigt wäre, der Bitte meines Sohnes zu ent sprechen. Seine Adresse ist: Für eine baidgesl. geneigte Antwort ist Ihnen herzlich dankbar Ihr ergebener Sehr geehrter Herr Direktor! Wie Sie aus der hier beigefllgteu Drucksache ersehen, sind die Answendungen, die mein Verlag zum Besten der Truppen im Felde und in den Lazaretten und der in feindliche Kriegsgefangenschaft ge ratenen Soldaten gemacht hat, nicht unerheblich. Wenn ich auch jetzt »och trotz der immer größeren Herstellungsschivicrigkeiten und trotz der außerordentlichen Belastung, die mein Verlag, wie der gesamte deutsche Buchhandel, durch die ungeheure Steigerung aller Herstel lungskosten zu tragen hat, nach Möglichkeit derartige Gesuche, wenn auch in beschränktem Umsaug, berücksichtige, so muß ich dabei doch ln erster Linie derjenigen Bittsteller gedenken, für die ein anderer nicht einzuspringen in der Lage ist. Offen gestanden finde ich aber, daß in sehr vielen Fällen die Versorgung der betressenden Bittsteller durch andere Stellen näher läge, und daß das Publikum im allgemeinen sich seiner Pflicht, für die geistige Nahrung der Soldaten und Gefan genen zu sorgen, etwas mehr bewußt sein könnte. Die Versendung von Bllcher-Liebesgaben ist schließlich nicht nur Sache der Verleger, die bei aller in diesem Kriege bewiesenen Opserwilligkeit letzten Endes doch daraus angewiesen sind, ihre Bücher zu verkaufen, nicht zu verschenken. Wie man im einzelnen sich bemüht, die Soldaten mit Zigarren, Eßwarcn und dergleichen zu versorgen, und dies nicht von der Liebestätigkcit der betreffenden Fabrikanten erwartet, sollte man sich in der Öffentlichkeit auch etwas stärker der ausreichenden Versor gung der Soldaten und Gefangenen mit Büchern annehmen. Ich sehe mich gerade in diesem Falle zu dieser ausführlichen Er örterung veranlaßt, weil die besonderen Umstände darnach liegen. Ich bin der Meinung, daß gerade die Mitglieder des Echillervereins sich ans den Gesellschaftsklassen rekrutieren, bei denen eine Bitte um Bli- cher-Liebesgaben von Erfolg begleitet sein müßte, so daß es nicht not wendig wäre, die Wohltätigkeit des Verlagsbnchhandels in Anspruch zu nehmen. Falls aber Ihnen und den, dortigen Schillcrvcrein die Anschas- fung der von Ihrem Herrn Sohn erbetenen Bücher wirklich nicht möglich ist, so empfehle ich Ihnen, sich an den A » S s ch u ß z u r V c r - sen düng von Liebesgaben an kriegsgesangenc deut sche Akademiker, Berlin 6. 2, Kleine M u s c n m st r. 5i>, zu wenden, dem ans öffentlichen Sammlungen Mittel zu derartlgen Zwecken zur Verfügung stehen. Persoualuachrichteu. Bllcherbettel? Verleihung des Eiserne» Kreuzes. — Das Eiserne Kreuz 2. Klasse ist den Herren Ernst Fischer, Geschäftsführer der Agentur des Rauhen Hauses, Hamburg, der seit 2 Jahren eine rege Tätigkeit als Gründe, von zahlreichen Soldatenheimcn an der Ostsront entwickelt hat, und Emil Wicscbrock, Landsturm,nanu, Gehilsc im Hause Heinrich Schöningh in Münster i. W., verliehen worden. Bon einem Herrn Ehlers, Breslau 2, Tauentzienstr. 191, werden Rezensionsexemplare für die Zeitschrift »Deutsche Klein- farm« erbeten. In der Zeitungspreisliste Ist dieses Blatt nicht anf- gesührt, auch ist dem dortigen Postamt weder der Verleger, noch der Redakteur einer solchen Zeitschrift bekannt. Kann einer der Leser vielleicht Auskunft geben? Verantwortlicher Redakteur: Emil Thomas. — Vertag: Der vvrfrn verein der Deutschen Buchhändler zu Leipzig, Deutsches RuchhändterhauS. Druck: Ramm L Seemann. Sämtlich ln Leipzig. — Adresse der Redaktion und Expedition: Leipzig. Gerichtsweg 2S sBuchdändlerbauSi. 948
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